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Interview: "Deutschland muss diktieren"

Investor George Soros kritisiert das Zögern der Bundesrepublik bei der Euro-Rettung und fordert Euro-Bonds.

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kimba2010 15.08.2011, 15:56
1. vorsicht

Warum sollte diesem Spekulanten das Wohl Deutschlands am Herzen liegen?
Dass Soros für Eurobonds ist, überzeugt mich nur noch mehr, dagegen zu sein.

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Baikal 15.08.2011, 16:00
2. Jawohl, Euro-Bonds..

Zitat von sysop
Investor George Soros kritisiert das Zögern der Bundesrepublik bei der Euro-Rettung und fordert Euro-Bonds.
.. damit ja keiner der griechischen Milliadäre, der italienischen Mafia-Millionen oder der spanischen Bau-Milionäre in die Verlegenheit kommt, etwas von seinem Reichtum abgeben zu müssen. Dann sollen doch lieber die deutschen Rentner sparen, jede zweite in London verkaufte Luxuswohnung ging an spanische und griechische Käufer. Und "Mäzen" Soros hat sein Geld auch mit Praktiken verdient, die ihn eigentlich ins Gefängnis hätten bringen müssen. Laßt die Deutschen zahlen, die waren ja auch so dumm, den ganzen amerikanischen Schrott zu kaufen. Daas soll doch so bleiben.

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GunnarS 15.08.2011, 16:04
3. Keine Eurobonds

Nur Maastricht-kriterien einhalten, das genuegt

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Flightkit 15.08.2011, 16:14
4. Ich verstehe, daß Soros die Deutschen nicht mag

Die Geister unserer unsegigen Geschichte, deren Teil ja auch Georges Soros ist, werden auferstehen, eine als solche empfundene - sogar eine tatsächliche Vorherrschaft Deutschlands wird als Fortsetzung dessen empfunden werden, was unter Hitler begonnen hat.

Diese Vorwürfe sind heute überall in Europa schon zu beobachten.

Nur ein Verrückter kann wollen, uns in die Richtung Empfehlungen zu geben, Europa zu führen. Deutschland sollte durch Europa gezähmt werden.

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wika 15.08.2011, 16:14
5. Auch ein deutsches Diktat wird nicht helfen …

… weil das strukturelle Geburtsproblem des Euros nicht beseitigt werden kann. Da haben die EU-Theoretiker Ackergäule und Zirkusponys in einem Gespann zwangsvereint, was naturgemäß nicht ohne Unglück enden kann.

Die bisher propagierte Heilmethode heißt, wir verstümmeln die Gesunden solange bis sie mit den Siechen gleich sind. Insgesamt wird zwar das Niveau angeglichen, aber um den Preis der Gesundheit.

Ein weiteres Problem ist nicht beseitigt, dass des sich exponentiell vermehrenden Geldes, dies wird am Ende die Ursache für den Tod sein, auch wenn zu dem Zeitpunkt im Euro geeint.

Und so sind alle bisherigen Lösungsvorschläge, Diktat hin oder her, alle Makulatur und Augenwischerei. Das System ist faul und darum kümmert sich leider niemand, weil es als heilig, unantastbar und alternativlos behandelt wird. Ist es aber nicht. Auch nach der Kastration des Geldes zur Minderung seiner exponentiellen Mehrungsfähigkeit wäre ja das Leistungsprinzip nicht aufgehoben. Hiergegen wehren sich allerdings alle die kleinere oder größere Geldberge ihr Eigen nennen und zukünftig dann nur noch mit ihrer eigenen Hände Arbeit zu Geld kämen.

Sinnvoll wäre es sich ein wenig mehr mit der „Fünften Gewalt“ zu befassen … Link, die tunlichst aus allen Diskussionen herausgehalten wird, wo aber ganz offensichtlich die faktische Macht verborgen liegt. Insbesondere bei den Politikern darf man vermissen, dass diese in die richtige Richtung denken. Warum nur? Haben sie gute Souffleure?

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Progressor 15.08.2011, 16:14
6. Der eine Weg

Der Euro wurde trotz massivstem Widerstand einiger voraussehenden Ökonomen (siehe z.B. und besonders Prof. Hankel) eingeführt. Man muss dazu feststellen, dass alle Vorhersagen dieser kleinen Gruppe eingetreten sind.

Alle elementaren Versprechungen/Verträge der EU-Befürworter wurden nicht eingehalten (Stabilitätspakt, Non-Bailout).

Man muss also an dieser Stelle festhalten, dass der Euro empirisch gescheitert ist. Ein Blick auf den nur ungut funktionierenden Länderfinanzausgleich bei uns in D hätte eigentlich genügen sollen. Es ist eine Ilusion, man könnte das in einem Verbund von Nationalstaaten besser machen.

Das Argument, die Währungsunion hätte zwar eine negative makroökonomische Wirkung, aber die politische Komponente wäre wichtiger, ist falsch. Ökonomie ist stärker als jede Politik. Nicht das Fehlen des Euros wird die Europäische Union in Frage stellen, sondern der Euro wird die EU zerschlagen.

Wenn also Deutschland diktieren soll, dann gibts nur eines: Raus aus dem Euro!

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thepunisher75 15.08.2011, 16:14
7. Alternativlos- So ist unsere Wirtschafts-und-Finanzwelt !!!

Zitat von sysop
Investor George Soros kritisiert das Zögern der Bundesrepublik bei der Euro-Rettung und fordert Euro-Bonds.
"Soros: Es gibt keine Alternativen."
Natürlich, in der Finanzwelt gab es noch NIE irgendwelche Alternativen, da niemand darüber nachdenkt diese zu schaffen. Und wahrscheinlich die meisten diese dann auch nicht haben möchten. "Alternativlos"- Das Wort passt sehr gut zur Deutschen Wirtschafts-und-Finanzwelt.

Und solange die Banken/Spekulanten sich sonnen können darin, das sie mit dem Geld machen können, was sie wollen, ohne dafür haftbar gemacht zu werden und sogar zum Steuerzahler rennen können, wenn es mal schief geht, wird es weiterhin so bleiben.

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JohnBlank 15.08.2011, 16:19
8. Zocker wollen Euro Bonds!

Ein Zocker von der Wall-Street setzt sich für Euro Bonds ein? Hat da noch jemand fragen, wer von den Euro Bomben am meisten profitieren wird? Genau, die Bänker.

Und wer zahlt für die Bänker? Genau, wir Bürger.
Wer will Euro Bonds noch? SPD und Grüne. Wer hat die Bänker in seiner Regierungszeit komplett von der Leine gelassen und Fonds komplett zu gelassen? Genau, SPD und Grüne.
Alle Fragen beantwortet.

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Miss Ann Trophy 15.08.2011, 16:21
9. ...

"...Die Zukunft des Euro hängt ganz allein von Deutschland ab..." wie wahr Mr. Soros.
Wenn Deutschland nicht mehr zahlen kann, ist der Euro Geschichte... ;-)

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