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Interview mit Sergej Karaganow: Putin-Berater droht mit Vernichtung von Nato-Waffen
Dmitri Beliakov/ DER SPIEGEL

Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen? Ist so schlecht wie Ende der Siebzigerjahre, sagt Kremlberater Sergej Karaganow im SPIEGEL-Interview. Der Nato droht er unverhohlen. Von Christian Neef

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abc-xyz 09.07.2016, 18:17
1. Extremster Fanatiker

Putin-Russen wie Karaganow beweisen eindrücklich, dass Reden nur begrenzt nützt. Sie gebrauchen nicht nur die Sprache der Härte sondern leben sie vollends aus. Die Kriege im Kaukasus oder der Ukraine sind das Ergebnis, und sie werden durch Appeasement nur weiter motiviert. "Überall da wo ein Russe ist, ist Russland". Auf dem Balkan gebrauchten die Serben ähnliches und lebten diese Perversion bis zum Völkermord von Srebrenica aus. Erst das Eingreifen der NATO beendete deren Treiben, leider erst nach 100000 Toten.

Es ist gut, dass sich langsam aber sicher bei immer mehr Menschen zeigt, dass Russland unter Putin eine feindliche Nation ist, deren Ausrichtung gegen uns auch nur feindliche Absichten kennt. Die Mehrheit der Deutschen trägt die Sanktionen, die allerdings noch viel zu milde sind. Es muss mehr her.

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deutscher-spion 09.07.2016, 18:19
2.

Aus Russland hört man nichts anderes als das, was man aus Europa hört. Und nun soll Russland aggressiver sein? Dabei hat Europa dich in den letzten Jahren in so vielen Ländern eingemischt, um aufzuräumen, für Demokratie zu kämpfen. Wo sind bitte schön die Erfolge und wer greift auf dieser Welt öfters andere Staaten an als Russland s (angeblich) tut??

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roughneckgermany 09.07.2016, 18:19
3.

Atomsprengköpfe werden von Raketen getragen. Raketen sind phallische Symbole. Mehr braucht man nicht zu sagen, oder? Ganz ehrlich ist das für mich Kindergarten. Ich bin klüger, besser, stärker... Das ist tatsächlich wie im Kindergarten. Meine Hoffnung ist, dass die meisten (erwachsenen) Menschen über dieses Stadium hinaus sind. Atomwaffen sind in der Tat so 1970 und sollten entsprechend nicht mehr das Mittel des 21. Jahrhunderts sein. Übrigens war mein erster Gedanke als ich das Bild des Interviewten sah: "Sieht aus wie ein Militär, redet wie ein Militär, kann wohl nur ein Militär sein." Jeder weiß, was Militärs wollen...

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klugscheißer2011 09.07.2016, 18:24
4. Man mag...

Man mag von russicher Politik halten was man will, aber das erneute Säbelrasseln der NATO im Osten ist eine
Provokation, eine die den Frieden in Europa gefährdet!

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glasshaus 09.07.2016, 18:27
5.

So ein Schwätzer!

Aber gut das er die aggressive Außenpolitik seines Landes offen und klar als solche benennt!

Zitat: "Russland wird nie wieder auf seinem eigenen Territorium kämpfen"

GENAU solche Drohungen sind es doch die die Staaten Osteuropas Reihenweise in die Arme der NATO drängen lassen!

Es wird Zeit massiv Aufzurüsten und den Russen ein neues 1988 zu verpassen!
Es müssen wohl erst wieder massive Hungersnöte , Massenarmut und Leid in diesem Land herrschen, damit die russische Gesellschaft zur Besinnung kommt!

Letztens gab es einen Artikel, in dem stand dass russischer Käse neuerdings mit Zement gestreckt wird, weil ihnen die Milch fehlt ...
aber Westeuropa mit Krieg und Vernichtung drohen!

Eigentlich kann man über diese Typen nur noch lachen.

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rimaldo 09.07.2016, 18:31
6. noch absurder..

..ist der Gag, dass sich Russland durch die 4000 NATO-Soldaten provoziert und bedroht fühlt! Wie kann man sich provoziert fühlen, wenn im Nachbarland ein paar Batallione stationiert werden, obwohl man selber vorher viel mehr Soldaten und Waffen an der Grenze stationiert hat? Um das zu verstehen, muss man wohl Russe sein..

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ClausB 09.07.2016, 18:46
7. Und warum ist das so ?

"Das Verhältnis zwischen Russland und dem Westen ? Ist so schlecht wie Ende der Siebzigerjahre, sagt Kremlberater Sergej Karaganow".
1. Annexion der Krim durch "grüne" Männer, die sich später als russische Soldaten herausstellten.
2. Initiierung und Führung eines verdreckten Krieges in der Ostukraine, Unterstützung von Separatisten mit Kriegsmaterial etc pp.
Und die EU und die anderen europäischen Staaten inkl. der NATO sollen einfach zu Tagesordnung übergehen ?

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OskarMaria 09.07.2016, 18:48
8. Kein Vorbild für Europa

Russland hat das Bruttoinlandsprodukt irgendwo zwischen Spanien und Italien, die Wirtschaft kriselt, die Preise für Öl und Gas bleiben auf niedrigem Niveau. Das Land gibt etwa 25% seiner Staatsausgaben für das Militär aus und jener Karaganow ist stolz auf den russischen Militarismus. Er beansprucht, dass sein Land als Führungsmacht in Europa anerkannt wird.

Dazu lächelt er über die (angebliche) Schwäche Europas. Über all die endlosen Debatten in der Flüchtlingskrise und mit der europäischen Zusammenarbeit. Russland wäre da schneller und effektiver.

All das dumme Geschwätz zeigt nur eins. Im Moment rückt Russland immer weiter von Europa weg und bleibt ein latentes Sicherheitsrisiko. In einem liberalen, multikulturellen und demokratischen Europa hat dieses Russland nichts verloren.

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ka117 09.07.2016, 18:52
9.

Zitat von klugscheißer2011
Man mag von russicher Politik halten was man will, aber das erneute Säbelrasseln der NATO im Osten ist eine Provokation, eine die den Frieden in Europa gefährdet!
4.000 Soldaten gegen 100.000, die direkt an der Grenze stationieren, atomare Angriffe(!) gegen Schweden üben und gerade für Annexion der Teile eines souveränen Staates gesorgt haben als "Säbel Rasseln" zu bezeichnen ist nicht zu toppen.

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