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Im Wortlaut: "Was gesagt werden muss" von Günter Grass
dapd

In dem Gedicht "Was gesagt werden muss" greift Literaturnobelpreisträger Günter Grass Israel scharf an. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das am Mittwoch in der "Süddeutschen Zeitung" erschienene Gedicht. Im Wortlaut: "Was gesagt werden muss" von Günter Grass - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur

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aprox99 04.04.2012, 13:56
1. Respekt.

Ganz große Leistung.

Daumen hoch, bzw. gefällt mir, auf neudeutsch.

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maku47 04.04.2012, 14:05
2.

[QUOTE=aprox99;9952886]Ganz große Leistung.

Bravo! Es ist gesagt was viele schon lange sagen wollten und den Mut nicht hatten.

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nadworks 04.04.2012, 14:06
3. Kein falsches Wort

Es tut mir leid, ich kann mich dem Gesagten nur mit einem nachdenklichen Kopfnicken anschließen.

Wenn hierdurch eine Diskussionsanimation entsteht, ist das gut. Die einseitige Bewertung des Konflikts in der Region ist jedoch kaum noch tragbar — wenn sich die Verhandlungen auch zugegebenermaßen als unorthodox schwierig erweisen. Das sollte jedoch keine Entschuldigung für Subjektivität sein.

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gsabreakspecial 04.04.2012, 14:07
4. Nachdenklich....

...stimmt der Text. Und nachdenken ist nicht verboten. Jenseits aller Reflexe sogar geboten!

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zeckei 04.04.2012, 14:09
5. Respekt! Perfekt und mutig!

Jedes Wort sitzt! Besser kann man diesen geplanten und von langer
Hand vorbereiteten Angriff nicht anprangern.
Danke Günter Grass!

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halloerstmal 04.04.2012, 14:10
6. Hut ab vor dem Mut des Hr Grass

Zitat von sysop
In dem Gedicht "Was gesagt werden muss" greift Literaturnobelpreisträger Günter Grass Israel scharf an. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das am Mittwoch in der "Süddeutschen Zeitung" erschienene Gedicht.
Ich finde keinen Antisemitismus darin, einen Verbündeten vor einem Angriff auf den Iran zu warnen. Israelis, euch alles Gute, dieser Angriff wäre das Schlechte! Bitte seid klug!
Wären unsere Völker Freunde, so MÜSSTEN wir euch dringend warnen.

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solartectum 04.04.2012, 14:29
7. Unrecht ist Unrecht

Zitat von sysop
In dem Gedicht "Was gesagt werden muss" greift Literaturnobelpreisträger Günter Grass Israel scharf an. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das am Mittwoch in der "Süddeutschen Zeitung" erschienene Gedicht.
Keiner hat das Recht, anderen Unrecht anzutun. Auch nicht wenn einem selbst Unrecht angetan wurde. An dem Holocaust waren nicht die Iraner, Palistinenser oder andere Nachbarn Israels beteiligt. Gerade die historische Verantwortung zwingt einem auf Unrecht hinzuweisen und nicht wegzuschauen.

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Ainu 04.04.2012, 14:31
8. Das große Schweigen

Eigentlich ist es ja sehr beschämend, dass es Literaten sind - zunächst Walser, jetzt Grass - die das Recht auf Meinungsfreiheit wiederbeleben und damit aufzeigen, wie verlogen und verheimlichend unsere Politiker sind.

Es ist allerdings nicht verwunderlich, dass nun ein Aufschrei durch die Ertappten geht, denn es kann natürlich nicht sein, was nicht sein darf.

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renieh44 04.04.2012, 14:31
9. Wieder mal...

Zitat von chiefclancywiggum
Da ich kein Literat bin, zitiere ich den deutschen Comedian Dieter Nuhr: "Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!" Im Übrigen kann gesagt werden, dass Günter Grass nichts müssen muss, ausser zu sterben. Hoffentlich recht bald damit uns solche Ergüsse in Zukunft erspart bleiben!
....einer, der zum Fressehalten aufruft. So hat Dieter Nuhr das wohl nicht gemeint, dass man damit jede Diskussion ersticken sollte. Israelreisende haben schon des öfteren darüber berichtet, dass man sich dort nicht unbedingt wohlfühlen kann. Wir Deutsche und auch die Amerikaner halten aus unterschiedlichen Gründen immer wieder Kritik an Israel und seinen Verantwortlichen zurück. Die Israelis haben aus der Vergangenheit nicht unbedingt etwas gelernt, was den Umgang mit den Mitmenschen angeht. Deswegen und nicht nur wegen der drohenden Gefahr der größenwahnsinnigen Irner ist Kritik vonnöten.

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