Forum: Blogs
Hitzköpfe gegen Bademeister: Berliner Polizei räumt Freibad
DPA

Zoff in der Sommerhitze: Dutzende Polizisten mussten das Freibad in Berlin-Pankow räumen, weil Gäste und Bademeister sich über Rutsche und Sprungturm gestritten hatten. Wer einen Hauch von Abkühlung will, muss in den Norden oder Westen Deutschlands. Wetter am Wochenende: Durchschnaufen im Westen, Schwitzen im Osten - SPIEGEL ONLINE

Seite 4 von 5
joblack 03.08.2013, 18:46
30. optional

"die hier das AGG zitieren mögen sich darüber im Klaren sein, dass das Polizeirecht (Gefahrenabwehr) es der Polizei gebietet, derartige Maßnahmen anzuordnen sowie dass das Hausrecht es dem Betreiber der Bäder auch gestattet, gewissen Kreisen den Zugang zu verwehren ohne dass dies AGG einschlägig wäre."

Allen (!!) ausser Familien den Zugriff zu versperren passt nicht zur Gefahrenabwehr. Da müßte man das schon genauer begründen. Und ich bezweifle das man das kann (Verhältnismässigkeit u.ä.). Jeder Jurastudent würde diese Begründung innerhalb weniger Minuten vor Gericht zerreissen.

Ausserdem gilt die Unschuldsvermutung. Pauschal eine Demografie (oder Geschlecht, ...) auszuschliessen ist eindeutig Diskriminierung. Das sich einige Jugendliche schlecht benehmen kann nicht heissen dass man alle in Sippenhaft nehmen kann (Unschuldsvermutung).

Auch wenn ich nicht zu den Jugendlichen gehöre habe ich grosse Lust da mal vorbeizufahren und wenn man mir den Einlass verwehrt gerichtlich dagegen vorzugehen.

Beitrag melden
bammy 03.08.2013, 19:17
31.

Zitat von herbert_schwakowiak
Ja sicher, aber es ging nicht darum, jemanden rauszuschmeißen, der sich danebenbenommen hat, sondern darum, dass Leute aufgrund willkürlicher Kriterien gar nicht erst reingelassen wurden. Und das IST Diskriminierung.
Man kann Niemanden am Eingang ansehen, wie er sich drin benimmt. Und wenn es sehr häufig zu Vorfällen kommt, dann muß man selektieren. Das hat Nichts mit Diskrimierung zu tun. Das ist nun mal so. Denn es gibt einen triftigen Grund für diese Selektierung.

Beitrag melden
andra85 03.08.2013, 19:20
32.

Zitat von herbert_schwakowiak
Ja sicher, aber es ging nicht darum, jemanden rauszuschmeißen, der sich danebenbenommen hat, sondern darum, dass Leute aufgrund willkürlicher Kriterien gar nicht erst reingelassen wurden. Und das IST Diskriminierung.
Wie Sie es nennen, ist ziemlich egal. Wer sich nicht benehmen kann, muss es lernen. Zum Wohle der Anderen, die sonst durch flegelhaftes Benehmen "diskriminiert" würden.

So einfach ist das.

Beitrag melden
Badischer Revoluzzer 03.08.2013, 19:31
33. Hat die Polizei

dabei ihre Wasserpistolen einsetzen müssen?

Beitrag melden
neu_ab 03.08.2013, 19:38
34.

Übrigens gibt es ein Video der Ausschreitungen in einem bekannten Qualitätsblog zu sehen.

Beitrag melden
Sasapi 03.08.2013, 19:50
35. ............

Unsere Älteste- jetzt 22- kennt das Bad, weil sie längere Zeit in Berlin gelebt hat ( hat ihre Ausbildung dort absolviert).
Sie ist Köchin- und daher schon seit dem ersten Ausbildungsjahr im Umgang mit testosterongesteuerten Wesen jeden Alters ( in einer Küche ist der Tonfall und der Umgang miteinander auch eher...na, sagen wir: rauh...) geübt und kann sich für gewöhnlich sehr gut..durchsetzen.

Aber in diesem Schwimmbad- und noch ein,zwei anderen- könne man sich nur Ruhe vor Grabschern, dummen Sprüchen und Anbaggereien verschaffen, sagte sie, wenn man wahlweise einen Baseballschläger oder ein E-Schocker mit sich führt.
Was berechtigterweise verboten ist.

Vor allen Dingen seien die Störenfriede überwiegend im Alter ihrer mittleren Schwester ( die ist 15) und normalerweise würde sie bei Knaben diesen Alters über dumme Sprüche oder anderes, merkwürdiges Benehmen bestenfalls lachen- und schlimmstenfalls die kleine Nervensäge zur Abkühlung ins Wasser befördern.
Bei den Möchtegern-"Gangsta"-Truppen ist es aber wohl so, daß das gar keinen Sinn hätte- die wären schon ein anderes Kaliber.

Wobei sich eindeutig deutsche Jugendliche männlichen Geschlechts sich - wenn sich in der passenden Gruppe sind- genauso aufführen wie ihre gleichaltrigen Kollegen mit verschiedenem Migrationshintergrund.

Beitrag melden
M43usch3n 03.08.2013, 20:06
36. brav

?brav sein? ist in diesem Fall relativ. wenn Gäste durch ihr verhalten die Sicherheit des badeBetriebs stören oder gefährden gehören auf den Verkehr gezogen. das selbe Prinzip gilt auch im Straßenverkehr bei alkoholisierten Fahrern, oder? So zu tun, als wäre ein Polizeieinsatz unverhältnismäßig ist ebenfalls falsch. schliesslich haben nicht die SchwimmbadBetreiber 60 Polizisten angefordert, sondern die ersten vor Ort Verstärkung gerufen. und die wird notwendig gewesen sein

Beitrag melden
Mart-73 03.08.2013, 20:26
37.

Da bin ich nun gerne ein wenig arrogant und zugleich schadenfroh, lobe unser Landleben mit Entspanntheit nebst Ruhe. Natürlich ohne die Großstadt in welcher wir selbst lebten nicht zu vergessen. Tränen jedoch weint Ihr keiner mehr von uns nach.

Beitrag melden
Farguard 03.08.2013, 20:41
38. Dann bitte ich um Erklärung

Zitat von andra85
Wie Sie es nennen, ist ziemlich egal. Wer sich nicht benehmen kann, muss es lernen. Zum Wohle der Anderen, die sonst durch flegelhaftes Benehmen "diskriminiert" würden. So einfach ist das.
wie ein junger Mensch der am besagten Tag nicht da war und die Randalierer weder kennt noch je gesehen hat und von seinen Eltern so erzogen würde - und das auch tut - sich angemessen zu benehmen von dieser Aktion irgendwas lernt, außer, dass er "weil er nicht mit der Familie da ist" nicht baden darf? Lernzuwachs?!

Beitrag melden
campl3r 03.08.2013, 21:02
39.

ich wünschte wir hätten hier diese Temperaturen, kaum Sonnenschein und vlt. max 26C.

Beitrag melden
Seite 4 von 5
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!