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Hochschulen: Das bescheidene Geschlecht

Weiblich, schlau, unterbezahlt: Frauen bringen sich selbst um den Lohn ihrer Leistung, weil sie schon bei ihrer ersten Bewerbung zurückhaltend auftreten. Selbst mit Spitzennote fordern Studentinnen weniger als ihre schwächeren männlichen Kommilitonen.

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Riff 15.10.2010, 13:16
1. Spitzennote: in welchem Geschäft kann man sich dafür etwas kaufen?

Zitat von sysop
Selbst mit Spitzennote fordern Studentinnen weniger als ihre schwächeren männlichen Kommilitonen.
Ach, herrje. Schon wieder so ein Aufeinandergehetze von Männlein und Weiblein. Muss das ein allwöchentliches Ritual sein?
Wer weniger fordert, hat bessere Aussichten, eingestellt zu werden! Vielleicht ist es somit nur kluge Berechnung und keine Selbstunterschätzung.
Wer verlangt, nach seiner Leistung und seinem Können bezahlt zu werden, fliegt doch als erstes in die Ablage des "human resources manager". Egal, welchen Geschlechts er, sie oder es ist.
Männer können hier von den Frauen also noch lernen.

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acitapple 15.10.2010, 16:57
2. ...

Zitat von sysop
Weiblich, schlau, unterbezahlt: Frauen bringen sich selbst um den Lohn ihrer Leistung, weil sie schon bei ihrer ersten Bewerbung zurückhaltend auftreten. Selbst mit Spitzennote fordern Studentinnen weniger als ihre schwächeren männlichen Kommilitonen.
wenn ich mir den artikel durchlese habe ich den eindruck, dass die softskills der männer vielleicht doch etwas ausgeprägter sind als die der damen. immerhin schaffen sie es mit weniger leistung einen höheren ertrag zu erwirtschaften ;-)

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GM64 15.10.2010, 17:07
3. Das ist auch klug, weil mehr nicht zu holen ist

Zitat von sysop
Weiblich, schlau, unterbezahlt: Frauen bringen sich selbst um den Lohn ihrer Leistung, weil sie schon bei ihrer ersten Bewerbung zurückhaltend auftreten. Selbst mit Spitzennote fordern Studentinnen weniger als ihre schwächeren männlichen Kommilitonen.
Wenn man arg drängelt, nervt sich der Chef. Wenn der Chef meint, dass man es Wert ist, dann zahlt er auch.
Man muss halt den Eindruck hinterlassen, dass man wichtig ist, und das fällt häufig sehr schwer.
Man muss für den Chef nützlich sein. Das heißt nicht, dass man so und solche Kenntnisse hat.
Er muss sich mit einem Identifizieren können. Dann kommt auch das Geld.
Die Chef Sekretärin verdient meistens mehr als ein Ingenieur. Sie ist für den Chef halt wichtiger, weil eine Vertraute.
Wenn die Firma pleite geht bleibt nur noch der SysAdmin. Als Systemadministrator verdient man auch wesentlich mehr als ein Entwickler und der muss aber mehr können und mehr leisten.
Viele sind eher bereit dem Hund ein goldenes Halsband zu kaufen als für ein Handy auszugeben.

Der Hund ist halt sympathischer als als der Handy Hersteller. Vor allem macht der Hund immer was man will.

Wer auf dem Christkindlesmarkt Würstchen verkauft, verdient auch mehr als so mancher mit Studium.

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immerzu 15.10.2010, 17:08
4. Bewusstsein stärken

Zitat von Riff
Ach, herrje. Schon wieder so ein Aufeinandergehetze von Männlein und Weiblein.
Was der Artikel mit "Aufeinandergehetze" zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht ganz.

Ich halte die dort beschriebenen Haltungen der Frauen für ganz typisch und für eine der Hauptursachen dafür, dass Frauen den Männern karrieretechnisch noch immer hinterherhinken.

Die Thematik war schon zu meiner Studienzeit eine. Auch wurde und wird beispielsweise in Rhetorikseminaren für Frauen immer wieder auf die angesprochene Zurückhaltung unter anderem bei Gehaltsverhandlungen hingewiesen. Trotzdem muss ich mir auch heute noch nach doch einigen Berufsjahren immer wieder vor solchen Verhandlungen bewusst machen, was ein Mann in meiner Position verlangen würde.

Es handelt sich ganz klar um eine Erziehungsfrage. Ehrgeiz wird noch immer bei Jungen wesentlich positiver bewertet als bei Mädchen. Von daher sollten sich Eltern halt immer wieder an ihre eigene Nase fassen und ihre Töchter mit ausreichend Selbstvertrauen "versorgen".

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matthias_b. 15.10.2010, 17:13
5. .

Zitat von Riff
Ach, herrje. Schon wieder so ein Aufeinandergehetze von Männlein und Weiblein. Muss das ein allwöchentliches Ritual sein? Wer weniger fordert, hat bessere Aussichten, eingestellt zu werden! Vielleicht ist es somit nur kluge Berechnung und keine Selbstunterschätzung. Wer verlangt, nach seiner Leistung und seinem Können bezahlt zu werden, fliegt doch als erstes in die Ablage des "human resources manager". Egal, welchen Geschlechts er, sie oder es ist. Männer können hier von den Frauen also noch lernen.
Ach was, meine Freundin hat auf ihre Stelle die perfekten Voraussetzungen mitgebracht. Wurde genommen, hat aber überhaupt nicht verhandelt. Der Personalchef wollte sie dann mit 2100 brutto abspeisen, erst hinterher wurde ihr Gehalt auf 2300 erhöht - weil es sonst verglichen mit denen von Kollegen auf gleicher Position praktisch widerrechtlich wäre.
Wo Lohn verhandlungssache ist, brauchen sich nicht handelnde Frauen nicht über geringere Bezahlung wundern. Welcher Personalchef drängt seinen Mitarbeiterinnen schon freiwillig mehr auf, nur um "gender equivalence" zu erreichen?

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Salatsauce 15.10.2010, 17:15
6. .

Wenn jemand nicht fähig ist, sich nach den üblichen Löhnen vor Ort zu erkundigen gehört er nicht zu den Spitzenleuten.

Wer nicht mal sich selbst vermarkten kann, wie soll er dann die Firma später vor Kunden repräsentieren?

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schokomom 15.10.2010, 17:15
7. Männlicher Größenwahn

Vielleicht ist es nicht Bescheidenheit der Frauen, sondern der männliche Größenwahn und die fortwährende Selbstüberschätzung, die sich ändern sollte. Wären manche Herren etwas bescheidener und würden nach ihrem Können bezahlt, hätten wir dann die Bankenkrise in diesem Ausmass? Wer hat all die großen Wirtschaftspleiten hingelegt ? Die Frauen ? Es sind die Machenschaften unter Männern, die dauernde Selbstbeweihräucherung, die Ignoranz und Unfähigkeit eigene Fehler einzugestehen und zu wissen was man kann und was nicht.
Frauen mögen bescheidener sein, aber sie benutzen in der Regel ihren Verstand und weniger ihre Beziehungen.

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Grundkurs 15.10.2010, 17:16
8. Systematische Diskriminierung

Ah, jetzt verstehe ich endlich: Die Frauen sind also doch selbst daran schuld daran, dass sie für die gleiche Arbeit weniger Geld kriegen als Männer. Nicht die systematische Diskriminierung aufgrund des Geschlechts soll also der Grund für das Problem sein, sondern die schlichte Bescheidenheit der Frau. Klingt ja fast so als wäre alles nur ein großes Missverständnis....! Dieser Artikel ist seltsam realitätsfremd.

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wahlberechtigter 15.10.2010, 17:21
9. Teufelsfrauen

Zitat von sysop
Weiblich, schlau, unterbezahlt: Frauen bringen sich selbst um den Lohn ihrer Leistung, weil sie schon bei ihrer ersten Bewerbung zurückhaltend auftreten. Selbst mit Spitzennote fordern Studentinnen weniger als ihre schwächeren männlichen Kommilitonen.
Nach christlichem Weltbild gehört die Frau an den Herd.
Die christlichen Parteien haben doch erst vor Kurzem eine Herdprämie ausgelobt.
Nach Ansicht der Katholischen Kirche sind manche Frauen zudem von Dämonen besessen (Hebammen, Bauersfrauen).
Die CSU lehnt eine Frauenquote strikt ab.
Also liebe Frauen: Wählt CDU und CSU. Mit den Rabenmutties Merkel und Leyen seid ihr bestens bedient.

Bei der FDP zählt wohl der Vorsitzende zur Frauenquote.

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