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Joachim Gauck in Oradour: Scham und Stolz am Ort des Grauens
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Oradour-sur-Glane ist ein Symbol für die Gräuel der Waffen-SS, 1944 löschten die Deutschen das Dorf aus. Kein Bundespräsident wagte sich je dorthin - jetzt besuchte Joachim Gauck die Ruinen. Für das Staatsoberhaupt war es ein schwerer Gang, der auch die Franzosen bewegte. Gauck in Oradour: Bundespräsident besucht Ort von SS-Massaker - SPIEGEL ONLINE

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lkm67 04.09.2013, 20:41
1.

Zitat von sysop
Oradour-sur-Glane ist ein Symbol für die Gräuel der Waffen-SS, 1944 löschten die Deutschen das Dorf aus. Kein Bundespräsident wagte sich je dorthin - jetzt besuchte Joachim Gauck die Ruinen. Für das Staatsoberhaupt war es ein schwerer Gang, der auch die Franzosen bewegte.
Danke Herr Gauck

Friedlich sind wir, daran glaube ich auch, zumindest die aller meisten.
Aber wie weit unsere Solidarität geht, das müssen wir gerade jetzt
beweisen.
Ich wünschte mir das sie daran noch aktiver mitwirken würden.

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raber 04.09.2013, 20:42
2. Wieviel Oradours braucht man?

Und trotzdem sind so viele Nazi-Eliten mit lächerlichen oder überhaupt keinen Strafen davongekommen. Sie haben sogar wichtige Positionen in der BRD, sei es Regierung oder Firmen, gahabt. Das ist dokumentiert und trotzdem verschleiert worden und alle haben sich dumm gestellt.

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eltviller 04.09.2013, 20:44
3. Danke Herr Gauck...

...ein bewegender und wichtiger Beitrag zur Völkerverständigung an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit!!

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Salomo 04.09.2013, 20:46
4.

Zitat: "Ja, der ehemalige Pastor ist gefühlsduselig." (11. Absatz). - Hält es der Verfasser ungedingt für nötig, einen herabsetzenden Begriff ausgerechnet an dieser Stelle zu wählen? Ist er stilistisch so schlecht drauf? Kennt er sich mit dem Sinn der Wörter nicht aus? (dann wäre er besser nicht Journalist geworden). 'Einfühlsam' oder 'sensibel' hätte es sicher besser getroffen - und das ganz ohne sarkastischen Unterton. - Gruß, Salomo

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Stäffelesrutscher 04.09.2013, 20:51
5.

Zitat von sysop
Oradour-sur-Glane ist ein Symbol für die Gräuel der Waffen-SS, 1944 löschten die Deutschen das Dorf aus. Kein Bundespräsident wagte sich je dorthin - jetzt besuchte Joachim Gauck die Ruinen. Für das Staatsoberhaupt war es ein schwerer Gang, der auch die Franzosen bewegte.
Es hat, wie der Artikel ja durchaus angemessen berichtet, nichts mit "sich wagen" zu tun, sondern mit "akzeptiert werden". Von der Persönlichkeit her hätten sicherlich Willy Brandt und Gustav Heinemann auch in Oradour stehen dürfen, aber genauso sicher war damals die Zeit noch nicht herangereift. Dies zeigt(e) sich auch daran, dass zumindest bis in die Achtziger Menschen mit einer 67 oder 68 auf dem Nummernschild besser keinen Urlaub in der Gegend machten:

»Allerdings ist Oradour auch bis heute kein einfaches innerfranzösisches Thema, weil damals auch SS-Männer aus dem Elsass mordeten.«

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kaibeimel 04.09.2013, 20:51
6. Falscher Ton

Mit dem Begriff der Gefühlsduseligkeit hat sich der Autor wohl im Ton vergriffen. Diese Beschreibung ist dem Bestreben des Bundespräsidenten nach Völkerverständigung unwürdig und distanzlos. Ansonsten dürfen wir Deutsche uns über das Wirken unseres Bundespräsidenten freuen.

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dondae 04.09.2013, 20:53
7. Respekt

zu diesem großen Schritt. Wir sind froh, dass wir ihn haben!

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paulepanther 04.09.2013, 20:54
8. Große Geste

von unserem Präsidenten. Danke. Einer der besten Präsidenten, die wir je hatten. Und das hier noch keiner was geschrieben hat, ist irgendwo auch klar.

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GoBenn 04.09.2013, 20:55
9. Journalismus 101: WerWoWasWannWo-Warum?

Oradour-sur-Glane (okzitanisch Orador de Glana) ist eine französische Gemeinde mit 2246 Einwohnern (Stand 1. Januar 2010), 200 Kilometer nordöstlich von Bordeaux in der Region Limousin im nordwestlichen Teil des Zentralmassivs, 22 km nordwestlich von Limoges. Der Ortsname leitet sich vom lateinischen oratorium (dt. Gebetsstätte) ab.

Q: Wikipedia

Bitte. Danke.

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