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Im Wortlaut: "Was gesagt werden muss" von Günter Grass
dapd

In dem Gedicht "Was gesagt werden muss" greift Literaturnobelpreisträger Günter Grass Israel scharf an. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das am Mittwoch in der "Süddeutschen Zeitung" erschienene Gedicht. Im Wortlaut: "Was gesagt werden muss" von Günter Grass - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Kultur

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PrettyHateMachine 04.04.2012, 14:32
10. ..

Zitat von chiefclancywiggum
[...] Im Übrigen kann gesagt werden, dass Günter Grass nichts müssen muss, ausser zu sterben. Hoffentlich recht bald damit uns solche Ergüsse in Zukunft erspart bleiben!
...das mußten Sie uns jetzt mitteilen, oder?
Sie haben ja fromme Wünsche für Ihre Mitmenschen.

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pandrodor 04.04.2012, 14:42
11. Schon seltsam

Komischerweise regen sich jetzt Leute darüber auf, dass Grass als Antisemit bezeichnet wird. Leute, die bei Islamkritikern sofort "Islamophobie" schreien. Merkwürdig. Jede politische Seite hat ihre Kampfbegriffe und Keulen.

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Seifert 04.04.2012, 14:44
12.

Zitat von sysop
In dem Gedicht "Was gesagt werden muss" greift Literaturnobelpreisträger Günter Grass Israel scharf an. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das am Mittwoch in der "Süddeutschen Zeitung" erschienene Gedicht.
Israel und Deutschland hegen freundschaftliche Beziehungen -allerdings darf unter wirklichen Freunden auch Kritik geübt werden.
Dass die Kritik an Israel berechtigt ist,schein unzweifelhaft.Und Israel hat sich -bis jetzt -noch nicht in seine atomaren Karten schauen lassen.Ein Angriff auf den Iran würden den gesamten nahen Osten in eine atomare Hölle verwandeln,denn die Iraner würden alles ihnen möglich tun,um atomar zu antworten.
Dass der Iran derzeit von wirren Köpfen geleitet wird,steht ausser Frage,jedoch lassen sich auch längst nicht alle israelischen Politiker von derreinen ratio leiten lassen

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trommler 04.04.2012, 14:44
13. Verkappter N

Zitat von sysop
In dem Gedicht "Was gesagt werden muss" greift Literaturnobelpreisträger Günter Grass Israel scharf an. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das am Mittwoch in der "Süddeutschen Zeitung" erschienene Gedicht.
und das von einem, der jahrzentelang seine Vergangenheit vertuscht hat. Und schon kommen sie aus den Löchern, die ewig Gestrigen. Ich habr grössten Respekt vor den Israelis. Sie behaupten sich gegen eine Bande feigster Meuchelmörder, von denen sie umzingelt sind und denen nichts heilig ist.

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Aguilar 04.04.2012, 14:49
14.

Zitat von sysop
In dem Gedicht "Was gesagt werden muss" greift Literaturnobelpreisträger Günter Grass Israel scharf an.
Grass liefert mit seinem Elaborat eine Wiederholung dessen, was schon vor Jahrzehnten als Appeasementpolitik bekannt wurde und dazu führte, dass der nachfolgende Krieg grausamer wurde, als er bei einem vorzeitigen Eingreifen geworden wäre.

Aber selbst wenn dieser Ansicht der Notwendigkeit eines Vorgehens gegen den Iran nicht gefolgt wird: Grass fordert ebenso wie die deutsche Linke Verständnis für alle möglichen Gruppen: Für Ausländer, für Drogenabhängige, für Minderheiten aller Art. Die berechtigten Ängste eines jahrhundertelang verfolgten Volkes werden indes nicht anerkannt. Hierin liegt m.E. eine Doppelzüngigkeit vor, die mir Grass ebenso wie die organisierte Linke so sympathisch (satirisch gemeint!) erscheinen läßt wie die extreme Rechte.

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mannew66 04.04.2012, 14:52
15. Zu wenig, zu spät

[QUOTE=sysop;9952793]In dem Gedicht "Was gesagt werden muss" greift Literaturnobelpreisträger Günter Grass Israel scharf an. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das am Mittwoch in der "Süddeutschen Zeitung" erschienene Gedicht.

und was ich gleich noch hinterher schicken möchte: der falsche Adressat. Hinter dem Schüren dieses Konfliktes stecken ganz andere und die machen es sich gemütlich hinter ihren Vorstandsschreibtischen und schauen per Satellit zu, was ihre Produkte für Profit abwerfen. Die beteiligten Politiker sind im Zweifelsfall an den Firmen beteiligt, aber sonst nur Marionetten. Solange die Welt nicht einsieht, dass Waffen die gebaut werden auch zum Einsatz kommen und das es im Ernstfall vollkommen egal ist, ob die Bombe die grad auf dein Haus fällt iranisch, israelisch oder deutsch ist, solange währt die Bedrohung. Und die ist nichts neues, Herr Grass, die existiert schon lange genug. Es geht nicht um Israel oder Iran, es geht um uns alle.

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vereinteseuropa 04.04.2012, 14:59
16.

Was Herr (K)rass werden Sie denn sagen, wenn der Iran tatsächlich mittels Atombombe versuchen sollte, Israel von der Landkarte zu tilgen? Wollen Sie dann auch noch die einzigartigen deutschen Verbrechen der Vergangenheit als Ausrede dafür benutzen, um die eigene Untätigkeit zu "legitimieren"? Wenn Sie Israel für die militärischen Planspiele in Bausch und Bogen verdammen, dann sagen Sie doch bitte auch, was jetzt unternommen werden soll, damit der Irre in Teheran, nicht gänzlich austickt? Israel macht viele Fehler, keine Frage, aber - um mit den Worten unserer Kanzlerin zu sprechen: Das Existenzrecht des Staates Israel ist deutsche Staatsräson!

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Tetanic 04.04.2012, 14:59
17. Dichter verdichtet Gedicht

Wenn man den beiden angesprochenen Ländern den politischen und religiösen Rahmen abmontiert (der den meisten ja oktroyiert wird), dazu den Pass abnimmt, wären nur noch Menschen übrig, welche (fast) alle dasselbe Ziel verfolgen. Frieden, Freiheit, Familie, Kultur und Luxus je nach Gusto. Hass ist immer Steuerung durch eine bestimmte Instanz, Nationalstolz eignet sich besonders dafür.
Herr Grass reduziert mit seinem Gedicht die Staaten auf den Menschen, auf die Ebene, auf der alle gleichen Wertes sind (hey, sogar wir!).
Hier hat keiner die moralische Entscheidungshoheit, über Leben und Tod zu entscheiden.
Ich hoffe, Herrn Grass geht die Tinte nicht so schnell aus...

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hmueller0 04.04.2012, 15:07
18. ich kann da...

... ehrlich gestanden nichts Schlimmes daran finden. Auch keine Feindlichkeit oder Angriff. Das scheinen Menschen, die Alles, das nicht der eigenen Meinung entspricht, als Angriff werten, anders zu sehen.

Die Welt ist eben nicht nur schwarz und weiß - und es ist immer gefährlich wenn eine Seite meint, die allein gültige Wahrheit zu kennen - oder gerade zu das Recht darauf gepachtet zu haben.

Es sind ja nicht nur angebliche Atomwaffen (das wurde übrigens auch schon mal im Irak behauptet). Die israelische Regierung geht ja generell nicht so zimperlich mit Menschen um, die nicht den eigenen Vorstellungen entsprechen - das gilt selbst für die eigenen Bevölkerung.

Und historisches Unrecht - egal wie schrecklich es auch sein mag - ist niemals eine Rechtfertigung, neues Unrecht zu begehen.

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DasBrot 04.04.2012, 15:10
19. Als ich noch zur Schule....

Zitat von sysop
In dem Gedicht "Was gesagt werden muss" greift Literaturnobelpreisträger Günter Grass Israel scharf an. SPIEGEL ONLINE dokumentiert das am Mittwoch in der "Süddeutschen Zeitung" erschienene Gedicht.
...ging reimten sich Gedichte wenigstens noch.
Ansonsten kann ich nur sagen: War ihnen langweilig Herr Grass? Besucht sie keiner mehr? Aber bitte verschonen Sie uns mit solchen wirren Sätzen. Es mag ja sein das sie mal ein großer Schriftsteller waren, darüber kann man wenigstens streiten. Genießen Sie den Ruhestand. Die Erde dreht sich schneller als sie es noch erfassen könnten.

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