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Kampf um die Weltherrschaft: Heiliger Krieg
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Papst Urban II. rief 1095 zum Kreuzzug gegen die Muslime auf, die Jerusalem und das Heilige Land besetzt hatten. Den Teilnehmern des Waffengangs versprach er Erlösung von den Sünden und ewiges Leben. Papst Urban II. rief zum Kreuzzug gegen die Muslime auf - SPIEGEL ONLINE

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flachland 05.08.2012, 07:55
1. Erschreckend

Welch Verklärung der Geschichte sich hier auftut und welche Gründe der Autor hierfür hat tut sich mir hier nicht auf.
Der Autor dieser Geschichte sollte mal Fakten mit ins Spiel bringen und nicht nur die Kreuzzüge aus Muslimischer Sicht präsentieren.

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a-user 05.08.2012, 08:10
2. Jerusalem, Afrika, Europa

Jerusalem war christlich. Nordafrika war christlich. Die iberische Halbinsel war christlich.

Der Eroberungskrieg begann lang vor den Kreuzzügen.
Wer hat Nordafrika mit dem Schwert islamisiert?
Wer hat Spanien erobert?

Zugegeben die Kreuzzüge waren politisch motiviert, doch zuvor wurden christliche Länder islamisiert und es gab starke Repressionen gegen Christen in Jerusalem. Diese Stimmung nutze der Papst dann eben politisch aus. Die Lage der Christen in "Spanien" war schlecht und das Nebeneinander der Religionen in Andalucia war eben nicht so rosig, wie oft dargestellt (z.B. jeder Christ benötigte einen moslemischen Bürgen, der eine Art Sondersteuer verlangen durfte)

Außerdem die Eroberungskriege des Islam gingen weiter. Bis vor Wien!

Die Aggression zuerst ging vom Islam aus und wurde danach weiter geführt.

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Altesocke 05.08.2012, 08:23
3. Ja, wie wissen, wem wir unsere heutigen Krisen verdanken!

Zitat von sysop
Die Aussicht auf Beute und Reichtum war riesengroß
Neben dem 'Macht ueber andere'-Grund, ein weiterer fuer die kirche.
Ein Grossteil der Probleme in unser heutigen Welt sind der Kirche geschuldet. Und ihrem 'Anspruch' der Fuehrung der weltlichen Wesen!
Jeder wie er es braucht oder will, huu?

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Vittorio Ferretti 05.08.2012, 08:26
4. Adligenüberschuss

Westeuropa hat seinen Überschuss an Adligennachwuchs nicht erbberechtigte "Habenichte") auf den Nahen Osten losgelassen, Ähnliches wiederholte sich bei der Eroberung Amerikas.

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Luna-lucia 05.08.2012, 08:52
5. so gesehen

Zitat von sysop
Papst Urban II. rief 1095 zum Kreuzzug gegen die Muslime auf, die Jerusalem und das Heilige Land besetzt hatten. Den Teilnehmern des Waffengangs versprach er Erlösung von den Sünden und ewiges Leben.
kann man sagen, Religion - egal welche - kann man mit Krieg gleichsetzen. Denn, spielt es denn eine wirklich so große Rolle, ob Kirchenführer mit schlauen Worten Andersgläubigen eine Gehirnwäsche verpassen, und so ihr eigenes ich manipulieren, ja vielleicht sogar erreichen, dass die so "Geläuteten" sogar zu Waffen für "den Frieden im Namen des? - welchen denn? - Herrn (warum nicht mal Frau?) greifen? Keine(r), außer Menschen mit einer Nahtoderfahrung, hat jemals etwas jenseits unserer drei Dimensionen gesehen. Logo, es gibt "geistige Erfahrung" - warum nicht? - aber eine solche kann jeder Mensch, egal welchem Glauben er nachgeht, haben. Nur, - Glauben bleibt immer nur Glauben - und heißt nach wie vor >>> nix wissen ...

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brais 05.08.2012, 09:19
6. Armer Jesus

Wofür Jesus alles herhalten musste. Vermutlich ist niemals ein Mensch wegen Macht und Reichtum so missbraucht worden wie dieser arme Wanderprediger.

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platten 05.08.2012, 09:19
7. Vorschau

Zitat von a-user
Jerusalem war christlich. Nordafrika war christlich. Die iberische Halbinsel war christlich. Der Eroberungskrieg begann lang vor den Kreuzzügen. Wer hat Nordafrika mit dem Schwert islamisiert? Wer hat Spanien erobert? Zugegeben die Kreuzzüge waren politisch motiviert, doch zuvor wurden christliche Länder islamisiert und es gab starke Repressionen gegen Christen in Jerusalem. Diese Stimmung nutze der Papst dann eben politisch aus. Die Lage der Christen in "Spanien" war schlecht und das Nebeneinander der Religionen in Andalucia war eben nicht so rosig, wie oft dargestellt (z.B. jeder Christ benötigte einen moslemischen Bürgen, der eine Art Sondersteuer verlangen durfte) Außerdem die Eroberungskriege des Islam gingen weiter. Bis vor Wien! Die Aggression zuerst ging vom Islam aus und wurde danach weiter geführt.
Die Christen führten schon Glaubenskriege, da gab es den Islam noch gar nicht!!!!
Heiliger Krieg

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tijeras 05.08.2012, 09:23
8. ???

Zitat von sysop
Schon bevor Urban in Clermont agitierte, hatten Päpste keineswegs Bedenken oder Einwände gegen soldatische Gewalt, wenn es denn um die "Expansion lateinischen Christentums" ging, notiert Mayers Kollege Nikolas Jaspert. So kämpften sie bereits 1053 gegen die Normannen in Süditalien
Die Katharer vergessen?

Der Albigenserkreuzzug (1209 bis 1229) war ein von Papst Innozenz III. initiierter Kreuzzug gegen die von der katholischen Kirche als ketzerisch betrachtete Glaubensgemeinschaft der Katharer in Okzitanien (Südfrankreich). Die Katharer wurden aufgrund ihres frühen Wirkens in der französischen Stadt Albi auch als Albigenser bezeichnet.

Albigenserkreuzzug

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naturfreund 05.08.2012, 09:24
9. Glaube

Zitat von Luna-lucia
kann man sagen, Religion - egal welche - kann man mit Krieg gleichsetzen. Denn, spielt es denn eine wirklich so große Rolle, ob Kirchenführer mit schlauen Worten Andersgläubigen eine Gehirnwäsche verpassen, und so ihr eigenes ich manipulieren, ja vielleicht sogar erreichen, dass die so "Geläuteten" sogar zu Waffen für "den Frieden im Namen des? - welchen denn? - Herrn (warum nicht mal Frau?) greifen? Keine(r), außer Menschen mit einer Nahtoderfahrung, hat jemals etwas jenseits unserer drei Dimensionen gesehen. Logo, es gibt "geistige Erfahrung" - warum nicht? - aber eine solche kann jeder Mensch, egal welchem Glauben er nachgeht, haben. Nur, - Glauben bleibt immer nur Glauben - und heißt nach wie vor >>> nix wissen ...
Zu wissen, was man nicht weiß, ist besser als etwas zu glauben.

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