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Jesus von Nazareth: König der Selbstgewissheit
iStockphoto/ Getty Images

Hatte Jesus einen Beruf? Wie prägte ihn der Wirtschaftsaufschwung in Galiläa? Was unterschied ihn von anderen Predigern? Eine Spurensuche im antiken Palästina.

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snigger 20.04.2019, 21:45
10. alternative These

Francesco Carotta hat eine alternative These aufgestellt, mit mehr als nur interresanten Fakten.
Siehe auch : https://www.carotta.de/subseite/texte/esumma.html
Oder im Buch "Jesus was Caesar".
Kurzfassung hier:

--> Die katholische "Leben Jesu Forschung" (A.Schweitzer war hier übrigens Mitglied) hat in über 200 Jahren intensiver Suche keinen Nachweis über den historisch belegbaren Jesus finden können.

--> Carrotta hat Textübersetzungen unter Berücksichtigung der Eigenheiten der Griechischen (Text-)Sprache gemacht (z.B. keine Interpunktion, Leserichtungen, Aufbau der beiden "Testamente" usw.) ... sein Ergebnis: viele Stellen sind mit überlieferten Textfragmenten der verschollenen JuliusCaesar Biographie identisch.

--> Bisher habe ich nichts gelesen, was besser oder nachvollziehbarer erklärt, warum die Geschichte so und nicht anders gelaufen ist. Auch die heute bestehende Rivalität zwischen Islam und Christentum wird dort unter einem sehr interresanten Punkt beleuchtet, genauso wie die religiöse Spaltung Deutschlands in katholisch und evangelisch territorial erklärbar gezeigt wird.
Beeindruckend fand ich besonders, wie historisch belegbare Fakten (Münzen, Statuen und unäbhängige/erhalten gebliebene Textquellen) die gesamte These stützen.

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Pelao 20.04.2019, 21:47
11. Wunderbarer Artikel ...

... schade ist nur das reflexhafte Angstbeißen in den vorhergehenden Kommentaren ... in diesem Artikel wurden keine Dogmen verkündigt oder verteidigt, sondern uns nur etwas nähergebracht um das es Nachzudenken sich lohnt ...

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Die linke Kobra 20.04.2019, 21:47
12. Das wichtigste fehlt

Jesus war ein direkter Nachkomme Davids, und zwar waren es von Abraham bis David wenn ich mich recht erinnere 14 Generationen und von David bis Jesus ebenfalls 14 Generationen. In der Geschichte gab es ausschließlich Feudalsysteme, auf Land und in der Stadt, und so dürfte Jesus entsprechend seiner direkten Abstammung von David der höchsten Gesellschaftsschicht der Juden angehört haben und Arbeit lag unter deren Würde. Interessant sind dazu auch die apogryphischen Evangelien. Was wohl bewusst immer verschwiegen wird, ist der Begriff des Menschensohn, den Jesus immer für sich selbst verwendet hat, der auf die Prophezeiungen Daniels und eines Anderen zurückgeht. Albert Schweizer führt in seiner Leben Jesu Forschung dieses Selbstverständnis von Jesu detailliert aus, wonach Johannes der Täufer der wiedergeborene Elia war, der zuerst kommen und sterben musste, bis mit dem Tod des Menschensohn, also Jesu, das himmlische Reich anbrach. Jesu erwartete die Endzeit und nur so sind viele seiner aussagen erklärbar, z.b. Lass die Toten ihre Toten begraben. Das ganze fällt unter Albert Schweizers These, die als konsequente Eschatologie bezeichnet wird. Der Begriff Nazarener ist nicht wirklich geklärt. Es könnte auch eine Widerstandsgruppe gegen die Römer gewesen sein, deren es entgegen diesem Bericht wohl einige gab. Jesu einzigartige Leistung war die Abkehr von der formalen Erfüllung von Gesetzen zur Erlangung des Himmelsreichs hin zur geistigen Erfüllung des Willen Gottes und vor allem die Betrachtung Gottes als gnädiger Gott im Sinne eines Vaters. Hinzu kommt das Gebot der Nächstenliebe bis hin zur Feindesliebe. In der Erwartung des unmittelbaren Weltenendes lässt sich vieles auf Fragen der heutigen Zeit nicht direkt übertragen. wer sich mit Jesu beschäftigt, muss Albert Schweizers Leben Jesu Forschung gelesen haben. Albert Schweizer gibt es nur als DDR Literatur eines VEB Verlages, weil wohl die Kirchen sein Buch in der westlichen Welt zu verhindern wußten.

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Uban 20.04.2019, 21:51
13. Alles Märchen.... nicht mal besonders kluge ....

Einen "Jesus Christus" wie in der Bible hat es nie gegegeben. Keine einzige wissenschaftlich belegte zeitgenössische historische Erwähnung. Nirgendwo. Nichts.

Einige Quellen:
https://de.wikipedia.org/wiki/Außerchristliche_antike_Quellen_zu_Jesus_von_Nazar et
Der Film Zeitgeist von 2007; bis Ende Part I.

Das solllte einen Glauben zwar wenig stören - es handelt sich ja nur um "Glauben".
Der Unterschied zwischen Gläubigern und mir ist , dass die vorziehen zu glauben, und ich will es wissen...

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remedias.cortes 20.04.2019, 21:58
14. Der wahre Verbreiter des Christentums,

der Chefideologe , wenn man so möchte , war eher Simon Paulus. Er erst verwandelte diese charismatische jüdische Mittelstandsbewegung in die römisch - katholische Weltreligion. Der römische Bürger und Pharisäer Paulus von Tarsus ist für das Christentum, wie wir es kennen, wir sollten nicht "Christen" sondern "Paulinisten " heißen.

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DerAndereZauberer 20.04.2019, 22:19
15.

Irgendwie haben bis auf #11 offenbar alle Kommentatoren den Artikel nicht gelesen. Schade!

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Spiegelpfau 20.04.2019, 22:23
16. Rabbi

Jesus war auch Rabbi und floh nach seinem Scheintod nach Indien. Dort gibt es sein Grab noch heute. Interessant, was die Forschung nach so langer Zeit herausbekommt.

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outofgermany 20.04.2019, 22:23
17. Jesus

Es gibt diverse Theorien. z.B. wie im Artikel er könnte dort gewohnt haben evtl. in jenem Haus vor 2000 Jahren.
Eine der Theorien lautet das er in Indien war und dann irgendwann auftauchte und die kommerziellen aus dem Tempel warf.
Dann kommt das neue Testament...
Diese Geschichte sagt auch das er nach der Kreuzigung wieder nach Indien ging dort alt wurde und sein Grab bis heute im Himalaya gepflegt wird.
Brauchen Sie jetzt nicht zu glauben ist nur eine von diversen Varianten.

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SnapStall 20.04.2019, 22:24
18. In dem Artikel...

Zitat von Sensør
Jesus, ezeugt durch die unbefleckte Empfängnis und nach dem Tod wiedergeboren, wer heute noch so einen Quatsch glaubt, sollte eigentlich zwangsweise einen Vormund bekommen.
... steht weder etwas über die unbefleckte Empfängnis noch über eine Wiedergeburt bzw. Auferstehung. Könnte Sie also durchaus interessieren - aber offensichtlich haben Sie ihn nicht gelesen.

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Markstein 20.04.2019, 22:33
19. Es kann nur einen geben.

Früher war hier mal Atheismus angesagt. Aber wer den Islam tolerieren will, muss sich wohl auch der eigenen religiösen Kultur wieder öffnen. Viel Spaß mit dann mit den zukünftigen Religionskriegen, denn wie heißt es woanders so schön: "Es kann nur einen geben", ... solange man sie nicht insgesamt abschafft.

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