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Hund im Büro: Kaya muss leider draußen bleiben
DPA

"Die tut nichts": Die Mitarbeiterin einer Werbeagentur brachte jahrelang ihre dreibeinige Hündin mit zur Arbeit. Frauchen war überzeugt vom lieben Wesen ihres Tieres, doch ihre Kollegen sahen das ganz anders. Der Fall landete vor Gericht, jetzt erging ein Urteil. Urteil: Hund darf nicht mit ins Büro kommen - SPIEGEL ONLINE

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rromijn 05.09.2013, 23:34
80. Der verantwortliche macht's

Zitat von pumpernickl1811
freilaufend, die öffentlichen Plätze und Rasen vollkackend, kleine Kinder beissend (wie meinen Sohn vor 2 Wochen). Es ist eine Plage! Und dann noch "tierliebe" Menschen, die sie mit ins Büro schleppen wollen. Unsere Gesellschaft ist doch krank. Hunde sind hier für viele wichtiger als Kinder.
Bei Kindern wie bei unden entscheidet das Herrchen, sonst kackt und beißt auch das Kind .

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katjanella 05.09.2013, 23:38
81.

Zitat von Gertrud Stamm-Holz
Ginge es um das individuelle Unwohlsein im Büro, es wäre keiner mehr da. Es gibt Gegebenheiten denen Sie sich fügen müssen. Bringt der Chef seinen Hund mit, Sie leben damit. Oder kündigen. Ein unauffälliger Hund tut Ihnen nichts, er behindert nicht den Arbeitsablauf, er ist nur da. Haben Sie damit Probleme, dann ist das Ihr persönliches Problem. Lösen Sie es und schieben Ihre Befindlichkeiten nicht Ihrer Umgebung in die Schuhe. Man kann von den Mitarbeitern alltagstaugliche Hunde am Arbeitsplatz verlangen, man kann auch alltagstaugliche Mitarbeiter verlangen. Phobiker sollten dringenst ihre Ängste versuchen in den Griff zu kriegen. Im eigenen Interesse. Hunde finden sich schliesslich prinzipiell überall.
Ich würde dann auch gerne meine pflegebedürftige Mutter mit ins Büro bringen. Die liegt auch in der Ecke und stört niemanden und ist alltagstauglich.

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feuercaro1 05.09.2013, 23:46
82. Emotional...

Erstaunlich, wie das Thema "Hund" einigermaßen intelligente Menschen (wir sind hier schließlich beim SPIEGEL), so aus der Fassung bringen kann. Ich finde es toll, wenn ein Arbeitgeber erlaubt, Hunde mitzubringen - natürlich nur, wenn sie sich benehmen. Das hebt das Betriebsklima ungemein. Leute, die pauschal allen Hunden unterstellen, sie stänken oder bissen, sollten lieber mal prüfen, wo der Grund für ihre Intoleranz liegt (Trauma?). Ich finde die Aggressionen oder Ausdünstungen mancher Mitmenschen auch nicht immer toll - dennoch würde ich mich nicht dazu versteigen, alle Menschen zu verurteilen. Ein Hund ist ein Mitgeschöpf. Punkt. Was die Frau im vorliegenden Fall da allerdings veranstaltet hat, geht nicht - und das Urteil ist von daher natürlich absolut in Ordnung.

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telltaleheart 05.09.2013, 23:50
83. Hundstage

Zitat von sysop
"Die tut nichts": Die Mitarbeiterin einer Werbeagentur brachte jahrelang ihre dreibeinige Hündin mit zur Arbeit. Frauchen war überzeugt vom lieben Wesen ihres Tieres, doch ihre Kollegen sahen das ganz anders. Der Fall landete vor Gericht, jetzt erging ein Urteil.
Ein ermüdendes Thema dieses ewige "Der tut nichts, der will nur spielen". Da hat man nicht selten den Eindruck, dass die jeweiligen Hundebesitzer jeden Kontakt zur Realität verloren haben. Ich weiß gar nicht wie oft ich den Spruch schon hören musste, und wie oft "er" dann doch was getan hat. Und selbst dann ist aus Sicht der Besitzer alles gar nicht so schlimm, man habe ja selber Schuld, weil man sich falsch verhalten habe, und überhaupt, sowas habe er ja noch nie gemacht. Selbst wenn er eigentlich ein Wachhund sein soll.

Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, dass sich jemand einen Hund hält. Aber man kann natürlich nicht erwarten, dass sich alle Welt um diesen Hund dreht. Und insofern muss der Hund sich natürlich auch den Erfordernissen am Arbeitsplatz unterordnen, wenn er schon das Privileg besitzt sein Frauchen dorthin begleiten zu dürfen. Das sich damit allen Ernstes ein Gericht befassen musste...

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märchentante 05.09.2013, 23:54
84. gechichten wie aus dem märchen

vielleicht sieht die geschichte aber auch so (anders) aus: im märchenland agentur: es war einmal ein junger könig, der eine jüngere magd wollte. sie war dem alten könig lange treu zu diensten.
er setzte alles daran die alte magd und ihren treuen begleiter vom hofe zu jagen. den treuen begleiter verwendete er hierbei gegen sie. darüber wurde die magd krank. schließlich vertrieb er sie erfolgreich aus dem königreich. die treuen bauern applaudierten. dies ist natürlich ein frei erfundenes märchen und hat sicherlich gar nichts mit dem echten leben zu tun.

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juttakristina 05.09.2013, 00:33
85. Grundsätzlich

finde ich das vom Arbeitgeber nicht schlecht, das zu erlauben, wenn dies sicher auch nicht überall möglich ist. Allerdings geht es gar nicht, dass der Hund da Revierverhalten zeigt. Ob der Hund traumatisiert ist oder nicht, er scheint seine Besitzerin nicht wirklich als Rudelführer anzusehen. Daran müsste sie dringend arbeiten neben der Traumabewältigung. Dafür wird sie Hilfe von einem Fachmann benötigen und Konsequenz. Dies würde vor allem auch dem Tier helfen. Es wäre auch ein Zeichen der Rücksicht auf die Kollegen gewesen, den Hund nicht mittags im Rhein schwimmen zu lassen. Kann ihn ja nach Feierabend baden lassen, möchte aber wahrscheinlich den nassen Hund nicht im Auto haben... Jedenfalls scheinen die Befindlichkeiten der Kollegen sie recht wenig zu interessieren.

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tpkroke 05.09.2013, 00:44
86. sind alle spon foristen hunde hasser?

die ersten paar Seiten gelesen und alle hacken auf Hund und Halterin rum. Tiere sind was tolles. Für mich gibt es nichts entspannenderes als nach Feierabend mit meinem Hund zu spazieren und ihm generell bei seiner tierischen Natürlichkeit zu beobachten. und jeder Hund ist anders. immer diese Gleichmacherei hier ohne die Fakten zu können. echt erbärmlich manchmal hier.

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antingliebhaber 05.09.2013, 03:10
87. Ja genau...

...und morgen bringt dann der naechste seine Vogelspinne oder Wuergeschlange mit Die liegt auch die meiste Zeit nur faul in der Ecke. Und wenn sie einen anderen Mitarbeiter liebevoll drueckt, dann wirft man halt ein Leckerli hin.

Es herrscht schliesslich Gleichberechtigung. Und wenn ich meine Haustiere lieb habe, dann muss es mein komplettes Umfeld auch. Wenn es einen stoert kann er ja kündigen.

Wahnsinn....

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kumi-ori 05.09.2013, 04:19
88.

Zitat von Gertrud Stamm-Holz
Ginge es um das individuelle Unwohlsein im Büro, es wäre keiner mehr da. Es gibt Gegebenheiten denen Sie sich fügen müssen. Bringt der Chef seinen Hund mit, Sie leben damit. Oder kündigen. Ein unauffälliger Hund tut Ihnen nichts, er behindert nicht den Arbeitsablauf, er ist nur da. Haben Sie damit Probleme, dann ist das Ihr persönliches Problem. Lösen Sie es und schieben Ihre Befindlichkeiten nicht Ihrer Umgebung in die Schuhe. Man kann von den Mitarbeitern alltagstaugliche Hunde am Arbeitsplatz verlangen, man kann auch alltagstaugliche Mitarbeiter verlangen. Phobiker sollten dringenst ihre Ängste versuchen in den Griff zu kriegen. Im eigenen Interesse. Hunde finden sich schliesslich prinzipiell überall.
Ich gehe ins Büro um meiner Arbeit nachzukommen. Und es gibt bestimmte Dinge, die passen nicht zum Arbeitsplatz. Dazu gehören zum Beispiel die Dinge, die schon weiter oben erwähnt wurden, Kollegen/Kolleginnen in unvollständiger Bekleidung, und eben auch Haustiere. Hunde sind Privatsache. In Notfällen kann es mal ausnahmsweise angehen, dass der Hund mitkommen muss, sollte aber kein Dauerzustand sein.

Das hat nichts mit Phobie zu tun. Ich habe keine Phobie und auch sonst privat nichts gegen Hunde, genausowenig wie gegen penetrante Essensgerüche, genausowenig wie gegen Frauen, bei denen der dreiviertelte Arsch aus der Hose hängt, nichts gegen balzende Männer/Frauen. Nur am Arbeitsplatz haben gewisse Dinge nichts zu suchen, denn an meinem Arbeitsplatz muss ich mich nun mal aufhalten. Ich kann nicht zu meinem Chef sagen, ich komme heute nicht zur Arbeit, weil ich keine Lust auf Hunde oder auf was auch immer habe.

Und das "Hunde prinzipiell überall" sind, bedeutet nicht, dass man sie auch überall mithinbringen kann. Warum lässt diese Frau ihren Hund nicht zu Hause, bringt ihn zu einem Babysitter oder, wenn das nicht möglich ist, sucht sich eine Arbeit, die sie von zu Hause aus erledigen kann. Dem Recht des Einzelnen auf ein Haustier hat sich nicht alles andere unterzuordnen.

Übrigens finde ich es etwas billig, wenn Sie jemandem, nur weil er eine andere Meinung hat als Sie, eine Phobie oder Angst, Probleme oder fehlende Alltagstauglichkeit unterstellen. Ach! Natürlich, jetzt fällt's mir erst auf: Sie sind ja Doppelnamenträgerin.

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Miere 05.09.2013, 04:50
89. Hund, Kind

Wen man einen Hund nicht den ganzen Tag allein zu Hause lassen kann: Pech. Man hätte sich ja keinen anschaffen müssen. Man könnte auch einen Hundesitter engagieren. Wieso muss man das Tier an den Arbeitsplatz mitbringen dürfen?
Was, wenn die Katze sich allein nicht wohlfühlt? Haben die Kollegen mit Katzenhaar-Allergie das zu tolerieren?
Gutes Urteil.
Und es ist bitter dass man wegen sowas erst vor Gericht ziehen muss.

Erstaunlich ist, dass es die Büro-Frage immer wieder mit Hunden zu geben scheint, aber nicht mit Kindern. Dass man sein Baby entweder in der Krippe zu deponieren hat oder aber zu Hause bleiben muss um drauf aufzupassen, scheint irgendwie selbstverständlich zu sein, während man für das gute liebe Huntipunti doch sicher eine Ausnahme machen kann?

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