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Hochbegabter 17-Jähriger: Wunderkind träumt vom Kanzleramt
Ulrike Schuster

Nikolaus Hildebrand, 17, hat einen IQ von 148 und ehrgeizige Karrierepläne: Nach dem Abitur und dem Bachelor-Studium peilt das Wunderkind die Eliteuni Harvard an - oder auch das Bundeskanzleramt. Für eine seiner wenigen Niederlagen will er sich eines Tages revanchieren. Nikolaus Hildebrand hat einen IQ von 148 - SPIEGEL ONLINE

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jubelbube 17.05.2013, 10:31
110. ...

Zitat von sysop
Nikolaus Hildebrand, 17, hat einen IQ von 148 und ehrgeizige Karrierepläne: Nach dem Abitur und dem Bachelor-Studium peilt das Wunderkind die Eliteuni Harvard an - oder auch das Bundeskanzleramt. Für eine seiner wenigen Niederlagen will er sich eines Tages revanchieren.
IQ von 148? Hat heute doch fast jeder...

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cblh 17.05.2013, 10:31
111.

Interessant, wie viele Leute sich hier ein Urteil über den Jungen erlauben, obwohl sie ihn nicht persönlich, sondern nur durch den Artikel kennen. Ich finde es schön, wenn ein junger Mensch Ziele im Leben hat und in seiner Aufgabe aufgeht. Seine Intelligenz hat ihm sein Leben sicher nicht immer einfach gemacht, aber er macht das Beste daraus. Wenn er keine Lust auf Partys, Rauchen etc. hat, ist das doch in Ordnung. Ein 17jähriger weniger, der sich ins Koma säuft. Ich wünsche ihm für seinen weiteren Weg jedenfalls alles Gute!

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themistokles 17.05.2013, 10:34
112.

Zitat von lennynero
Immer wenn von hochbegabten Kindern / Jugendlichen / Erwachsenen geschrieben wird, kommen ganz schnell eingie aus den Löchern gekrochen die als erstes auf die vermeintlich fehlende Sozialkompetenz der HBs hinweisen.
Ich habe ganz und gar nichts gegen Hochbegabte, im Gegenteil. Ich finde sie richtig und wichtig, vor allem in der Forschung. Teilweise bewundere ich die Leute um Ihre Fähigkeiten. Gerne können diese Personen auch überhaupt keine Sozialkompetenz haben, sie bringen die Gesellschaft durch ihr Wissen auch so voran bzw. leisten ihr wertvolle Dienste.

Der im Artikel beschriebene Fall will aber scheinbar unbedingt in die Poltik und da sind Sozialkompetenzen (zumindest für mich) ein ESSENTIELLER BESTANDTEIL! Ich will keinen zweiten Rössler, Bahr oder keine Schröder. Ich will keine karrieregeilen Schnösel, die außer ihrem Bildungsweg und der Karriere in der Partei keine Ahnung vom dem Leben da draußen haben! Nicht umsonst sind Politiker wie Fischer oder Altkanzler Schmidt so beliebt: Aufgrund ihrer Lebenserfahrung.

Darum geht´s. Und nicht, ob er einen IQ von 148 hat oder nach Harvard geht. Geschenkt das.

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Thanksforallthefish 17.05.2013, 10:34
113. Auswahlkriterien der Studienstiftung

Zwar war ich bei der besagten Auswahlentwcheidung der Studienstiftung nicht dabei und kann nur mutmaßen. Die Auswahlkriterien der Studienstiftung kennend erscheint es mir aber gar nicht so überraschend, dass er nicht ausgewählt wurde. Die Studienstiftung fördert Personen, die die Voraussetzungen für gesellschaftliche Führungsaufgaben mitbringen - ob in der Wirtschaft, in Politik, Verwaltung oder in der Wissenschaft. Sie lässt lieber einen potenziellen Nobelpreisträger fahren, um dafür unter den Menschen mit gesellschaftlich relevanten Führungspositionen eine relativ breite Basis zu haben. Sie folgt also - im Gegensatz zu SPON - nicht dem Hype um den IQ, wohl wissend, dass es für gesellschaftliche Führungsaufgaben mehr als eines hohen IQs bedarf. Das ist ihre Politik, darüber kann man streiten, aber so ist sie nun einmal. Dies bedeutet für Auswahlentscheidungen, dass ein junger Mensch nicht allein mit seinem IQ oder guten Noten beeindrucken kann. Er muss vielmehr zeigen, dass er seinem Alter entsprechend gesellschaftliche Verantwortung übernommen hat, wo auch immer dies sei (Schülerverwaltung, Vereine, Jugendgruppen, Parteien, Kirche...). Das könnte erklären, wieso Nikolaus nicht ausgewählt wurde. Mit "Vom Winde verweht" hat es aber sicher nichts zu tun, da unterschätzt er die Stiftung. Überhaupt kann man auch ohne sie glücklich werden - was ich ihm von Herzen wünsche.

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endgut 17.05.2013, 10:37
114. Lass Dich..

von den ganzen Idioten hier nicht runter ziehen. Mach dein Ding und versuch deine Ziele zu erreichen, und zwar genauso wie du Dir das vorstellst!
Das ist einfach nur der blanke Neid, was hier los ist! Schreiben, belehren und beleidigen einen jungen Menschen anonym im Internet. Das ist ganz großes Kino!
Ich bin froh, dass es so begabte Menschen wie dich gibt, die uns (der Gesellschaft) hoffentlich in irgendeiner Art und Weise mal helfen und weiterbringen können.
Sei Dir nur sicher, solange du erfolgreich bist und besser als die meißten anderen, wird es Reaktionen geben, wie die Kommentare hier! Kennt man übrigens auch aus dem Fussball. Bayern München lässt grüßen.. Hart erarbeiteter Erfolg wird in unserem Land nicht gerne gesehen, von denen die nicht den gleichen Erfolg haben.
Ich wünsche dir alles Glück der Welt!
Und zu den ganzen angeblichen reifen, erwachsenen und vor Lebenserfahrung strotzenden Menschen kann ich nur sagen, schämt euch! Ich habe dazu die gleiche Meinung, wie ein andere Leser hier. Mich kotzt das auch an..

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Spiegelkritikus 17.05.2013, 10:39
115. Politik für Intelligente

Zitat von sysop
Nikolaus Hildebrand, 17, hat einen IQ von 148 und ehrgeizige Karrierepläne: Nach dem Abitur und dem Bachelor-Studium peilt das Wunderkind die Eliteuni Harvard an - oder auch das Bundeskanzleramt. Für eine seiner wenigen Niederlagen will er sich eines Tages revanchieren.
Wenn er in die Politik will, sollte er in die AfD oder die Linkspartei eintreten, in den anderen Parteien fällt man als heller Kopf nur unangenehm auf und hält es da nicht lange aus.

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marisaaa 17.05.2013, 10:41
116. Deutsche Neidgesellschaft lässt grüßen

Mir war schon vor dem ersten Blick ins Forum klar, mat welcher Häme die durchschnittliche Spiegelleserschaft den jungen Mann mal wieder überschütten würde. Ein Paar Beispiele aus diesem Thread:

"selbstbezogen... karrieregeil... unreif... unsympathisch... Bübchen... sozial bindungsschwach... selbst überschätzender Gernegroß... arrogant... eingebildet... seelenlose Bildungselite... narzisstisch... Bürschchen ohne soziale Kompetenz... Hochleistungsdepp... arrogant, karrieregeil und sozial unterbelichtet..."
Unglaublich wieviel Neid und Ablehnung hier trieft, nur weil diesem junge Mann nicht nur ein ordentliches IQ in die Wiege gelegt wurde, sondern er auch noch das daraus macht, wozu er Lust hat und auch noch die Unverschämtheit besitzt, seine Möglichkeiten nutzen zu wollen.

Was hättet ihr gerne, dass jemand mit überdurchschnittlichem Talent bloß die Fresse hält und sich gefälligst dem Durchschnitt anpasst, damit ihr bloß keine Minderwertigkeitskomplexe bekommt?
Nikolaus - lass dich nicht stören und mach das was DU für richtig hältst!

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picard95 17.05.2013, 10:42
117.

Zitat von mischpot
Mit der Schule ging es mir genauso der erste Schultag war toll alles was danach kam konnte man vergessen.
Ich bin am Einschulungstag nach einer halben Stunde gegangen und habe mich die nächsten 6 Jahre nur gelangweilt.
Leider habe ich solange in der Schule komplett abgeschaltet bis ich den Anschluss irgendwann verloren hatte.
Wie man an meiner Rechtschreibung sieht hapert es vor allem daran und auch an der Grammatik.
Ab und zu auf dem Gymnasium mal für Klausuren zu lernen oder Hausaufgaben zu machen hätte meine Noten vielleicht auch verbessert.

Aber damals ging ich mit dem geringstmöglichen Aufwand (vielleicht 1-2%) meinen Weg, weil mich die meisten Fächer nicht interessierten.
Ich bin erst während des Studiums gereift und habe "die Kurve gekriegt" und habe sehr gute Freunde gefunden. Wir haben gelernt und auch viel gefeiert und ich hoffe dass meine beiden Kinder nach der Schule auch studieren werden.

Aber es ist wie früher: mein jüngerer Sohn ist Klassenbester ohne Anstrengung und hat einen recht schweren Stand bei vielen von seinen Mitschülern. Er kommt aber weitaus besser damit zurecht als ich damals.

Ich beneide den jungen Mann im Artikel nicht darum dass er vermutlich einen viel höheren IQ hat wie meine Wenigkeit, sondern viel mehr darum dass er anscheinend seit frühester Kindheit ein klares Ziel verfolgte und es konsequent durchgezogen hat.

Und als Vater würde ich mir wünschen, dass die Kinder in den Schulen gezielt nach ihren Fähigkeiten unterrichtet werden und das Lerntempo und die Inhalte sich nicht nach den lernunwillgen Kindern richten.

Weil auch ganz normal intelligente Kinder dabei veröden.

Bezeichnend fand ich ja einen Elternabend in einer evangelischen Kita. Es wurde ausdrücklich davor gewarnt den Kindern vor der Grundschule Lesen und Schreiben beizubringen.
Einige Eltern hatten sich vorher beschwert dass die Kinder in der Kita eigentlich nur aufbewahrt werden und man ihnen nichts sinnvolles beibringen würde.

Ich konnte weitaus vor der Einschulung Comics und auch Bücher lesen, was auch mit ein Grund war dass die ersten Grundschuljahre unendlich langweilig waren.

Ich fürchte das Schulsystem gleitet in eine "Walnut Grove" Dorfschule ab, wo die "Dorftrottel" zusammen mit den anderen Kindern in einem Raum unterrichtet werden und das auch noch Jahrgangsübergreifend.

Fand mein jüngerer Sohn zwar toll mit Kindern (und vor allem dem Schulstoff) einer höheren Klasse unterrichtet zu werden, aber letztendlich zieht das alle Kinder auf ein absolutes Basisniveau runter.

Diese Gleichmacherei auf unterstem Niveau scheint ja politisch so gewollt zu sein.

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Kalle Bond 17.05.2013, 10:42
118. War in Harvard

Zitat von jcmal
Ich war in Harvard, danach bist du nichts besonderes. Der kampf ist genauso schwer wie sonnst auch. Ich bin jetzt 25 und habe ein wenig Forschung hinter mirundauch meine Firma. Poitik ist kein ambitioniertes Zielmit der Zeit wirst du merken das da nicht die faehigsten sitzen und das man sich da schneller ls in der Wirtschaft durchsetzt. Streng dich an aber glaube nicht du bist etwas besonderes, dann wirt du in der Realtaet schnell verlieren. Weiter hart arbeiten ist der trick.
Nicht missverstehen - er will in Harvard studieren :)
Dass sie mal in Harvard waren, das ist noch keine Qualifikation.
Was haben sie dort gemacht, sich die Stadt angesehen?

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chris-k. 17.05.2013, 10:45
119. Wieso nur?

Zitat von sysop
Nikolaus Hildebrand, 17, hat einen IQ von 148 und ehrgeizige Karrierepläne: Nach dem Abitur und dem Bachelor-Studium peilt das Wunderkind die Eliteuni Harvard an - oder auch das Bundeskanzleramt. Für eine seiner wenigen Niederlagen will er sich eines Tages revanchieren.
Mir ist schleierhaft wieso dieser Teenager hier so schlecht betrachtet wird. Wieso kann man ihm sein "Anderssein" nicht gewähren und auch ein bisschen Respekt aufbringen? Bübchen, Kleiner und das Forum ist voller guter Ratschläge. Er ist 17 Jahre alt und er wird seinen Weg machen. Die Voraussetzungen sind ja da. Man muss nicht alles so auf die Goldwaage legen mit dem Kanzleramt, das denkt er Heute, vielleicht Morgen dann wieder eine andere Idee. Junge Leute sollten mit Ideen spielen dürfen.

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