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Julija Timoschenko: Der Kampf ihres Lebens
dapd

Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch. Ukraine: Oppositionelle Timoschenko führt den Kampf ihres Lebens - SPIEGEL ONLINE

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trubeldubel 30.04.2012, 17:55
1.

Zitat von sysop
Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.
Welch eine Widerstandskämpferin. Sie wurde sicherlich gezwungen, zwielichtige Partner an ihrer Seite zu haben. Nur die sitzen auch. Aber unser Julchen ist die Unschuld in Person.
Spon stilisiert sie zur Angela Davis der Weissen. Klasse, weiter so. Da kann ich dann die Kosten für den Eulenspiegel sparen.

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silenced 30.04.2012, 17:58
2. <->

Sie sitzt da wo sie hingehört: hinter Gittern, so wie es jedem verurteilten Kriminellen zu ergehn hat. Ob in der Ukraine nun die Pest (Janukowytsch) oder die Cholera (Timoschenko) regiert, das ist im Endeffekt auch egal.

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sanhe 30.04.2012, 18:01
3.

Danke für diesen Artikel, der die Person Timoschenko auch einmal -im Gegensatz zum momentanen deutschen Politiker-Mainstream- kritisch beleuchtet, was momentan leider viel zu selten geschieht.

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Wolfes74 30.04.2012, 18:12
5. Endlich ....

Zitat von sysop
Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.
mal auch ein bissl Kritik bzw. eine Erläuterung warum viele dieser Frau und ihren Verlautbarungen skeptisch gegenüberstehen.
Jetzt muss nur noch der jetzt amtierende Präsi u. seine Geolgschaft hinter Gitter wandern , denn der ist aus dem selben Holz wie Schneewittchen T. geschnitzt - dann ist wieder zusammen was zusammen gehört! Können sich ja dann gegenseitig die Ohren vollheulen wie ungerecht die Welt doch ist. Aber das bleibt wohl eher ein Märchenende/Happy-End.

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jolulu 30.04.2012, 18:15
6. bravo!

Zitat von sysop
Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.
Endlich, ein um Objektivitaet sich muehender Bericht. Eine Gasprinzessin, die hunderte Millionen Dollar sich auf betruegerische Weise sich angeeignet hat, nimmt ein ganzes Land, vor dem groessten
Ereigniss des Landes, als Geisel und unsere Politiker fallen darauf rein.
Bitte, liebe Politiker, stellen Sie einer Betruegerin nicht erneut einen
Persilschein als wahrhafte Demokratin!

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Inuk 30.04.2012, 18:16
7. Julia Timoschenko

Zitat von sysop
Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.
Ich stehe nicht auf der Seite von Frau Timoschenko, denn wie kann man als Regierungschefin und Oppositionsführerin Milliardärin werden? Ich bin aber auch nicht auf der Seite von Herrn Asarow.

Trotzdem muss er hart bleiben und die Ausreise von Frau Timoschenko weiterhin verweigern.
Außerdem finde es anmaßend, wenn ein deutscher Charité-Professor meint, dass nur in Deutschland der Patientin geholfen werden könne. Er beleidigt die Ärzte und Krankenhäuser der Ukraine.
Hier wird wieder soviel politisches Porzellan zerschlagen, dass es wehtut! Wir haben uns nicht in die inneren Angelegenheiten der Ukraine einzumischen.
Unsere Politiker, Wirtschafts- Kultur- und Promigrößen sollen ruhig in die Ukraine fahren und Fußball gucken.
Schließlich haben sich die Deutschen auch gefreut, als 1936 zur Olympiade Tausende ausländische Gäste nach Berlin reisten. Gut, es gab zwar damals keine Selbstmordattentäter, ab Mörder waren auch vielfach unterwegs und die waren auch gefährlich.
Damals herrschte Dunkelheit über Deutschland. Heute haben wir fast blühende Landschaften und ca. 20% Bürger, welche sich genauso ungerecht behandelt fühlen wie viele Ukrainer.

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FunBaer 30.04.2012, 18:18
8. Haben...

Zitat von trubeldubel
Welch eine Widerstandskämpferin. Sie wurde sicherlich gezwungen, zwielichtige Partner an ihrer Seite zu haben. Nur die sitzen auch. Aber unser Julchen ist die Unschuld in Person. Spon stilisiert sie zur Angela Davis der Weissen. Klasse, weiter so. Da kann ich dann die Kosten für den Eulenspiegel sparen.
Sie den gleichen Bericht gelesen wie ich? Ganz im Gegensatz zu dem, was Sie schreiben, wird das Handeln derJT hier doch mal kritisch beleuchtet.

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Moxxo 30.04.2012, 18:21
9. /

Zitat von sysop
Ihre Vergangenheit ist nicht so makellos wie ihr Auftreten glauben macht. Als "Gasprinzessin" hatte Julija Timoschenko zwielichtige Partner, als Premier agierte sie glücklos. Jetzt kämpft die mit allen Wassern gewaschene Vollblutpolitikerin vom Gefängnis aus gegen ihren Rivalen Janukowitsch.
Ich erinnere mich nicht, dass unsere einschlägig bekannten Betroffenheitsheuchler einen Boykott in Erwägung gezogen hätten, als in den US-Militärgefängnissen Personen ohne Prozess und unter Folter inhaftiert wurden.

Oder je einen Gedanken an das Wohlergehen ukrainischer Häftlinge verschwendet hätten, die zu ihrem Pech offenbar nicht so viel wert sind wie Timoschenko...

Bleibt noch als Negativbeispiel Saudi-Arabien, eine Diktatur, die Menschen wegen Häresie und Hexerei hinrichtet, und vom demokratischen Westen hofiert und mit Waffen ausgerüstet wird.

auch unser vielbeschworener Widerstandskämpfer, der Gauck-ler, macht sich mit dieser Doppelmoral einfach nur lächerlich.

Welche Intention auch immer hinter diesem plötzlichen Interesse an der Ukraine stecken mag, die Menschenrechte sind in dem Fall nicht mehr als ein billiger Vorwand.

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