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Innere Stimme: "Das war eine Revolution"
Tanja Kernweiss/ DER SPIEGEL

Wie wir in Gedanken mit uns sprechen, bestimmt unser Denken und Fühlen. Ein neues Training lehrt Menschen, mit sich freundlicher umzugehen.

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Windlerche 03.08.2015, 11:49
1. Acht Wochen!

Die Grundlagen dafür mache ich mit meinen Patienten in einer einzigen Sitzung, das kann sich jeder leisten.

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SirAuron 03.08.2015, 11:59
2. Informationen?

Wo sind in diesem Artikel die Informationen versteckt oder ist dieser nur als Werbung für einen kostenpflichtigen Kurs zu sehen, der natürlich mehr als Wunder wirkt?

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schrumpel500 03.08.2015, 12:18
3. In der Grundschule

sollte sowas glehrt und gelernt werden. Dann würde die Anzahl der psychiatrischen Erkrankungen mindestens halbiert werden. Auch körperliche Erkrankungen würden deutlich weniger, weil sie häufig durch Selbstvernachlässigung entstehen.

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irreal 03.08.2015, 12:35
4. Sigmund Freud glaubte also, es kommt

aus dem Unterbewussten. Ich glaube das Unterbewusste hier von Freud gedachte sind die Gene. Die genetische Anlage eines Menschen gilt besonders auch seiner Art und Weise, man könnte es auch Temperament nennen. So und dann spielt die eigene Kindheit darin eine besondere Rolle, weil dabei entschieden wird inwieweit man das Glück hatte als Mensch mit den besonderen Gegebenheiten umzugehen. Es ist wie im wahren Leben ein wenig Glück gehört dazu.
Es ist der natürlichen Vielfalt des Lebens geschuldet und besonders wichtig ist dass man als Mensch sich immer sagt, egal wie man genetisch aufbereitet ist, man ist wichtig für das Leben an sich.
Dafür bedarf es keiner Therapie, sondern einzig VERTRAUEN, dass die Evolution eben keine Fehler zuläßt. Ein Mensch ist mehr als dass er jemals wirklich in ein verstanden menschliches System passt. Um das zu erkennen bedarf es keinerlei Therapie. Einzig das Leben entscheidet und nicht ein Mensch.

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crimesceneunit 03.08.2015, 12:58
5. die 8 Wochen lassen sich auf einen Satz...

verkürzen "liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Im übrigen sollte man auf die innere Stimme hören und nicht sie über-hören. Denn sie ist ein inneres korrektiv, das uns vor Schaden bewahrt. Wie oft hat man sich "hinterher" schon gesagt, hätte ich bloss auf meine innere Stimme gehört. @4: ersetzen Sie das Wort "Leben" durch Gott und dann passt es...

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cruiserxl 03.08.2015, 13:17
6. hmm..

...meine Erfahrungen zu diesem Thema: meine Frau ist in Therapie, mir wird eine angeraten :o) gehe aber lieber den Weg der Eigentherapie.

Was ich dabei aber immer seltsam finde: wir befinden uns in einer Leistungsgesellschaft, die Ansprüche der Einzelpersonen sind meist definiert und orientieren sich an der Umwelt. Trotzdem wird immer wieder gesagt, sei nicht so hart zu dir, nur wie erreicht man dann das was man als Lebenswert betrachtet und erreichen will?

Ich sehe es eher so, der Mensch wird durch Medien, Gesellschaft und auch durch die eigenen Eltern immer weiter verweichlicht. Entscheidend ist handlungsfähig zu sein und seine Ansprüche an das machbare anzupassen und sich nicht durch seine Umwelt beeeinflussen zu lassen - dabei fällt man dann aber leider recht schnell hinten runter und fühlt sich als Verlierer.

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smokyfields 03.08.2015, 13:33
7. Sehr, sehr schön...

und plausibel klingt das, einschließlich der bisherigen Kommentare. Es ist vielleicht auch das Einfache, das etwas schwerer zu machen ist.
Allein wird es wohl in der Praxis so sein, dass viele, die in dieser Hinsicht Nachholebedarf haben, am weitesten von derart guten Gedanken entfernt sind.
Daher stimme ich @3 besonders zu.
@4: Lassen wir doch "Leben", "Gott", "Allah" usw gleichberechtigt nebeneinander stehen. Dann passt es womöglich noch besser.

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coach_dirk_jacobsen 03.08.2015, 13:37
8. Wirklich nichts Neues - nur Werbung!

Schulz von Thun schrieb bereits vor Jahrzehnten (!) über den selbstachtsamen und wertschätzenden Umgang mit den "inneren Anteilen". Wer - wie ich als Coach - seit Jahren mit inneren Persönlichkeitsanteilen von Klienten arbeitet, kennt dafür auch eine Vielzahl exzellenter Methoden. Darum: Das Ganze hier als neues Thema unter Benennung diverser Experten zu bezeichnen, hat schon irgendwie den Beigeschmack einer Werbung für alten Wein in neuen Schläuchen. Und was die - hier wie da - genannten Zeiten angeht: Diese hängen natürlich sehr stark von dem individuellen Praxistransfer der Klienten ab...

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matthias_von_mitzlaff 03.08.2015, 14:12
9. ACT als Konzept nutzen: Gefuehle wahr- und annehmen

Neben dem von Dirk Jacobsen erwähnten Ansatz von von Thun (mit inneren Anteilen arbeiten) hat mir sehr geholfen: die "Acceptance and Commitment Therapy". Hierbei geht es einfach nur darum, die eigenen (oft negativen) Gefühle wahrzunehmen und diesen bewusst Raum zu geben. Oft stellt sich dann die Erfahrung ein: wem man Raum gibt, das sinkt in seiner Intensität. Darüber hinaus ist es nach der ACT wichtig, seine eigenen Leitwerte zu kennen und nach diesen konsequent zu handeln.

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