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Karlsruhe: Bundesverfassungsgericht stärkt Adoptionsrecht Homosexueller
DPA

Bringt ein Partner ein Adoptivkind mit in die Ehe, darf der andere es rechtlich als Kind annehmen. So ist es bei Eheleuten, homosexuelle Lebenspartner dürfen das bislang nicht. Das Bundesverfassungsgericht hat diese Regelung nun für verfassungswidrig erklärt. Bundesverfassungsgericht stärkt Adoptionsrecht Homosexueller - SPIEGEL ONLINE

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deus-Lo-vult 19.02.2013, 14:17
390. ...

Zitat von kobold1704
Für Sie zum Mitschreiben: es gibt keine "berechtigten" Zweifel. Es gibt nur Zweifel, und die kommen zumeist aus dem erzkonservativen oder klerikalen Lager, also von irgendwelchen Kaspern, die sich Mutti am Herd wünschen oder Priestern, die gerne kleine Jungs betatschen. Und, nochmals für Sie zum Mitschreiben und zu Ihrer einen Beruhigung: Homosexualität ist nicht ansteckend.
Nein, ansteckend nicht. Aber nehmen wir uns unsere Eltern nicht zum Vorbild?

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marty_gi 19.02.2013, 14:19
391.

Zitat von Hannibal72
Da gibt es aber halt auch viele gegenläufige Meinungen! Solange es da berechtigte Zweifel gibt, würde ich mit der Entwicklung von Kindern nicht .....
Welche Auswirkung hat denn die Sexualitaet der Eltern? Die meiner Eltern hatte keine auf mich....
ich hab' sogar 'nen anderen Beruf. Und 'ne Brille!

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ajf00 19.02.2013, 14:20
392.

Zitat von mischpot
Was hat das mit dem Thema zu tun? Wieso glauben Sie das 2 Papa oder Mama besser sind als 1 Papa und 1 Mama. Warum soll ich als Homosexueller für die Adoption des Balks meines Freundes mithaften? Der Gesetzgeber versucht mir einfach zu unterstellen, daß eine Gleichgeschlechtliche Beziehung auch mit Fortpflanzung etwas zu tun hat, dies ist nicht der Fall ich will nur meine sexuellen Neigungen ausleben. Und ein Kind stört da irgendwie.
1. Niemand hat behauptet das 2 Papa oder Mama besser sind als 1 Papa und 1 Mama.
2. Niemand zwingt Sie dazu irgendwen zu adoptieren, es ging um das Recht zu adoptieren, nicht um die Pflicht.

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franzija 19.02.2013, 14:22
393. Richtig so!

Denn was ist schließlich der Unterschied zwischen homo- und heterosexuellen Paaren? Und zwischen leiblichen und Adoptivkindern? Welche Nachteile hat es schon für Adoptivkinder, mit zwei gleichgeschlechtlichen Elternteilen zu leben, die es für leibliche Kinder nicht gibt? Und gibt es überhaupt welche? Nein, sage ich. Die gibt es nicht.

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kpdsu 19.02.2013, 14:22
394.

Zitat von Zaunsfeld
Weil der Forist weiß, was Gott will und er uns diese frohe Kunde überbringen will. Und wenn wir alle (die Gesellschaft) nicht machen, was er und Gitt wollen, dann gibt's mächtig Ärger ... Meteoriteneinschläge, Seuchen, Vulkane und so ... ;-)
Ich bin doch froh, dass es hier manchmal, aber selten, scheinbar humorvolle, vernünftige Teilnehmer gibt.

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marty_gi 19.02.2013, 14:23
395.

Zitat von mischpot
Ich bin untröstlich, aber Sie können selbst Ihre Situation ganz einfach ändern. Homosexualität oder Heterosexualität ist nicht ansteckend keine Angst. Ein Weltbild auf Sexualität herunterzustufen ist auch mal eine Betrachtungsweise aber eine sehr dürftige.
Wie aendert man diese Situation?
...und irgendwie widersprechen Sie sich mit Ihrem letzten Satz selbst

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medicus22 19.02.2013, 14:23
396.

Zitat von iarexx
Wenn Sie mal die "armen" Kinder aus solchen Familien fragen würden (oder alternativ eine der vielen vielen empirischen Forschungsergebnisse zu dem Thema lesen würden), würden Sie feststellen dass diese Kinder gar nicht "arm", sondern genauso glücklich und selbstbewusst sind wie Kinder die in heterosexuellen Familien aufgewachsen sind. "Arm" sind allerdings die homosexuellen Kinder die auch heute noch von Ihren bornierten und gefühlskalten heterosexuellen Familien im Namen Gottes verstoßen werden!
Bin kein Freund von Studien aber sie haben Recht. Wir sollten weg von Homo/hetero und zu "Mensch" kommen. Jetzt ein Wettkampf zu veranstalten wer besser erzieht, das schafft nur neue Gräben.
Ein Kind nimmt vieles ganz anders war und wir sollten uns hüten über andere zu richten. Kinder brauchen Nähe und Fürsorge.

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dongerdo 19.02.2013, 14:23
397.

Zitat von deus-Lo-vult
Nein, ansteckend nicht. Aber nehmen wir uns unsere Eltern nicht zum Vorbild?
Sie haben nicht die geringste Ahnung von was Sie reden - zu suggerieren dass Homosexualität vorgelebt wird ist so vollkommen absolut abwegig das es nicht mehr feierlich ist

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Achmuth_I 19.02.2013, 14:23
398.

Zitat von hannesR
sind sicherlich unverzichtbar, aber dann für alle bitte! Die verfassungsmäßigen Rechte der Kinder werden in keinster Weise berücksichtigt. Kinder haben bei uns wohl deutlich weniger Rechte als "Schwule oder Lesben" ????? Denkt jemand eigentlich an die Kinder mit "2 Vätern oder 2 Müttern"?
Was meinen Sie welche Rechte des Kindes werden denn angetastet?

Es ging ja schließlich nicht darum ob ein Kind mit zwei Müttern oder zwei Vätern aufwächst.

Es ging ausschließlich darum, dass die Rechtsstellung des Kindes gegenüber dem Lebenspartner des bisherigen "Alleinvaters"/der bisherigen "Alleinmutter" gstärkt wird und andershaerum.

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ajf00 19.02.2013, 14:25
399.

Zitat von kpdsu
Nun, darüber nachdenken, was inzwischen verstorbene Leute vor über 60 Jahren gedacht haben ist sinnlos. Wir leben in der Realiltät des 21. Jahrhunderts. Diese Argumentation ist arg christlich, da stehen schließlich auch 2000 Jahre alte Sachen in einem Buch, die heute einfach unangemessen sind.
Dem moechte ich entschieden widersprechen. Eine "christliche" Argumentation richtet sich am Gebot der Naechstenliebe aus und fordert nicht die rechtliche Diskriminierung anderer. Die Bibel ist natuerlich auch heute noch aktuell, wenn man es versteht sie zu lesen.

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