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Internet: Null Blog

Die Jugend, zur "Netzgeneration" verklärt, hat in Wahrheit vom Internet wenig Ahnung. Und die Moden des Web 2.0 - von Bloggen bis Twittern - sind den Teenagern egal. Neue Studien zeigen: Es gibt für sie immer noch Wichtigeres im Leben.

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HossCartright 03.08.2010, 17:15
1. Beruhigend!

Gut zu wissen, dass Sport und Freunde noch immer dazu führen können, dass man Facebook und Youtube links liegen lässt. Lieber "off" in Gesellschaft als "on" allein im Netz.
Was twittern soll, kann ich als digitaler Einwanderer schon seit Jahren nicht begreifen. Schön, dass es auch anderen Jüngeren so geht.

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sappelkopp 03.08.2010, 17:20
2. Ups!

Na, gibt es doch noch Hoffnung! Das ist ja mal eine gute Nachricht.
Ich dachte immer meine Kinder wären nicht normal, weil sie Twitter als Spielerei abtun, aber sie sind normal, Juhuuu!

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KurtFolkert 06.08.2010, 10:37
3. ...

ich bezweifel, dass den New-Generation-Schreihälsen damit das Maul gestopft wird. Dass es immer verschiedene Menschen gibt, war auch ohne diese Erkenntnis klar.
Allein das alles mit Werbung zugeflasht wird spricht für sich. Wieder einmal sind es die "Älteren" die an der Realität vorbeileben. Ein Armutszeugnis reiht sich ans andere. Kein Wunder, dass diese Leute nicht in die Lage versetzt werden, zu erkennen, was wirklich los ist!

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thomas bode 06.08.2010, 10:39
4. Momentaufnahme

Dies ist nur eine (interessante) Momentaufnahme der Situation.
Kann sein dass sich das auch länger hält. Aber angesichts dessen dass "das Web" sich auch ständig verändert. kann das mittelfristig ganz anders aussehen. Wenn Video-Chat und 3D. etc. irgendwann realitätsnah geworden sind... das ist nur eine Frage der Zeit.

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team_frusciante 06.08.2010, 10:39
5. ...

"Sehr selten ist dagegen der Typ des Pioniers, der online mit Freunden aus Amsterdam und Barcelona Musikstücke zusammenfrickelt, über Twitter Spontan-Demos für billige Schülermonatskarten organisiert oder anderweitig einfallsreich Neuland erobert."

Dieser Typ war schon immer selten. Warum sollen die Menschen auf einmal mehrere Projekte am Start haben, politisch aktiv und insgesamt kreativer sein, nur weil sie mit dem Internet aufgewachsen sind?

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baluderbaer 06.08.2010, 10:54
6. bloggen?

ich bin jetzt 30 und kenne niemanden, der so kaputt ist zu bloggen. Bloggen und twittern ist was für Promis und Firmen, sprich kommerziell. Oder eben für absolute Nerds: Nobodys, die niemand kennt, die der Welt aber ihre Meinung -die niemand braucht- aufdrücken wollen.
Und die Einzigen, die bloggen als Super Hype verkaufen wollen scheinen die Spiegel Online Redakteure zu sein...

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wt@dd 06.08.2010, 10:55
7. Die Generation Web ist voller Bugs

Ich halte das sowieso für eine Mär, was die angeblichen Fähigkeiten der Generation Internet im Umgang mit dem Web angeht.
Das Internet wird in erster Linie als Entertainment Center benutzt.
Eine erfolgreiche Suche mit Hilfe von google & co nach Content ist für viele schon eine unüberwindbare Hürde.
Es wird getratscht, gegruschelt und Filme geschaut. Musik von Youtube runter gelade, Internezradio gehört und Fernsehserien geschaut.
Das funktioniert aber auch nur dann, wenn man es ihnen so einfach gemacht hat, das man nur irgendwo drauf klicken muss, damit das funktioniert.
Ansonsten gibt es dann in jeder Klassenstufe höchstens 1-2 Computer Nerds, die dann den anderen Schülern weiterhelfen oder als eine Art Dienstleistung ihnen das "ermöglichen", was sie selbst nicht hinkriegen.
Viele dieser Generation Internet sind dann am Ende des Tages nicht wesentlich kompetenter im Umgang mit dem PC und dem Netz wie die Generation Pre-Internet.
Und was das Thema Medienkompetenz angeht, ist schon lange Land unter.
Aber was wil man auch schon erwarten, wenn heutzutage in der Schule statt einem ordentlichen Referat Powerpoint Präsentationen gemacht werden, deren Inhalt sich auf dem Niveau einer Bildzeitungschlagzeile bewegt. Dafür gibt es aber viele schöne , bunte Bildchen...

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Eva B 06.08.2010, 11:22
8. ...

Faszination übt das Internet eher auf die Generation aus, die die ersten xy Jahre ihres Lebens ohne auskommen musste (oder durfte, je nach Sichtweise). Diese Erkenntnis ist wenig überraschend. Faszinierend ist Technik, so lange sie neu ist. Für die nächste Generation ist sie schon selbstverständlich.

Insgesamt hört sich das also ganz gesund und normal an, was über die sogenannten Digital Natives im Artikel zu lesen ist. Und der eine oder andere wird, je nach späterer beruflicher Orientierung, bestimmt auch noch die Vorzüge von Blogs und ähnlichem nutzen.
Denn viele Blogbetreiber haben als Antrieb nicht etwa hehre Ziele wie das Teilen von Wissen oder allgemeines Weltverbessern im Sinn, sondern schlicht Selbstvermarktung. Eine Aufgabe, die sich Schülern einfach (noch) nicht stellt.

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Herr S 06.08.2010, 11:24
9. .

Der Artikel entspricht auch meinen Beobachtungen.

Mich erstaunt immer wieder, dass das Internet zwar einerseits zum Alltag für viele Jugendliche gehört, aber sie andererseits nur sehr wenig davon verstehen.
Google, Facebook, YouTube kennt jeder, aber wenn es dann um mehr geht, ist Schicht im Schacht.
Bedenklich wird es dann, wenn Jugendliche sich selbst als "Profi" oder sogar "Hacker" sehen, das aber weitgehend darauf zurückzuführen ist, dass sie sich Cracks herunterladen und damit auch hunderte Viren und Trojaner.

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