Forum: Blogs
Hitlergruß-Eklat in Griechenland: AEK-Spieler lebenslang aus Nationalteam verbannt
DPA

Eine geschmacklose Geste kostet den griechischen Mittelfeldspieler Giorgos Katidis womöglich seine Fußball-Karriere: Weil der 20-Jährige vom Erstligisten AEK Athen sein Tor mit dem Hitlergruß bejubelte, bestrafte ihn der Verband nun mit einer lebenslangen Sperre. AEK-Spieler nach Hitlergruß lebenslang aus Nationalteam verbannt - SPIEGEL ONLINE

Seite 1 von 17
kay_ro 17.03.2013, 14:00
1. Junger Kerl ohne politische Ansichten

AEK-Trainer Ewald Lienen nannte seinen Spieler nach der Begegnung einen "jungen Kerl ohne politische Ansichten". Er hat diesen Gruß "vielleicht im Internet gesehen, ohne zu wissen, was er bedeutet", sagte der ehemalige Trainer von Hannover 96 und Arminia Bielefeld.

Dem Lienen muss es wirklich schlecht gehen, wenn er den Nazigriechen mit Blödheit versucht zu entschuldigen.

Natürlich gehört der Typ lebenslang gesperrt und wer mit ihm sympathisiert bitte gleich mit.

Beitrag melden
netroot 17.03.2013, 14:02
2. Nicht wahr?

Katidis ist unter 500.000.000 Europäern der Einzige, der die Bedeutung des Hitlegrusses nicht kennt? Dennoch ist ein lebenslanges Berufsverbot sicherlich nicht das richtige Strafmaß für solch eine Verfehlung. Anderen gehen ja auch mal die Gefühle öffentlich Richtung Reichsparteitag.....

Beitrag melden
tobyrd72 17.03.2013, 14:04
3. Eine lebenslange Sperre...

ist doch ein wenig zu hart, wenn es stimmt was Trainer Lienen sagt.

Beitrag melden
kappesstepp 17.03.2013, 14:05
4. Dass der

mit seinen 20 Jahren, traurig aber nicht unwahrscheinlich, wahrscheinlich gar nicht wusste, was diese Geste bedeutet, muss man ihm wahrscheinlich abnehmen. Eine Körperhaltung allein kann ja nicht strafbar sein, es müsste schon klar sein, dass eine damit verbundene Botschaft auch wirklich ausgesendet werden sollte. Sperrt ihn ein halbes Jahr, dann sollte es wieder gut sein. Danach steht er eh für den Rest seines Lebens unter verschärfter Beobachtung. Vielleicht wird ja noch ein sehr angesehener und tatkräftiger Antinazi aus ihm, wer kann das jetzt schon sagen? Und dass man mit 20 erwachsen und für sein Tun voll verantwortlich ist, ist einerseits richtig, andererseits aber auch graue, graue Theorie...

Beitrag melden
Snoopy60 17.03.2013, 14:06
5. Überzogen...

... man sollte den jungen Mann lieber aufklären, am besten gleich noch Bedeutung von SS-Runen und Hakenkreuz mitliefern... nicht daß er nochmals mit Unwissen glänzt. Eine Ermahnung, und das sollte es gewesen sein. Da gehören ganz andere Sportler lebenslang gesperrt.

Beitrag melden
uselessdm 17.03.2013, 14:06
6. optional

Okay, die Ausrede mit dem Zeigen ist ja selten dämlich, da muss man sich nur das Bild anschauen. Aber eine Lebenslange Sperre ist nun auch wieder übertrieben, so wahnsinnig verwerflich ist das meiner Meinung nach nun auch nicht, auch wenn es immer noch besser ist als ihn gar nicht oder nur sehr leicht zu bestrafen.

Beitrag melden
habada 17.03.2013, 14:07
7. Völlig überzogen

Gibt es einen Grund, warum eine Sperre von einem halben oder einem ganzen Jahr nicht gereicht hätte? Es ist ja nicht so, als wäre er damit schon öfter aufgefallen oder als hätte er damit jetzt einen Progrom ausgelöst. Klar, ein schwer wiegender Verstoß, aber völlig überzogene Strafe.

Beitrag melden
leonardo-contra-pisa 17.03.2013, 14:08
8. Wider das Vergessen

Zitat von sysop
Eine geschmacklose Geste kostet den griechischen Mittelfeldspieler Giorgos Katidis womöglich seine Fußball-Karriere: Weil der 20-Jährige vom Erstligisten AEK Athen sein Tor mit dem Hitlergruß bejubelte, bestrafte ihn der Verband nun mit einer lebenslangen Sperre.
Wenn es wirklich so ist, wie der junge Mann es darstellt, dann ist das ein erschütternder Beleg dafür, dass das Vergessen dessen beginnt, was niemals vergessen werden darf.

Ob man ihm Glauben schenken darf, kann ich nicht beurteilen, ebensowenig wie die Frage, ob die Strafe nach den Statuten des zuständigen Verbandes rechtens ist.

Sollte er um die Bedeutung des Grußes gewusst haben, so halte ich sie aber unbedingt für angemessen.

Beitrag melden
akeley 17.03.2013, 14:08
9.

"Er hat diesen Gruß vielleicht im Internet gesehen"

Eine schlechtere Entschuldigung ist schwer vorstellbar. Wer hat den Gruß denn da bitte vorgeführt? Ein kleiner Afrikaner auf dem Bolzplatz war es nicht. Fehlt nur noch der Nachsatz "ich wusste ja gar nicht, wofür diese schnieken Glatzköpfe mit den dreifarbigen Fahnen da in ihren Springerstiefeln herummarschieren".
Ich habe im Internet auch schon Zeichen von Geheimlogen, Gangzeichen aus amerikanischen "Ghettos" oder das nudelige Fingerwackeln des FSM gesehen. Aber ich finde Sachen nicht automatisch toll, die im Internet zu sehen sind, und mache sie erst recht nicht öffentlich nach, ohne zu wissen was sie bedeuten.

Der Mann und seine Verteidiger sind entweder dreiste wie panische Lügner oder völlig verblödet, und damit meine ich die "ist vor dem Fußballvertrag nie aus seiner Schlammpfütze gekrochen" Art von verblödet. Beides hat im öffentlichen Raum kein Publikum verdient.

Beitrag melden
Seite 1 von 17
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!