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Hitlergruß-Eklat in Griechenland: AEK-Spieler lebenslang aus Nationalteam verbannt
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Eine geschmacklose Geste kostet den griechischen Mittelfeldspieler Giorgos Katidis womöglich seine Fußball-Karriere: Weil der 20-Jährige vom Erstligisten AEK Athen sein Tor mit dem Hitlergruß bejubelte, bestrafte ihn der Verband nun mit einer lebenslangen Sperre. AEK-Spieler nach Hitlergruß lebenslang aus Nationalteam verbannt - SPIEGEL ONLINE

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Lorbeerblatt 17.03.2013, 14:26
30. Veralbern

Er hat auf einen Mitspieler auf der Tribüne gezeigt? Das tut man mit dem Zeigefinger, auch in Griechenland. Er wollte die Zuschauer zum Aufstehen bewegen? Das macht man mit der Handfläche nach oben.

Manche Erklärungsversuche sind lächerlich.

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L_P 17.03.2013, 14:27
31. Große Differenzen

Es ist schon erstaunlich, wie groß die Differenz zwischen Erscheinungsbild und Ideen im Kopf heutzutage geworden ist. Oder ist es Unkenntnis? Jemand mit derartig vielen Tätowierungen wäre im Machtbereich seines Idols vermutlich mit ziemlich unangenehmen Sanktionen belegt worden, um ihn einzunorden. Vermutlich werden wir demnächst von Punks den Hitlergruß entgegen nehmen, nachdem sie bei Chaostagen "gesiegt" haben. Verrückte Zeiten. Mit dauerhaften Sanktionen ist bei aller Aufregung Vorsicht geboten. Mit dramatischen Überreaktionen läuft man Gefahr, häßliche Ähnlichkeit mit dem Apparat des umstrittenen Idols zu bekommen.

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Alias_aka_InCognito 17.03.2013, 14:28
32. Schlechte Stimmung...

Zitat von sysop
Eine geschmacklose Geste kostet den griechischen Mittelfeldspieler Giorgos Katidis womöglich seine Fußball-Karriere: Weil der 20-Jährige vom Erstligisten AEK Athen sein Tor mit dem Hitlergruß bejubelte, bestrafte ihn der Verband nun mit einer lebenslangen Sperre.

Ist ja toll, wegen nur einer einzigen Affekthandlung, die er nicht wegen ideologischen Ansichten begangen hat, gleich lebenslanges Berufsverbot zu bekommen.

Ein richtiger Neonazi weiss ganz genau, wie er sich am Rande der Verfassung zu bewegen hat und sowas würde ihm garantiert nicht passieren.

Er hier hat doch einfach nur eine unüberlegte und demonstrativ provokante Geste eines Halbstarken begangen.

Sein Pech ist nur, dass gerade eine Stimmung wie bei einer Inquisition bei allen Verbänden herrscht, die darauf abzielt, alle Fans und besonders auch Spieler im Stadion zu einer schönen, durchcheorographierten Staffage zu degradieren.

Die wollen aus dem Fussball eine softe Opernunterhaltung für breite Schichten machen, weil es ein Milliardengeschäft. Funktionäre, die selbst nie einen Ball getreten haben, bekommen den Hals nicht voll.

Fussball ist dadurch weniger originell und authentisch, wie er vor 20 - 30 Jahren war.

Wenn es so weiter geht, sieht man Fussballspiele für richtige Fans nur noch in den untersten Ligen.

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propositionjoe 17.03.2013, 14:28
33. optional

Wer Lienen ein wenig kennt, weiß, dass er ein durch und durch politischer Spieler war, der aus seinen linksalternativen Überzeugungen gerade vor Mannschaftskollegen nie einen Hehl gemacht hat. Insofern halte ich es für glaubwürdig, wenn er die Intention einer politischen Geste negiert. Dass Lienen einen Spieler nur schützen würde, weil dieser ihm sonst als Trainer fehlen würde, halte ich schlichtweg nicht für vorstellbar.

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GemeinSinn 17.03.2013, 14:29
34. KeinBerufsverbot

Zitat von netroot
Katidis ist unter 500.000.000 Europäern der Einzige, der die Bedeutung des Hitlegrusses nicht kennt? Dennoch ist ein lebenslanges Berufsverbot sicherlich nicht das richtige Strafmaß für solch eine Verfehlung. Anderen gehen ja auch mal die Gefühle öffentlich Richtung Reichsparteitag.....
Es ist kein Berufsverbot - er darf nicht in der Nationalmannschaft spielen - vorerst. Im Übrigen der Schreck sitzt; bald wird die Strafe, wenn er nationalmannschaftsreif aufspielt sicher abgemildert.

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Willi Wacker 17.03.2013, 14:29
35. Bestrafe Einen, erziehe Hunderte

Zitat von Werder
ist es denkbar, dass ein 20-jähriger Grieche die Bedeutung dieses Grußes nicht kennt. Insofern ist die Bestrafung vielleicht doch etwas hart. Mag ja sein dass es gut ist, ein Zeichen zu setzen, aber da gibt es ganz andere Dinge, die stillschweigend unter den Teppich gekehrt werden.
Die nächsten 10 Jahre wird jedenfalls keine junger Grieche mehr mit so einer blöden Ausrede daherkommen können.

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vivare 17.03.2013, 14:34
36. Erbärmlich ?

Zitat von ikarus47
das sich dieser junge Spieler dieser Geste überhaupt bewusst war. Erbärmlich das Agieren dieser Funktionäre im vorauseilendem Gehorsam gegenüber der bestimmenden Nomenklamantura.
Erbärmlich ist Ihr Kommentar. Ich denke Sie meinten "Nomenklatura" .... Aber Mal abgesehen davon dürfte dieser Spieler der einzige in Griechenland sein, neben einem Bergbauern auf der Spitze des Olymp, der nicht weiß was ein Hitlergruß bedeutet.

das die Griechen sich dessen bewußt sind sehen Sie an den "niedlichen" Hakenkreuzfähnchen die Merkel immer begrüßen...

Im Fußball, und das gilt auch für Deutschland, gibt es viel zu viele rechtsradikale U Boote, die die Bühne des Fußballs nutzen um ihre wirren politischen Idiologien auszubreiten.

Es ist gut, dass dieser Spieler gesperrt wird. Auch die Uefa scheint aufzuwachen, wie man bei der Sperre für Lazio Rom besichtigen konnte.

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jujo 17.03.2013, 14:34
37. ....

Zitat von sysop
Eine geschmacklose Geste kostet den griechischen Mittelfeldspieler Giorgos Katidis womöglich seine Fußball-Karriere: Weil der 20-Jährige vom Erstligisten AEK Athen sein Tor mit dem Hitlergruß bejubelte, bestrafte ihn der Verband nun mit einer lebenslangen Sperre.
Das hinterher als einen Gruß an einen Kumpel auf der Tribüne verkaufen zu wollen ist dreist. Der wusste genau was er tat, die ganze Körper- und Armhaltung ist eindeutig!
Die Lebenslange Sperre ist dennoch nicht zu rechtfertigen, finanzielle Bestrafung mit Sozialdiensten zu Gunsten von Naziopfern würde es auch tun!

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Gorone 17.03.2013, 14:34
38.

Zitat von gbk666
Eine "Spende" von z.B 5000 oder 10000 Euro an einen Fond für NS Opfer oder auch andere wohltätige Organisationen würde weit mehr bringen als eine Sperre...warum denkt anscheinend niemand daran solche Dummheiten in den Nutzen für viele umzuwandeln?
Diese "Spende" würde ihn sicherlich nicht sonderlich jucken. Außerdem dürfte diese lebenslange Sperre auch eine gute Abschreckung für potenzielle Nachahmer darstellen. Wahrscheinlich dachte dieser Fußballer, er müsse wirklich nur mit so einer läppischen Konsequenz wie einer Geldstrafe oder einer temporären Sperrung rechnen, und kalkulierte dies berechnend vor seinem Hitlergruß ein.
Da hatte er sich glücklicherweise verkalkuliert.

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derschwarzeabt 17.03.2013, 14:36
39.

Was ist eigentlich immer so schwer daran, das was man kommentiert, auch zu lesen? Im ersten Satz gleich steht ganz klar:

"Hamburg - Mittelfeldspieler Giorgos Katidis vom griechischen Erstligisten AEK Athen ist vom nationalen Fußball-Verband EPO mit einer lebenslangen Sperre für alle Nationalteams belegt worden.

Da von Berufsverbot zu schreiben ist ja nun völlig verkehrt, und auch der Vorspann des Artikels, in dem vom "Ende der Karriere" die Rede ist, ist ja nun vorsichtig formuliert etwas ungenau. Ein Stefan Effenberg zum Beispiel konnte auch nach seinem Rauswurf aus dem Nationalteam noch eine 1a-Karriere hinlegen.

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