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Interner Bericht: Bundeswehr gibt Millionen für untaugliche Waffen aus
dapd

Konzeptlos, ordnungswidrig, nicht einsatzorientiert: Nach SPIEGEL-Informationen kritisiert der Rechnungshof die Beschaffungspraxis der Bundeswehr scharf. Die Truppe kaufe für viele Millionen Euro Handwaffen, die den Ansprüchen in der Praxis nicht genügen - und ignoriere die Erfahrung der Soldaten. Bundesrechnungshof kritisiert Waffenkäufe der Bundeswehr - SPIEGEL ONLINE

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neu_ab 09.09.2012, 14:36
1. ist das jetzt etwas neues?

Kennt noch jemand den "Euro-Fighter"? Der kostete viele Milliarden, war kompletter Schrott & taugte nichts, wie eigentlich alles, wo "Euro" draufsteht.

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antonhimbert 09.09.2012, 14:37
2. Gibt noch ganz andere Dinger

Wie der "Kampfhubschrauber" Tiger, der es bis heute nicht schafft, im Flug eine Luft-Luft-Rakete abzufeuern oder die Nachbesserungen bzw. Runtersetzung von Normen beim A400.

Alles Mängel vom Hersteller, aber der Steuerzahler darf immer schön weiterzahlen... Mafiabande

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schwarzes_lamm 09.09.2012, 14:40
3.

Zitat von sysop
Konzeptlos, ordnungswidrig, nicht einsatzorientiert: Nach SPIEGEL-Informationen kritisiert der Rechnungshof die Beschaffungspraxis der Bundeswehr scharf. Die Truppe kaufe für viele Millionen Euro Handwaffen, die den Ansprüchen in der Praxis nicht genügen - und ignoriere die Erfahrung der Soldaten.
Man darf nicht unterschlagen, das Grundkonzept der jetzigen Ausrüstung und Bewaffnung noch in Zeiten des Kalten Krieges stammt und es nicht einfach innerhalb von Monaten zu schaffen ist, eine komplette Armee, inklusive Logistik, Produktion von Ersatzteilen nebst Bedarfsermittlung, Neukonstruktion, Testphase von Neugerät umzurüsten.

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ganta 09.09.2012, 14:41
4. Schon lange bekannt...

Das ist schon seit Jahren bekannt und nichts neues, das die Bundeswehr nicht grad das beste Instrument für die Einsätze bekommt.

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avon00 09.09.2012, 14:41
5.

Das Problem mit dem zu kleinen Kaliber hat wohl nicht nur die BW sonder auch die anderen Armeen die Sturmgewehre und LMGs mit 5.56x45mm-Munition nutzen. Daher sind wohl nicht die Waffen selbst mangelhaft, so wie es hier dargestellt wird, sondern die Auswahl des Standartkalibers für die Waffen. Diese Auswahl wurde von den zuständigen Personen in der BW selbst getroffen, zu einem Zeitpunkt wo diese Kampfentfernungen wie sie jetzt in Afghanistan vorliegen nicht relevant waren. Tatsächlich würden sich in diesem Einsatz Gewehre mit 7.62x51mm besser eignen - zumindest für die Truppe in Afghanistan sollten moderne Gewehre mit diesem Kaliber zu Verfügung gestellt werden.

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KuZZo 09.09.2012, 14:42
6. Entgelt

"Statt den Hersteller verantwortlich zu machen, habe man auf Nachbesserung "gegen Entgeld" gesetzt."

peinlich!

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panzerknacker51 09.09.2012, 14:42
7. Macht doch nichts

Zitat von sysop
Konzeptlos, ordnungswidrig, nicht einsatzorientiert: Nach SPIEGEL-Informationen kritisiert der Rechnungshof die Beschaffungspraxis der Bundeswehr scharf. Die Truppe kaufe für viele Millionen Euro Handwaffen, die den Ansprüchen in der Praxis nicht genügen - und ignoriere die Erfahrung der Soldaten.
Da ein deutscher Soldat, bevor er schießt, sowieso erst einmal im Strafgesetzbuch blättern muß, ist das doch völlig egal und unterstreicht noch zusätzlich den friedenstiftenden Charakter unserer Truppe ;-)

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NET91I 09.09.2012, 14:44
8. jaa..

Ich kann das auf jeden Fall bestätigen!
Die Ausrüstung wird Jahre lange getestet und wenn die Truppe dann die Ausrüstung bekommt ist sie veraltet..
Das kommt davon, wenn sich Leute um die Beschaffung kümmern, die keinen Schimmer haben was ein Soldat im Einsat brauchen..
Traurig für ein Land das in der Oberen Liga mitmischen will aber mit ihrer eigenen Geschichte immer noch nicht abgeschlossen hat.
Solange dies der Fall ist, wird die Bundeswehr auch weiterhin ausgelacht werden...

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viperhyper 09.09.2012, 14:45
9.

Naja unsere Soldaten verteidigen uns ja nicht wirklich sondern bauen in Afganistan Brunnen und Mädchenschulen. Da ist das wohl ein guter Spaten mehr wert als eine tödliche Knarre. ;-)

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