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Kairo und Benghasi: Islamisten stürmen US-Vertretungen - ein Toter
REUTERS

Ein angeblich islamfeindlicher Film hat heftige anti-amerikanische Ausschreitungen in Ägypten und Libyen ausgelöst: Demonstranten stürmten die US-Botschaft in Kairo und das Konsulat in Benghasi, ein Amerikaner wurde erschossen. Die Vorfälle sind schon Streitthema im US-Wahlkampf. Demonstranten stürmen US-Konsulate in Bengasi und Kairo - ein Toter - SPIEGEL ONLINE

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Peter.Lublewski 12.09.2012, 09:06
80. Leberwürste

Zitat von Barath
Bei uns schlummert der Hass nicht in der Religion sondern im latenten Rassismus und (paradoxerweise) in der Islamophobie.
Islamophobie bedeutet doch in der Übersetzung, Angst vor dem Islam zu haben. Wenn Sie nun die Verallgemeinerung "bei uns" benutzen, so gilt das für mich nicht. Ich habe keine Angst vor dem Islam, mich nerven diese Typen höchstens in ihrer Rolle als permanent beleidigte Leberwürste.

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Frank Zappa 12.09.2012, 09:07
81. zum Nachdenken

Zitat von RagabAbdelaty
Freiheit bedeutet nicht, die anderen Religionen zu verachten und ihre Anhänger zu beleidigen. Der Film hat gar nichts mit Freiheit zu tun; er ist eine Art der Intoleranz. Ich bin dagegen, dass jemand Botschaften angrifft, bin auch gegen den Film und alle Menschen, die andere Religionen oder Werte misshandeln.
"Ich sehe nicht ein, warum ich, der Einfalt der anderen wegen, Respekt vor Lug und Trug haben sollte."

Arthur Schopenhauer

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spon-facebook-10000009156 12.09.2012, 09:07
82. Man muss nicht einmal an Gott glauben

Zitat von lezel
Nein, das ist nicht widerlich, im Gegenteil, das ist heilige Pflicht. Ich glaube an das Fliegende Spaghettimonster, und noch gestern abend hat es mir wieder bestätigt, daß .....
Überall wird heute gestritten, gelästert und sich bekriegt, manchmal frage ich mich was wir eigentlich wollen. Jeder sehnt sich nach etwas Frieden, Wohlstand und Geneinsamkeit. Keine Ideologie hat es bis heute fertiggebracht dies hinzubekommen. Wer die Gebote der Liebe lebt, wird dies hinbekommen, doch bis heute fehlt uns einfach der Mut dazu so zu leben. Man muss nicht einmal an Gott glauben, doch man sollte wenigstens an sich selbst glauben. Wir glauben an alles mögliche nur nicht an uns selbst. Der Geist oder das Bewusstsein Gottes sind wir auch selbst, so lehrt es uns die Gita.

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sirraucheinviel 12.09.2012, 09:07
83.

Zitat von sparschäler
EIn Mensch wurde getötet, ist das für die lächerlich? EIn starker Glaube muß Kritik und Satire aushalten. Da steht man drüber. Oder haben Sie sich emport, als der Papst mit Urinflecken gezeigt wurde? Sind da Christen losmarschiert und haben Brände gelegt und einen Mordanschlag verübt. Schön selektiv, Ihre Welt.
Das passiert halt, wenn man die Diktatoren umbringt, die diese extremistischen Tendenzen innerhalb Ihrer Gesellschaften unterdrücken. Von daher finde ich es tatsächlich lächerlich nun über solche Übergriffe erschrocken zu sein. Ähnlich wie ich es lächerlich finde im Vergleich der Religionen 150 Jahre Aufklärung und Säkularisierung einfach auszublenden. Abgesehen davon, daß bei uns im Christentum vor 200 Jahren ein Toter Ungläubiger am Tag wegen Blasphemie eine echt zivilisierte Quote gewesen wäre.

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Barath 12.09.2012, 09:07
84.

Zitat von RagabAbdelaty
Freiheit bedeutet nicht, die anderen Religionen zu verachten und ihre Anhänger zu beleidigen. Der Film hat gar nichts mit Freiheit zu tun; er ist eine Art der Intoleranz. Ich bin dagegen, dass jemand Botschaften angrifft, bin auch gegen den Film und alle Menschen, die andere Religionen oder Werte misshandeln.
Habe den Film nicht gesehen und kann nicht sagen was seine Intention ist.
Aber Life of Brian ist z.B. ein wunderbares Kunstwerk, obwohl es sicherlich Christen- und Judentum beleidigt.
Die Kunstfreiheit ist ein gesellschaftlich anzuerkennender Wert, Höflichkeit nur eine persönliche Tugend. Ich denke ersteres wiegt eindeutig schwerer. Wobei auch ich Provokation, um der reinen Provokation willen ablehne. Aber wo sollte man die Grenze ziehen?
Die islamische Welt muß begreifen, daß zu einem Zusammenleben Kompromisse gehören. Niemand muß diesen Film sehen oder gut finden. Aber zu töten, weil andere Menschen andere Werte haben ist verabscheuungswürdig.

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Bravofox 12.09.2012, 09:08
85. na denn

Wer hat in Libyen gebombt , vor gar nicht zu langer Zeit ???

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forkeltiface 12.09.2012, 09:08
86.

Zitat von Hagen65
Wo denn Islamisten, auf den Fotos seh ich nur ganz normale Bürger.
Das ist das Problem.

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loeweneule 12.09.2012, 09:10
87.

Zitat von lezel
Nein, das ist nicht widerlich, im Gegenteil, das ist heilige Pflicht. Ich glaube an das Fliegende Spaghettimonster, und noch gestern abend hat es mir wieder .....
Als Anhänger der gleichen religion schließe ich mich Ihnen an, Bruder. Oder Schwester.

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Meskiagkasher 12.09.2012, 09:11
88.

Zitat von Peter.Lublewski
Islamophobie bedeutet doch in der Übersetzung, Angst vor dem Islam zu haben. Wenn Sie nun die Verallgemeinerung "bei uns" benutzen, so gilt das für mich nicht. Ich habe keine Angst vor dem Islam, mich nerven diese Typen höchstens in ihrer Rolle als permanent beleidigte Leberwürste.
Vor allem weil sich diese Leute durch die Realität, die nun mal von deren religiöser Imaginärwelt abweicht, beleidigt fühlen.

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olymp666 12.09.2012, 09:11
89. Koan Titel

Zitat von Hagen65
Wo denn Islamisten, auf den Fotos seh ich nur ganz normale Bürger.
Wie sehen den Islamisten aus ?
Oder sollte das ein ironischer Beitrag sein ?

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