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Internethandel: Arbeitsagentur will Hartz-IV-Empfänger im Netz überwachen
DPA

Die Online-Aktivitäten von Hartz-IV-Empfängern sollen stärker überwacht werden. Die Bundesagentur für Arbeit fordert eine gesetzliche Grundlage, um Daten erheben zu können. Damit sollen Leistungsempfänger entlarvt werden, die im großen Stil Waren im Internet verkaufen. Arbeitsagentur will Hartz-IV-Empfänger im Netz überwachen - SPIEGEL ONLINE

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SchlandGottes 14.11.2013, 10:57
20. Geht es noch?

Und ganz aus Versehen werden dann Befugnisse missbraucht und doch alle überwacht. Nur hat man dann eine gesetzliche Regelung dafür. Wir brauchen nicht mehr Überwachung in allen Lebensbereichen sondern weniger. Diese ständigen Forderungen von irgendwelchen realitätsfremden Hardlinern gehen mir unglaublich auf die Nerven. Ich hoffe dass man damit nicht durch kommt.

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rvb 14.11.2013, 10:57
21. Warum

Zitat von dimetrodon190
Gilt diese Überwachung dann auch für die vielen Rumänen und Bulgaren? Oder nur für die dummen deutschen Michels, die alles angeben müssen.
Warum nicht gleich alle Gespräche und sonstige Kommunikationsdaten von Hartz 4 Empfängern vom Verfassungsschutz auswerten lassen, der testet doch gerade die entsprechenden Programme der NSA?

Langsam wundert mich in diesem Land gar nichts mehr. Vielleicht haben die USA ja recht, wenn sie uns überwachen. Scheint wirklich nicht mehr absehbar, wohin das noch mal (oder wieder) führt.

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welten-bummler 14.11.2013, 10:57
22. optional

Willkommen im Überwachungsstaat. Stasi 2.0 reloaded.
Das Hartz IV Empfänger vielleicht Ihre Sachen verticken, um auf einen Geldbetrag zu kommen von dem man wirklich leben kann scheint in manchem Bürokratenkopf keine Möglichkeit darzustellen.

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Ophelie 14.11.2013, 10:57
23. Überprüfung Hartz-IV

Auf der einen Seite werden die Hartz-IV-Empfänger noch mehr in die Betrugsecke gerückt, auf der anderen Seite gibt es genug Fälle, wo Hartz-IV-Empfänger, die ursprünglich nicht aus Deutschland stammen, die undurchsichtigen Verhältnisse in ihrem Herkunftsland nutzen, um dort groß zu verdienen und hier den armen Sozialfall zu spielen. Dann beginnt man seine Weltreise halt in Moskau mit den dort lagernden Geldern (nur ein Beispiel von vielen).

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GoaSkin 14.11.2013, 10:58
24. Was gibt es denn da zu überwachen?

Die meisten Empfänger bekommen überhaupt keinen DSL-Anschluss mangels Bonität. Wer dazu etwas in der SCHUFA stehen hat, hat keinerlei Chance auf Telekommunikation außer mit Prepaid-Karten.

Wer sich aber doch einen DSL-Anschluss leistet und auch bekommt, der geht in den Augen des Amtes nicht wirtschaftlich mit seiner Leistung um und gibt dem Amt damit einen Sperrgrund.

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spon-facebook-1395910992 14.11.2013, 10:58
25. Aprilscherz?

Ich geh einfach mal fest davon aus, dass das ein schlechter Scherz ist. Guckt sich vielleicht mal einer von denen in der Welt um, was da grad so passiert? Orson Welles Story ist Wirklichkeit geworden. Und die Menschen fangen an, das zu begreifen. Und da traut sich ein Gremium so etwas vorzuschlagen? Sind denn alle total bekloppt geworden? Tztztz...

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KanyeOst 14.11.2013, 10:58
26. das ist schlichtweg illegal und bleibt hoffentlich auch so...

...vor dem Hintergrund der gegenwärtigen gesetzlichen Regelungen in D. Vielleicht sollte man sich lieber auf das Kerngeschäft der Arbeitsagentur besinnen und die Energie dafür investieren, HARTZ IV Empfänger in Lohn und Brot zu bringen. Dieser (unterstellt betriebene) Handel wird sicherlich nicht allein aus Spass an der Freude betrieben.

Dieser Wahn nach allgegenwärtiger Ueberwachung steht in keiner Weise den Verhältnissen in der ehemaligen DDR nach. Nur nicht vollzogen mittels IMs, sondern zeitgemässer Technologie. Unglaublich.

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lunja001 14.11.2013, 10:59
27. Juchu

Back to the roots, zurück zur SED Zeit, am besten bekommen die Nachbarn noch Prämien, wenn sie einen armen Bürger, der in diesem Land durch die Unfähigkeit und Lügerei der Politik und Gesellschaft keine Arbeit mehr bekommt anschwärzen! Immer drauf auf die, die sich kaum wehren können!

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Zaunsfeld 14.11.2013, 10:59
28.

Zitat von sysop
Die Online-Aktivitäten von Hartz-IV-Empfängern sollen stärker überwacht werden. Die Bundesagentur für Arbeit fordert eine gesetzliche Grundlage, um Daten erheben zu können. Damit sollen Leistungsempfänger entlarvt werden, die im großen Stil Waren im Internet verkaufen.
Irgendwie verstehe ich nicht, wozu das gut sein soll. Meines Wissens nach können doch die Arbeitsämter über die Finanzbehörden schon heute auf die Kontodaten aller ALG2-Empfänger zugreifen und sehen genau, welche Geldein- und ausgänge da stattfinden. Genau weiß ich das aber nicht.

Und was da nun exakt im Internet wie abgeglichen werden soll, versteh ich nicht so richtig. Es wird ja wohl kaum ein ALG2-Empfänger heimlich irgendwo einen Online-Shop oder sowas im Internet führen. Denn dazu braucht man ja auch Konten und ist steuerpflichtig und somit wäre dem Finanzamt das auch wieder alles bekannt.
Also entweder wusste der Autor des Artikels selber nicht so richtig, was mit diesem Vorschlag des Arbeitsamtes nun eigentlich konkret gemeint ist, so dass er es nicht verständlich darstellen konnte, oder das Arbeitsamt will irgendwelche abstrusen bürokratischen Maßnahmen durchführen, um an Informationen zu gelangen, die auf anderem Wege wesentlich schneller, einfacher und rechtsstaatlicher zu bekommen wären, nämlich direkt vom Finanzamt selbst.

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klyton68 14.11.2013, 11:00
29. wie waere es denn

Zitat von sysop
Die Online-Aktivitäten von Hartz-IV-Empfängern sollen stärker überwacht werden. Die Bundesagentur für Arbeit fordert eine gesetzliche Grundlage, um Daten erheben zu können. Damit sollen Leistungsempfänger entlarvt werden, die im großen Stil Waren im Internet verkaufen.
mit einer elektronischen Fußfessel oder einem eingebauten Chip. Und bei Betreten eines Kaffees gibt's dann einen Stromstoss. Diese römische Dekadenz muss aufhören. Ironie off

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