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Karlsruhe: Bundesverfassungsgericht stärkt Adoptionsrecht Homosexueller
DPA

Bringt ein Partner ein Adoptivkind mit in die Ehe, darf der andere es rechtlich als Kind annehmen. So ist es bei Eheleuten, homosexuelle Lebenspartner dürfen das bislang nicht. Das Bundesverfassungsgericht hat diese Regelung nun für verfassungswidrig erklärt. Bundesverfassungsgericht stärkt Adoptionsrecht Homosexueller - SPIEGEL ONLINE

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Hannibal72 19.02.2013, 13:14
330. !

Zitat von nasodorek
Das stimmt nicht, es gibt viele Untersuchungen die belegen, dass es keinen Unterschied macht welches Geschlecht die Eltern haben.
Da gibt es aber halt auch viele gegenläufige Meinungen! Solange es da berechtigte Zweifel gibt, würde ich mit der Entwicklung von Kindern nicht experimentieren wollen!

Zitat von nasodorek
Kinder brauchen einen Raum in dem sie Liebe, Vertrauen und Respekt erfahren, von wem das vorgelebt wird ist zweitrangig. Das könnnen gleichgeschlechtliche Paare genauso gut oder schlecht umsetzten wie hetero Paare.
Ich kann Ihnen leider nur zu einem Teil zustimmen. Natürlich können Homosexuelle Ihre Kinder auch lieben und im gesellschaftlichen Sinn gut erziehen. Aber Ihre Homosexualität hat eine nicht beeinflussbare Auswirkung auf die Kinder. Welcher Art auch immer! Das ist für mich ein Risiko im Bezug auf das Kindeswohl.

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AllesnureinWitz 19.02.2013, 13:15
331. Hallo

Zitat von Hannibal72
... dass Kinder, die in homosexuellen Beziehungen leben, zu 47% mit Diskriminierung leben müssen. Also wird von vornherein akzeptiert, dass in 47% der Fälle das Kindeswohl gefährdet wird.
Das mit der Diskriminierung von Kindern aus einer homosexuellen Familie ist wirklich ein Problem. Aber ich möchte mal die Frage einstreuen, wer denn für diese Diskriminierung verantwortlich ist? Das Kind? Die homosexuellen Eltern? Oder vielleicht doch "normale Eltern", die ihren Kindern die Verachtung gegenüber Homosexuellen eingeimpft haben?
Kann man mal drüber nachdenken, bei wem da der Fehler liegt. Wer da vielleicht mal seine Einstellung ändern müsste, damit es zu solchen Vorfällen nicht kommt.

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Achmuth_I 19.02.2013, 13:15
332.

Zitat von Hannibal72
Sie beschränken sich bei der Definition des Kindeswohls auf Finanzen. Das zeugt davon, dass Sie von Kindeswohl ein völlig falsches Verständnis haben.
Vor allem geht es in dem Urteil vor allem um materielles.

Wie gesagt die Option ein Elternteil auszusuchen hat das Kind nicht! Es lebt in der Familie in der es lebt!

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ajf00 19.02.2013, 13:15
333.

Zitat von cato.
Die Union wird letztlich dazu gedrängt die eingetragene Lebensgemeinschaft wieder abzuschaffen, da aus ihr vom BVerfG die selben Sonderrechte wie aus der Ehe abgeleitet werden ...
Und ausserdem wird die Union dazu gedraengt Artikel 1 und 2 Grundgesetz wieder abzuschaffen, da daraus immerhin noch viel krassere Menschenrechte wie die Gleichberechtigung der Frauen folgen. Wo kaemen wir den da hin... ;)

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Hannibal72 19.02.2013, 13:16
334. ???

Zitat von dongerdo
Dann hören Sie auf zu stänkern und bringen Sie links zu Studien die Ihre Behauptungen belegen! Erleuchten Sie uns!
Bin ich Ihr Sekretär? Googeln können Sie doch alleine, oder? Was ich kann, schaffen Sie bestimmt auch! Tschakka, Du schaffst das!!!!

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Wildes Herz 19.02.2013, 13:16
335.

Zitat von drehrumbum
Eben. Aber ich zweifle ganz einfach eine größere Zahl von Zweitadoptionen bzw. eine Adoption zusätzlich zur biologischen Elternschaft eines Partners an, zumal bereits jetzt die dazu notwendige eingetragene Partnerschaft eher selten genutzt wird...
Welche Rolle spielt es, wie groß die Zahl ist, auf die das tatsächlich zutrifft? Es gab Kläger, auf die das zutrifft - und selbst wenn sie die einzigen in ganz Deutschland wären, wäre dieses Urteil völlig legitim.

Für eine Feststellung des BVerfG darüber, ob ein Gesetz Grundrechte verletzt oder nicht, ist es in keiner Weise relevant, wie viele Menschen davon in ihren Grundrechten verletzt werden....

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mischpot 19.02.2013, 13:23
336. Illusion

Zitat von notizen
Sehr geehrte/r Kommentator/in, mit Ihrem Kommentar suggerieren Sie, dass die armen Kinder, die in einer Homo-Ehe aufwachsen, eine Identitätskrise bekämen, wenn sie merken, dass sie eigentlich herterosexuell sind. Das ist ja wohl der größte Blödsinn seit der "Erkenntnis", dass es Hexen gibt und die Erde eine Scheibe ist. Der Kommentar ist für mich nichts anderes als unterschwellig homophob. Aber immer schön das "Kindeswohl" vorschieben, von dem die katholische Kirche (als exklusiver Männerzirkel) ja besonder viel versteht. ;-) Und das im Jahr 2013....
Sie suggerieren sich selbst etwas, was Sie gerne daraus lesen möchten.
Fakt ist Sie können sich nicht in die Gefühls und Erlebenswelt eines Kindes hineinversetzen. Zumindest ist nicht ausgeschlossen das das Kind genötigt wird sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.
Wieso hast Du denn 2 Papas oder 2 Mamas erklären Sie das mal Ihrem
adoptierten Kind. Und wie habt Ihr das gemacht. Und warum seid Ihr nicht Mann und Frau. Vielleicht geben Sie ja dann die Antwort, weil es Gott so gewollt hat. Profaner geht es kaum noch.

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damnit84 19.02.2013, 13:25
337. !

Zitat von tobifr
Für ein Kind ist es wichtig sowohl einen Vater als auch eine Mutter zu haben!
Adoptierte Kinder haben offensichtlich weder Vater noch Mutter, die für sie da sein können. Ist das Waisenhaus etwa besser als "nur" zwei Mütter oder "nur" zwei Väter zu haben?!
Und wenn ihre These stimmen würde, dann müsste man allen Alleinerziehenden die Kinder wegnehmen!
Was für ein Quatsch! Schauen Sie sich die Familien von heute mal an... entweder wird das Kind von einer Fremden Person erzogen (Kita, Tagesmutter etc.), oder ein Elternteil ist immer bei der Arbeit, oder es gibt sowieso nur ein Elternteil, das für das Kind da ist. Die perfekte Familie gibt es sowieso nicht!
Ich selbst bin heterosexuell, aber wenn ich die Wahl gehabt hätte als Kind zwischen unglücklicher Hetero-Eltern oder glückliche Homo-Eltern, dann hätte ich mich für das Zweite entschiedent!

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jazz83 19.02.2013, 13:26
338.

Zitat von Hannibal72
Da gibt es aber halt auch viele gegenläufige Meinungen! Solange es da berechtigte Zweifel gibt, würde ich mit der Entwicklung von Kindern nicht experimentieren wollen! Ich kann Ihnen leider nur zu einem Teil zustimmen. Natürlich können Homosexuelle Ihre Kinder auch lieben und im gesellschaftlichen Sinn gut erziehen. Aber Ihre Homosexualität hat eine nicht beeinflussbare Auswirkung auf die Kinder. Welcher Art auch immer! Das ist für mich ein Risiko im Bezug auf das Kindeswohl.
Das wurde ebenfalls schon untersucht. Und man mag es kaum glauben: Es gibt keine negativen Auswirkungen. Diese Kinder sind tendenziell aufgeschlossener und toleranter als Gleichaltrige aus heterosexuellen Familien.
Wo das steht? Das können Sie sehr gut googlen, da Sie hier ja auch keine objektiven Quellen bringen können.

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sponner_hoch2 19.02.2013, 13:28
339.

Zitat von BeitragszahlerwiderWillen
Das Bundesverfassungsgericht ist wie man sieht nicht mehr imstande, den moralischen Verfall in unserem Land zu stoppen.
Ist auch nicht dessen Aufgabe. U. a. deshalb nicht, weil überhaupt nicht klar ist, was "moralischer Verall" überhaupt sein soll.
Zitat von
Wissen Sie noch, was sich in den letzten Sunden in Sodom und Gomorra abspielte? 1. Mose 19:4-6: [...] Wissen Sie auch, wie die Städte Sodom und Gomorra mit allen ihren Einwohnern endeten?
Nö. Aber ich weiß auch nicht, was sich in den letzten Stunden von Harry Potter abspielt. Hat ungefähr die gleiche Relevanz.

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