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Hitlergruß-Eklat in Griechenland: AEK-Spieler lebenslang aus Nationalteam verbannt
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Eine geschmacklose Geste kostet den griechischen Mittelfeldspieler Giorgos Katidis womöglich seine Fußball-Karriere: Weil der 20-Jährige vom Erstligisten AEK Athen sein Tor mit dem Hitlergruß bejubelte, bestrafte ihn der Verband nun mit einer lebenslangen Sperre. AEK-Spieler nach Hitlergruß lebenslang aus Nationalteam verbannt - SPIEGEL ONLINE

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Mimimat 17.03.2013, 14:08
10. ....

Zitat von sysop
Eine geschmacklose Geste kostet den griechischen Mittelfeldspieler Giorgos Katidis womöglich seine Fußball-Karriere: Weil der 20-Jährige vom Erstligisten AEK Athen sein Tor mit dem Hitlergruß bejubelte, bestrafte ihn der Verband nun mit einer lebenslangen Sperre.
Über das Strafmaß kann man sicher streiten. aber: Ein 20-jähriger, der die Bedeutung des Hitlergrußes nicht kennt? So einen würde ich nicht aufstellen, weil ich Angst hätte, dass er nicht weiß, auf welches Tor er schießen muss.

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gbk666 17.03.2013, 14:09
11.

Eine "Spende" von z.B 5000 oder 10000 Euro an einen Fond für NS Opfer oder auch andere wohltätige Organisationen würde weit mehr bringen als eine Sperre...warum denkt anscheinend niemand daran solche Dummheiten in den Nutzen für viele umzuwandeln?

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festuca 17.03.2013, 14:09
12. Wie dumm muss man sein...

...um die Bedeutung dieser Geste nicht zu kennen? Ist der junge Spieler in Papua-Neuguinea aufgewachsen?

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Willi Wacker 17.03.2013, 14:09
13. Altes Rechtsprinzip - Unwissenheit schützt

Zitat von tobyrd72
ist doch ein wenig zu hart, wenn es stimmt was Trainer Lienen sagt.
vor Strafe nicht.

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vlacho 17.03.2013, 14:10
14. Falsch

Der Verband hat Katidis lebenslang von den Nationalmannschaften ausgeschlossen und nicht etwa generell gesperrt, wie die Überschrift suggeriert. Schön wärs wenn in Griechenland jemand den Mut gehabt hätte ihn tatsächlich lebenslang aus dem Verkehr zu ziehen. Zudem ist AEK ein von Flüchtlingen gegründeter Verein bei dem Der Faschismus erst recht kein Platz hat!

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poetdale 17.03.2013, 14:11
15. Zu hart

Die Strafe ist viel zu hart und unangemessen. Einen 20jährigen mit einem Berufsverbot zu belegen, ist völlig falsch. Man sollte ihn besser zu 1000 Sozialstunden in einem Heim für Behinderte oder einer Suppenküche verurteilen. Er könnte auch zum Gespräch mit Zeitzeugen und Opfern der verschiedenen griechischen Diktaturen herangezogen werden. Eine Pfändung seines Gehalts bis zum Existenzminimum für ein Jahr würde es abrunden.

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peterderkleine 17.03.2013, 14:11
16. komische Art

auf jemanden auf der Tribuene zu zeigen...ist doch wohl mehr as eindeutig, oder?

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kappesstepp 17.03.2013, 14:14
17. Hallo kay_ro,

ja, gerade Ewald Lienens Einlassung bewegt mich doch zu dieser Milde. Der hatte als junger Kerl nämlich durchaus politische Ansichten, und zwar linke. Damit hatte er es in seiner Zeit sicher nicht leicht, und die Sensibilität für Nazismus in Sprache und Gestik dürfte ihn durchaus nicht verlassen haben. Aber er kennt den Burschen persönlich und weiß wahrscheinlich, dass sich in dessen Kopf nicht allzuviel abspielt. Dann reicht eine "gelbe Karte". Oder sollen den jetzt die echten Griechennazis, die es gibt, trösten und aufbauen, in dem sie in seinen (Platz bietenden) Kopf all das einflößen, was bisher vielleicht noch gar nicht drin war? Und einen "Helden der Bewegung" aus ihm machen? Könnte passieren. Tiefer hängen. Wenn der "junge Kerl" tatsächlich diesen Mist im Kopf hat, wird ihm das schon noch ein zweites und ein drittes Mal ein Bein stellen. Dann ists auch früh genug für drastische Maßnahmen.

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Werder 17.03.2013, 14:15
18. Auch wenn WIR es evtl.nicht für möglich halten;

ist es denkbar, dass ein 20-jähriger Grieche die Bedeutung dieses Grußes nicht kennt.
Insofern ist die Bestrafung vielleicht doch etwas hart. Mag ja sein dass es gut ist, ein Zeichen zu setzen, aber da gibt es ganz andere Dinge, die stillschweigend unter den Teppich gekehrt werden.

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petrapanther 17.03.2013, 14:15
19.

Zitat von netroot
Katidis ist unter 500.000.000 Europäern der Einzige, der die Bedeutung des Hitlegrusses nicht kennt? Dennoch ist ein lebenslanges Berufsverbot sicherlich nicht das richtige Strafmaß für solch eine Verfehlung. Anderen gehen ja auch mal die Gefühle öffentlich Richtung Reichsparteitag.....
Dem Artikel zufolge gibt es kein Berufsverbot, sondern lediglich eine lebenslange Sperre für die Nationalteams (für die er vielleicht ohnehin nie aufgelaufen wäre); im Verein darf er offenbar weiterhin spielen. Das geht in Ordnung, denke ich - Effenberg wurde seinerzeit für viel weniger ausgeschlossen.

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