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Integrationgipfel im Kanzleramt: Rösler fordert Willkommenskultur für ausländische Fa
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Vor dem Integrationsgipfel im Kanzleramt geht der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler auf Distanz zur Union: Der Wirtschaftsminister will mehr qualifizierte Zuwanderer nach Deutschland holen - und plädiert deshalb für die doppelte Staatsbürgerschaft. Gegen den Willen der Union. FDP-Chef Rösler fordert mehr qualifizierte Zuwanderung - SPIEGEL ONLINE

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rambo-1950 28.05.2013, 06:56
30. Ausländische Fachkräfte nach Deutschland

und das wegen doppelter Staatsbürgerschaft?
Was hat die Invasion von einer Million Migranten jährlich, mit dem Hintergrund Fachkräfte anzuwerben, bisher gebracht?
Hat doppelte Staatsbürgerschaft, bis max 23. Lebensjahr, für in Deutschland geborene Migranten-Kinder bisher zur Integration oder Fachkräftemangel beigetragen?
Wohl kaum, oder kennen sie andere Fakten?
Diese Gruppierungen jedoch FORDERN mehr Migranten im öffentlichen Dienst, nicht zur Einbindung - NEIN - zum verstärktem Abschöpfen von Vorteilen!
Rösler & Co sind von täglichen Geschehnissen soweit entfernt wie Erde zum Mond, dabei mindestens, wie in den Wintermonaten, 12 Stunden täglich umnachtet!
Ziel von Rösler/FDP ist, Lohnniveau hier auf EU-Tiefststand zu halten! Dies zeigt nicht zuletzt die Abneigung unserer "Führerin" gegen sensationellen Mindestlohn von EURO 8,50!
Dafür kommen dann ausländische Fachkräfte als scheinselbstständige in's Land, arbeiten für Tarif-Mindestlohn AUF DEM PAPIER und hinterlassen dann
NEUBAU-RUINEN wie CHRASHPORT BERlin...............

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oliver71 28.05.2013, 07:03
31. Sollen doch die Andern ausbilden und qualifizieren!

Seit Jahrzehnten hat sich die deutsche Politik darauf fixiert, der Wirtschaft optimale Rahmenbedingungen zu schaffen. Öffnung von Handelsbarrieren, Flexibilisierung des Arbeitsmartes, Senkung von Steuern auf Unternehmen. – und Kapitaleinkünfte und alles so hat es uns die Wirtschaft versprochen nur zum Wohle der Allgemeinheit. Doch was hat es uns neben jährlich neuen Rekorden bei den Unternehmensgewinnen gebracht? Nun z. B., gibt es in Deutschland immer weniger Nachwuchs. Viele jungen Deutschen haben sich auf die von Wirtschaft und Politik gestellten Anforderungen eingestellt. Niedrige Einkommen, prekäre Beschäftigungen und die Bereitschaft für eine neue Stelle Familie, Freunde usw. ohne zögern hinter sich zu lassen um in einer fremden Stadt neu anzufangen. Warum also noch eine Familie gründen ohne selbst eine langfristige Lebensplanung machen zu können. Und auch die Anforderungen im Beruf selbst ist nicht gerade Familien freundlich. Gerade in höher qualifizierten Stellen wächst die Erwartung der Chefs immer stärker der Arbeit die höchste Priorität zu geben. Feierabend erst spät am Abend und am Wochenende noch Hausaufgaben. Da reicht es oft nicht einmal für eine gesunde Beziehung geschweige denn für Kinder. Und dann das leidige Thema Bildung und Qualifikation. Wie Schule bis Universität gemacht wird und was man hier investiert, bestimmt in Hintergrund auch die Wirtschaft. Ob G8 statt G9 oder die Umstellung auf die Masterstudiengänge alles wurde auch Wunsch der Wirtschaft umgesetzt. Aber selbst werden die Beiträge dieser immer sparsamer. Die Forderungen nach immer noch niedrigeren Steuern und die Bereitschaft nur nach kurzfristigem Bedarf Auszubilden und die fehlende Bereitschaft selbst in Qualifikation zu investieren sprechen für sich. Da wünscht man sich doch billige qualifizierte Arbeitskräfte die nur noch ausgebeutet und nicht mehr für viel Geld aufgebaut werden müssen.

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and_one 28.05.2013, 07:29
32. Man muss eine Lüge nur oft genug wiederholen...

...dann wird sie zur Wahrheit? Unsere lieben Politiker sollen erst einmal für die sorgen, die sie beauftragt haben und die sie bezahlen: Deutsche Bürger! Es gibt viele qualifizierte Fachkräfte, die keinen Job bekommen weil sie zu alt sind oder man sie nicht angemessen bezahlen möchte. Liebe Politiker, tut erst einmal etwas Wirksames gegen die Arbeitslosigkeit der deutschen Fachkräfte, bevor Ihr euch weiter in die Gedärme eurer Lobbyisten drängt!

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der.tommy 28.05.2013, 07:30
33. fachkraeftemangel?

es grenzt fast an komik, dass die politik immer noch felsenfest vom fachkraeftemangel ueberzeugt ist. in anbetracht der prekaeren beschseftigungsverhaeltnisse in denen sich fschkrsefte wiederfinden, ist das absurd (unbezahlte oder mit 400 euro entlohnte praktika, leiharbeit, nur befristete arbeitsvertraege, sinkende loehne). da sieht man mal wieder wie gut die lobby arbeit funktioniert. hier geht es naemlich laengst nicht um fachkraefte, sondern um BILLIGSTE fachkraefte um jeden preis

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zahorsky77 28.05.2013, 07:30
34. Leider...

zerstört die FDP ja selbst die Willkommenskultur in dem sie die mittlerweile lächerlichen Mindestgehälter der "Spezialisten" immer weiter senkt. Das riecht dann nämlich nach Billigarbeitskräften für Deutsche Firmen und nach sonst gar nichts... Aber was will man auch sonst von einer FDP erwarten, die Lüge Fachkräftemangel wird ja sogar von Spiegel & Co ins Land getragen...

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hmueller0 28.05.2013, 07:33
35. Wenn man es lange genug wiederholt...

... glaubt es irgendwann Jeder.
Beim angeblichen Fachkräftemangel geht evtl doch eher darum, den Lohn zu drücken. Weshalb soll ich Jemanden mit entsprechender Qualifikation ein angemessenes (!) Gehalt bezahlen wenn ich auch für kleines Geld Jemanden "einkaufen" kann? Dazu passt doch auch ganz gut, dass viele qualifizierte Deutsche lieber ins Ausland gehen (siehe z.B. Ärzte).

Wenn es tatsächlich den Mangel gäbe, wäre es doch auch mal ein Ansatz, in die Bildung und Ausbildung zu investieren, statt regelmässig die Gelder zu kürzen und sich dann evtl auf Elite-Units + co zu konzentrieren.

Deutschland lebt nun mal von knowhow und Innovationen. Wir sind schließlich kein reicher Ölstaat, der sich alles einkaufen kann, solange noch Öl da ist.

Und schon alleine aus finanziellen Betrachtungen sollte Hr. Rösler das überdenken: Jeder, der mangels Job nicht selbst für sein Auskommen sorgen kann, ist schließlich auf staatl. Unterstützung angewiesen - auch hier würde es sich auszahlen, lieber in in Bildung und Ausbildung zu investieren.

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Horstino 28.05.2013, 07:50
36. Ach der Kolat!

Mal wieder fordern, fordern, fordern!
Ich glaube kaum, dass der Staat massenweise qualifizierte Bewerber mit Migrationshintergrund, die darauf brennen für eine Behörde tätig zu sein, ablehnt.
Das Problem ist bei vielen die Qualifikation (daher die gewünschte Änderung des Beamtenrechts) und die kleinere Gruppe, die qualifiziert wäre, hat was besseres mit ihren Leben vor, als in einer Amtsstube zu versauern.

Wir machen einen Affentanz für die Bevölkerungsgruppe, die die schlechteste Integrationsleistung zeigt.
Gekrönt würde das noch durch die doppelte Staatsbürgerschaft.
Die führt nur dazu, dass man sich immer auf das beruft, was einem gerade günstiger ist. Ähnlich wie der Mörder von Jonny K. Erst in die Türkei abhauen um vor der dt. Strafverfolgung zu fliehen und dann als die Türkei ermittelt wieder zurück, weil deren Strafrecht deutlich härter ist.
Autochtone Deutsche können einen solchen Schmarrn nicht treiben. Insoweit ist der Doppelpass ein klarer und nicht rechtfertigbarer Verstoß gegen Art. 3 I GG.

Die doppelte Staatsbürgerschaft kommt dagegen gerade der integrationsresistentesten Bevölkerungsgruppe entgegen, die es nach 3 Generationen in Deutschland nicht übers Herz bringen Deutsche zu werden.

Wer dagegen etwas für qualifizierte Einwanderer tun will müsste abschreckenden Steuersätzen absenken oder seine Zuwanderer vor allem unter den ausländischen Studenten suchen. Die sind schon da, die haben eine anerkannte Ausbildung und die ködert man am Besten mit einem Job und einer dauerhaften Aufenthaltserlaubnis.

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hummelhirte 28.05.2013, 07:58
37.

Wir haben 3 Millionen Arbeitslose und wenn Deutschland vom Sog der Rezession erfasst wird sind es dann locker doppelt soviel. Was sollen die Zuwanderer dann machen? Das die dann wieder in die Heimatländer zurückgehen hatte man bei den Türken auch geglaubt. Lernen wir nichts aus alten Fehlern?

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marthaimschnee 28.05.2013, 08:01
38.

Die Politiker sollte lieber die Parallelwelt regieren, in der sie offensichtlich leben. Gemessen am Potential will kaum ein qualifizierter Ausländer in Deutschland arbeiten - muß wohl irgendwas mit dem politisch geförderten Lohndumping zu tun haben, daß auch vor Fachkräften und Akademikern nicht Halt macht!

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General_Turgidson 28.05.2013, 08:07
39. Klappt wieder nicht

Statt sich in salbungsvollen moralischen Aufrufen zu erschöpfen sollte sich die Politik darauf konzentrieren, von Ländern mit funktionierender Zuwanderung wie Kanada die Methoden zu übernehmen.
Das zentrale Element hier war Mitleid und Hoffnung. Kanada ist da erwachsener.
Und wollten wir nicht unsere Arbeitnehmer länger im Beruf halten?

Wie geht das mit junger billiger Konkurenz ??

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