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Hochbegabter 17-Jähriger: Wunderkind träumt vom Kanzleramt
Ulrike Schuster

Nikolaus Hildebrand, 17, hat einen IQ von 148 und ehrgeizige Karrierepläne: Nach dem Abitur und dem Bachelor-Studium peilt das Wunderkind die Eliteuni Harvard an - oder auch das Bundeskanzleramt. Für eine seiner wenigen Niederlagen will er sich eines Tages revanchieren. Nikolaus Hildebrand hat einen IQ von 148 - SPIEGEL ONLINE

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Dumme Fragen 19.05.2013, 19:34
390. Den Jungen muss man bedauern

Das alles klingt nicht nach einer schönen Kindheit und Pubertät. Und kein Erfolg kann einen die verlorene Zeit zurückgeben. Wenn er Glück hatte, wurde er wenigstens nicht vor allen Mädchen der Klasse gemobbt und geprügelt, wenn einer der "coolen Typen" eine schlechte Note "kompensieren" musste...

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Common Sense! 19.05.2013, 19:59
391. Schon wieder ein

Genau das braucht unsere Welt: Minderjährige Nerds ohne jede Lebenserfahrung. Bundeskanzler? Warum nicht, was soll da schon groß passieren. Im schlimmsten Fall bricht der Dritte Weltkrieg aus und wir müssen alle sterben, also was soll's. Die schlimme Nachricht für Wunderkinder musste übrigens David Garrett jüngst erkennen: Der war mit 14 schon so gut wie heute mit 32. An angeblichen geistigen Überfliegern hat die Welt übrigens auch gar keinen Mangel, es fehlt nur akut an Leuten, die Ihre Fähigkeiten mal dazu einsetzen würden, die Welt wirklich besser und gerechter zu machen.

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lutz_mueller 19.05.2013, 20:02
392. das arme kind..

nun lasst es wachsen, gedeihen, groß und klug werden. der kerl ist 17 jahre alt - ein kind also, egal wie schlau..! glücklicherweise sind zitate von mir, die ich in diesem zarten alter von mir gab, nie gedruckt worden.. aber der kleene ist doch gerade mal über den feuerwehrmann / piloten hinaus.., klar will er bundeskanzler werden. wird schon, kopf hoch!!

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gfh9889d3de 20.05.2013, 07:57
393.

Never trust a man who doesn't drink.

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dadanchali 20.05.2013, 09:58
394. nee

Zitat von sysop
Nikolaus Hildebrand, 17, hat einen IQ von 148 und ehrgeizige Karrierepläne: Nach dem Abitur und dem Bachelor-Studium peilt das Wunderkind die Eliteuni Harvard an - oder auch das Bundeskanzleramt. Für eine seiner wenigen Niederlagen will er sich eines Tages revanchieren.
Ein schönes Beispiel dafür, dass Intelligenz und Reife sehr ungleich wachsen.
Er ist mit Sicherheit viel klüger als ich, Abi erst mit 19, Aber ich erinnere mich auch mehr an Sachen die ich in meiner Kindheit mit Freunden gemacht habe als an Schulnoten. Vielleicht geht seine "Karriereplanung" ja auf, allerdings haben viele von uns im 1. Semester in der Mensa den Weg nach der Promotion in Rekordzeit diskutiert. Im 3. Semester haben wir uns über solche 1. Semester amüsiert. Sei ihm zu wünschen neben seinen ambitionierten Zielen auch etwas zu leben, es sei denn er definiert Leben so wie er derzeit existiert.

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david_2010 20.05.2013, 11:24
395. Persönlichkeitsreife

Auch mit einem IQ von 150,200,300,... lassen sich ein gewisses Alter und eine gewisse Reife der Persönlichkeit nicht ausgleichen. Um etwas zu erreichen, muss man nämlich auch verstehen, wie andere Menschen ticken. Und diese ticken eben meist anders als hochbegabte IQ-Monster.

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mrotz 20.05.2013, 11:34
396. naja

Zitat von sysop
Nikolaus Hildebrand, 17, hat einen IQ von 148 und ehrgeizige Karrierepläne: Nach dem Abitur und dem Bachelor-Studium peilt das Wunderkind die Eliteuni Harvard an - oder auch das Bundeskanzleramt. Für eine seiner wenigen Niederlagen will er sich eines Tages revanchieren.
... und dann gibt er sich mit Wirtschaft ab, anstatt richtiger Wissenschaft. So wird Talent vergeudet.

mfg

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caliper 20.05.2013, 11:57
397.

Zitat von Common Sense!
Genau das braucht unsere Welt: Minderjährige Nerds ohne jede Lebenserfahrung. Bundeskanzler? Warum nicht, was soll da schon groß passieren. Im schlimmsten Fall bricht der Dritte Weltkrieg aus und wir müssen alle sterben, also was soll's. Die schlimme Nachricht für Wunderkinder musste übrigens David Garrett jüngst erkennen: Der war mit 14 schon so gut wie heute mit 32
Er spielt heute andere Dinge und hat sicher ein reichhaltigeres Repertoire.

Auch wenn es nicht jedem gefällt. Der Erfolg gibt ihm doch recht.

Wer hat festgestellt, dass er sich nicht mehr weiterentwickelt hat? Etwa er selber?

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th.enz 20.05.2013, 14:52
398. Was für ein ideologischer Unsinn

Zitat von td007
Die Studienstiftung sucht nicht so sehr Fachidioten als vielmehr umfassende Persönlichkeiten, auch musische Interessen, soziales Engagement auch für andere, Abwesenheit von Arroganz, ein inneres "Brennen" für etwas wie etwa ein Forschungsziel, das einem ein echtes Bedürfnis ist, was ich hier nicht zu erkennen vermag, auch keine besondere Förderungswürdigkeit. Die Studienstiftung hat die gleichen Anforderungen an Bedürftigkeit und man erhält die gleichen Leistungen wie bei BAFöG, plus eher bescheidenen 300 Euro Büchergeld im Monat. Wenn man deren Jahresberichte liest wird einem bewusst, wie häufig auch heute noch Hochqualifizierte aufgrund materieller Engpässe und Scheu, Scham oder Bescheidenheit ihre Möglichkeiten nicht entfalten können, zu unser aller Nachteil. Ich finde es bemerkenswert, wie die Studienstiftung nicht nur intelligente, sondern oft wirklich im positiven Sinne ganzheitlich aussergewöhnliche Persönlichkeiten herausfiltert.
Die Studienstiftung ist ein bekannt dafür, vor allem konservative Interessen und Vitamin B der betuchten "Elite" zu fördern. Vor Jahren habe ich mich mit der Stiftung mal beschäftigt, weil ich an der Uni in der Lehre tätig war und die Aufnahme der Studienstiftung folgte einem immer wiederkehrenden Muster: Es wurden die aufgenommen, die das Geld und die Förderung nicht brauchten. Erstsemester im Alter von 24 Jahren, die nach dem Abitur 5 Jahre durch die Welt reisten und exklusive Praktika absolvierten. Naturwissenschaftler und Ingenieure wurden zu einem verschwindend geringen Teil aufgenommen; es dominieren Pseudowissenschaften und textlastige Fächer wie Internationale Beziehungen, Management, Politikwissenschaften, VWL, Finanzmathematik. Von den Aufnahmeinterviews hört man teilweise absurdeste Sachen, die, selbst wenn man die Färbung durch den Geprellten wegläßt, noch immer absurd sind. Die Studienstiftung sucht definitiv keine umfassend interessierten jungen Leute, sondern Leute, die politisch tendenziell rechts stehen und später der Netzwerkerei der Studienstiftung dienen können.

Unglaublich wie die Studienstiftung hier einseitig gelobt wird, obschon seit Jahren die Kritik und die Negativerfahrungen nicht abebben.

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hfftl 21.05.2013, 00:37
399. .

Bundeskanzler will er werden? Hat er denn gar keinen Ehrgeiz?

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