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Internet: Zukunft in der Nische

Eine US-Nachrichtenseite attackiert erfolgreich die "Washington Post" - und macht dem Flaggschiff nun auch noch mit einer Zeitung vor Ort Konkurrenz.

John.Moredread 26.12.2009, 13:04
1. ...

Liebe Spiegel Redakteure,

ihr sollte nicht nur darüber schreiben, sondern euch ein Beispiel daran nehmen. Eine deutsche Version der Politico-Webseite, bestehend aus der Creme der Spiegel-Redakteure - fortan hätte der Spiegel einen Leser weniger, um nur mal von mir zu sprechen. Der Artikel zeigt wunderschön auf, wovon ich Spiegelbezogen nur träume.

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Liberty Valence 26.12.2009, 13:49
2. US Besonderheit

Klingt nach Nachrichten ohne jeden Mehrwert. Modell taugt also für Europa nicht. Schöne Weihnachten!

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huebi 27.12.2009, 09:26
3. Paid Content

Zitat von John.Moredread
Liebe Spiegel Redakteure, ihr sollte nicht nur darüber schreiben, sondern euch ein Beispiel daran nehmen. Eine deutsche Version der Politico-Webseite, bestehend aus der Creme der Spiegel-Redakteure - fortan hätte der Spiegel einen Leser weniger, um nur mal von mir zu sprechen. Der Artikel zeigt wunderschön auf, wovon ich Spiegelbezogen nur träume.
In Deutschland reitet man lieber ein halbtotes Pferd weiter und schielt auf die Nachbarn, die ein totes Pferd mit einer Peitsche namens Paid Content wiedererwecken wollen.

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existentialist09 27.12.2009, 16:20
4. Da berichten sie über die

Zitat von sysop
Eine US-Nachrichtenseite attackiert erfolgreich die "Washington Post" - und macht dem Flaggschiff nun auch noch mit einer Zeitung vor Ort Konkurrenz.
Zukunft der Print-Medien, und merken es nicht einmal!
Oder glauben sie, dass ihr Geschäftsmodell noch lange
besteht?

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Achim Detjen 01.01.2010, 13:51
5. Wie das?

Zitat von Liberty Valence
Klingt nach Nachrichten ohne jeden Mehrwert. Modell taugt also für Europa nicht. Schöne Weihnachten!
Nein! DAS ist natürlich falsch! DIES ist der größte anzunehmende Mehrwert für die Medien überhaupt: der Beweis, das es vor allem WIRKLICHER journalistischer Professionalismus ist, der sich lohnt ---- in jeder Beziehung. In Deutschland wird wie immer und typisch nur gejammert über die sinkenden Quoten/ Auflagen und die bösen Konsumenten. Dabei liegt die Wurzel allen Übels wie immer bei den Jammerern (sprich: Journalisten) selbst. Wer eben nur noch auf populistischen Katastrophismus abfährt, braucht sich über die Quittung nicht zu wundern. DESHALB: haltet Kurs bei POLITICO und vielleicht finden sich ja auch in Deutschland Nachahmer jenseits des PC-Mainstreaming!
(und ja --- PC hier für die unsägliche "political correctness")

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