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Hunde in Thailand: Zur Delikatesse verdammt
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In Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen. Hunde in Thailand: Zur Delikatesse verdammt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

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aquarelle 20.02.2012, 15:13
30. Deckmantel

...und am schlimmsten ist es ja wohl, dass die Tiere immer unter dem Deckmantel der potenzsteigernden Wirkung getötet werden.
Oder, um irgendetwas größer zu machen was sowieso schon kaum vorhanden ist.
So ist es mit Rhino-Horn, Tigerknochen,Walross-Penis und wie in dem Fall, schwarze Hunde.

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Claudio Tiberio 20.02.2012, 15:19
31.

Zitat von mwinter
Manchmal ist es ganz gut, wenn der Autor eines Artikels sich bereits in der Zusammenfassung entlarvt - da kann man das Lesen direkt auf Überfliegen verkürzen und wertvolle Zeit sparen! Mehr Positives gibt es allerdings nicht zu berichten. Wieder einmal werden mit reißerischen.......
Schweine waren nie im Weltall, Hühner auch nicht, jedoch ein Hund!
Hunde retten Menschenleben, helfen in vielerlei Richtung dem Menschen. Irgendwie stimmt ihr Vergleich, irgendwie auch unpassend. Ich esse seit 12 Jahren kein Fleisch, habe mir also Gedanken gemacht.

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Claudio Tiberio 20.02.2012, 15:22
32.

Zitat von recardo
Multikulti natürlich nur so lange, wie es eben so passt, sonst auf garkeinen Fall, dann doch lieber das komplette Gegenteil. Dann muss alles schön "deutsch" - äh, natürlich werden, so geht das ja nicht, dass Thailänder einfach anders denken.
Mitgefühl für Wesen ist International, vielleicht haben sie es vergessen.

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Altesocke 20.02.2012, 15:26
33.

Zitat von sysop
Thailand ist eines der wenigen Länder der Erde, das keine umfassenden Gesetze zum Schutz aller Tiere hat,
Und? Wenn es die Gesetze geben wuerde, gaebe es mehr Haende, die aufgehalten werden, um diese zu umgehen!
Beispiele?
Wildtiere (Adler, Chameleons, Affen,....) in Touristengegenden, zum Photo fuer 100 Baht: Verboten, Polizisten werden freundlich gegruesst, das war es.
Kleinkinder haben nachts nichts auf der Strasse zu suchen, Jugendliche auch nicht (es gibt ein 'Jugendschutzgesetz):
Schon mal Kaugummis und Blumen von 6-10 jaehrigen angeboten bekommen, nach Mitternacht? Oder schon mal an nem 7eleven um die Zeit geschaut, was da mit Moped und unter 15 (also auf keinen Fall nen Fuehrerschein!), ohne Helm umrockert? Zigaretten und Bier in den Fingern?
Oder: Prostitution und Kindesmissbrauch ist verboten!
Alles klar?
Gesetze sind in Thailand eine der wichtigten Einnahmequelle derer, die sie umgehen oder nicht beim Nichtbeachten helfen koennen!
Das einzige, was wirklich helfen wuerde, waere Geldentzug. Dumm nur, das asiatische Touristen mehr und mehr werden, und sich meist wenig in das Thailaendiche einmischen wollen!
Das zweitbeste ist Gesichtsverlust.
Also SPON, eine Allianz der Medien, berichten, berichten, berichten.
Auch, z.B. aber nicht auschliesslich, ueber die 'Suizide', Morde, Beraubungen (teilweise von Jugendlichen), Scams, Taximafiastrukturen, ect. pp.
Bietet sich Phuket fuer an, weil es online maessig, zumindest im Englischem, schon publiziert wird!

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micromiller 20.02.2012, 15:28
34. der mensch ist sicher das mieseste der tierwelt

Zitat von sysop
In Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen.
genetisch sind wir im wesentlichen identisch mit den anderen tieren.. wir vermehren und lieben uns in der gleichen weise. wir fuehlen und leiden wie die anderen artgenossen. uns unterscheidet nur das bisschen extra software, welches uns befaehigt 10cm uber den tellerrand zu schauen, uns millionfach gegenseitig zu morden und die tierwelt um uns herum ebenso. am ende jedoch gehen wir alle den gleichen weg. das experiment mensch
ist gescheitert unser aller schoepfer wird bald den grossen rueckruf einleiten.

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Eva K. 20.02.2012, 15:30
35. Hätschelhase vs. Schlachtkarnickel

Zitat von aquarelle
Wir Menschen essen Tiere.
Der Mensch, der ißt gern Tiere auf,
da kam die Kuh als erste drauf.
Drum nennt sie ihren Racheplan
Rinderwahn. (Max Raabe)

Zitat von aquarelle
Und in jeder Kultur wird ein anderes Tier als "Nutztier" verstanden.
Richtig, und was hier als Ekel- oder Hätscheltiere tabu für den Eßteller ist, gilt anderswo als gewöhnliche Nahrung oder Delikatesse. Ich stelle mir nur das Geschrei vor, wenn hier Meersäue gebraten mit Sauce serviert würden, was aber in Südamerika gang und gäbe ist. Vor ewigen Jahren hat Henning Venske im Spiegel mal eine nette Glosse über den deutschen Schäferhund incl. Kochrezept geschrieben - die wütenden Leserzuschriften der Schäferhund-Camarilla waren beachtlich.

Es gibt keinen Grund, sich über den Verzehr von Hundefleisch in Fernost aufzuregen, galt doch Hundefleisch in Deutschland noch lange nach dem Krieg als lebensmittelrechtlich genußfähig. In der Schweiz ist das für den Privatbedarf immer noch der Fall.

Hundefleisch

Zitat von aquarelle
Man braucht ja nur einen Blick in deutsche Tierheime zu werfen um zu sehen, wie tierfreundlich das Volk doch ist...
Ja, einerseits auf tierliebe Heulsusen machen, und andererseits die armen Viecher gnadenlos vorm Urlaub raussetzen, wenn sie unbequem sind.

Zitat von aquarelle
Warum ist es z.B. verpönt Pferdewurst zu essen, aber ein Schnitzel oder ein Steak sind ok?
Ich habe kein emotionales Problem mit Pferdefleisch. Beim Pferd weiß ich wenigstens, daß da auch mit Gewalt kein Tiermehl reingeht. Und was die Mythen über Pferdefleisch angeht, habe ich selten mehr gelacht als über diesen Blödsinn.

Zitat von aquarelle
Auch Kühe kann man reiten (theoretisch) und liebhaben.
Sogar praktisch, siehe Dressierte Kuh: Das bessere Pferdmacht "Muh"! - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Panorama

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recardo 20.02.2012, 15:33
36. .

Zitat von aquarelle
Priviligiert sind Tiere nur dann anzusehen,wenn sie vom Aussterben bedroht sind. Bestes Beispiel ist doch das Verhältnis Mensch und Hai. Da kümmert es doch auch niemanden von den Otto-Normal-Versagern, dass den Tieren bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten werden und der Körper über Bord geschmissen wird wie Abfall!
Nach unseren Maßstäben müsste da auch eher der Hai geschützt werden, als der Mensch.:-)

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Meisenresidenz 20.02.2012, 15:41
37.

Ich frage mich grad, ob HIER von dem Thailändischen Tourismusbüro oder so beauftrage Kommunikationsagenturen fleissig Beiträge tippen - so wie es die Chinesen auch gerne bei STERN und SPIEGEL ziemlicha uffällig handhaben...NUR Verteidiger des LEBEND häuten und zu Tode quälens von Hunden...verdächtig für mich....nur meine Meinung. :-)

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chronotrop 20.02.2012, 15:42
38.

Zitat von sysop
In Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen.
Es gibt Behindertenhunde und sogenannte Partnerhunde, die Menschen mit verschiedensten Problemen eine unersetzliche Hilfe sind: Epilepsiehunde können Anfälle im Vorfeld erkennen und den Menschen warnen, Diabetikerhunde warnen "ihren" Menschen bei Schwankungen im Blutzucker. Blindenhunde, Gehörlosenhunde, Therapiehunde in Schulen und Altersheimen...
Diese Hunde erfüllen mit ihren Aufgben, die über die eines Arbeitshundes (Wachhund, Schutzhund, Lawinenhund) hinausgehen, gleichsam soziale Aspekte.

Das Verhältnis vom Menschen zum Hund ist in vielen Gesellschaften dadurch geprägt, dass der Hund zum Sozialpartner geworden ist. Es gibt kein anderes Tier, das - durch jahrtausendelange Domestikation und Sozialisation - den Menschen im Gegenzug so uneingeschränkt als vollwertigen Sozialpartner annimmt. Eine Kuh wird immer ihre Herde als soziale Gruppe sehen. Der Hund ist voll an den Menschen angepasst.

Für manche Menschen geht diese Sozialpartnerschaft weiter - der Hund wird Kindersatz, Partnerersatz. Man mag das verwerflich finden, viele, denen es gut geht, begegnen solchen Menschen mit Verachtung- doch oft ist ein Hund für viele unfreiwillig einsame, alte Menschen die einzige Gesellschaft und emotionale Bindung.
Nachweislich fördern Hunde Gesundheit und Wohlbefinden von Menschen.

Angesichts dieser Tatsachen ist es doch nur verständlich, dass der Mensch am Schicksal eines leidenden Hund mehr Anteil nimmt, als am Leid eines Schweins oder eines Huhns.

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micromiller 20.02.2012, 15:45
39. die thailaender essen keine hunde

Zitat von sysop
In Deutschland werden sie als Haustiere verhätschelt, doch in vielen asiatischen Ländern landen die besten Freunde des Menschen auf der Speisekarte exquisiter Restaurants. Vor allem das Fleisch schwarzer Hunde gilt als Aphrodisiakum. Die Haut wird den Tieren oft bei lebendigem Leib abgezogen. AILAENDE
hunde sind nicht das nahrungsmittel der thailander, es sind einige wenige
die damit geld verdienen. die absolute mehrheit ist ausserordentlich tierlieb. die mehrzahl der thailaender sind liebenswerte budhisten, die mit unserer welt sehr respektvoll umgehen.

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