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KAS-Studie: Rechtspopulisten werden zur Gefahr für Europa
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Rechtspopulistische Kräfte sind in Europa mittlerweile eine stark wachsende Gefahr. Das ist das Ergebnis einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Autoren fordern die etablierten Parteien auf, gegen die Bedrohung vorzugehen. Studie: Rechtspopulisten werden zur Gefahr für Europa - SPIEGEL ONLINE

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4qfghei3pers 02.12.2013, 14:03
10. Das Grundrecht auf Freizügigkeit innerhalb der EU

Das Grundrecht auf Freizügigkeit innerhalb der EU wurde jahrzehntelang mißbraucht. Niemand hat wohl etwas dagegen, wenn sich ein EU- Ausländer woanders einen Job sucht, der ihn ernährt. Was aber tatsächlich geschah, war die massenhafte Einwanderung in die Sozialsysteme. Wo es die meisten Sozialleistungen gab, dorthin zog es Hunderttausende.
Auch Premier Cameron will nicht grundsätzlich die Freizügigkeit aufkündigen, er will aber die Einwanderung in die Sozialsysteme eindämmen und tut gut daran. Wenn jeder EU- Einwanderer nur jene Sozialleistungen bekäme, die er auch im eigenen Land hätte, wäre das Problem schon gelöst. Es ist auch irgendwie nicht einsichtig, daß z.B. ein Spanier bei uns ganz andere Leistungen bekommt als ein Deutscher in Spanien. Entweder passt man die Systeme einander an oder man gibt nur die Leistungen aus dem Heimatland, die dieses natürlich zu bezahlen hat, als wäre der Antragsteller zuhause. Florida- Rolf bekam ja auch Sozialhilfe aus Deutschland und nicht aus den USA.

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RenegadeOtis 02.12.2013, 14:03
11.

Zitat von freiheitsglocke
Erschreckend ist, wie nun mit undemokratischen Mitteln eine demokratische Bewegung weg gemobbt werden soll.
Sie halten freie Medien und freie Meinungsäußerungen für ein "undemokratisches Mittel"?

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spiekr 02.12.2013, 14:04
12. " Brok forderte die Länder und Kommunen auf,.."

..die tun bloß nichts, und anstattdessen diffamieren sie jene, die das anprangern.
Die "Rechtspopulisten" fordern weniger neue EU Gesetze, sondern vielmehr die Durchsetzung der bestehenden, wie z.B. die Maastricht Kriterien, keine Schuldenhaftung, keine illegale Einwanderung und Sozialmissbrauch.
Die Geschäftsbeziehungen und Freundschaften in der EU werden von jenen beschädigt, die sich selbst das Etikett "Europafreundlich" anhängen.

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Becks0815 02.12.2013, 14:17
13. Migration soll das Problem sein?

Ich glaube die guten Herren konzentrieren sich da zu sehr auf ein Thema. Vielleicht sollten sie noch einmal etwas forschen und kämen dann zu anderen Dingen wie z.B. "Club Med", das Umschichten von Gelder vom Zahlmeister Deutschland nach Italien, Griechenland, Spanien und Co, welches von den populären Parteien einfach abgenickt wird.
Dazu kommen dann noch so generell Europäische Spielchen wie die Zinsspiele der EZB (welche die Sparer hier kalt enteignen) und schon haben wir einen Themenblock, den nicht nur Städter berührt, welche sich über Einwanderewellen aufregen.

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kalle blomquist 02.12.2013, 14:17
14. Wer ist populistisch?

Rentenversprechen abgeben, die niemals gehalten werden können? Die Sicherheit des Ersparten garantieren, wissend, dass das Kartenhaus zusammenbricht, sobald die Mehrheit das Vertrauen verliert?
Diejenigen, die DAS tun, sind doch die Populisten.
Und das Erstarken der "Rechten" (von denen in der Tat einige, aber nicht die AfD, eine Schlagseite zum Rechtsradikalismus haben) ist doch allein die Schuld der Parteien, die europapolitisch den Bürger seit Jahren betrügen, nach Strich und Faden.
Auch der treudoofe Michel wird irgendwann die Geduld verlieren, spätestens wenn sich die wirtschaftliche Lage durch Umsetzung des teilweise irren und jedenfalls wirtschaftsfeindlichen Koalitionsvertrages der beiden großen sozialdemokratischen Parteien verschlechtert hat. Dann werden einige ihr Heil links suchen und viele eben rechts.

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endymion37 02.12.2013, 14:18
15. Ist doch nur normal....

vermutlich wird das mal wieder nicht veröffentlich, wie eigentlich meist, wenn man kritsch schreibt.
Dennoch: dass die rechten so viel Vorschub haben, besonders in Frankreich aber auch in allen anderen europäischen Ländern liegt doch daran, dass jedewede Kritik an dem Isalm von den Medien als "krude" oder ähnlich gebrandmarkt wird. Es ist einfach so, dass es immer mehr Muslime in Europa gibt bei mangelhafter Intergrationsbereitschaft. 5 Kinder haben lohnt sich in Deutschland. Ich kann es gut verstehen, dass die Menschen sich bedroht fühlen und rechs abschweifen....

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demophon 02.12.2013, 14:21
16. Echte und vermeintliche Rechtspopulisten

Zitat von sysop
Die Autoren warnen davor, dass Rechtspopulisten mittlerweile meist eine Mischung aus anti-islamischen und anti-europäischen Positionen vertreten.
Parteien, die anti-islamische und anti-europäische Positionen vertreten, sind per se noch nicht rechtspopulistisch, denn wer solche Religionen verurteilt, die Menschen aufgrund ihres Geschlechts diskriminieren, sie zwingt sich zu verschleiern, oder Zwangsehen und Ehrenmorde zur Folge haben, hat doch im Prinzip recht. Ebenso diejenigen, die Gesetze ablehnen, die als Schröpfen der deutschen Steuerzahler empfunden werden, wie der gemeinsame europäische Schuldentilgungsfonds, bei dem die Deutschen für die Schulden der undisziplinierten EU-Staaten aufkommen sollen, sind noch keine Rechtspopulisten, denn es gibt rationale Gründe für diese Positionen.

Ganz anders ist es, wenn diese Parteien aus rein ideologischen Gründen diskriminierende Positionen vertreten, wie z. B. die Nicht-Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Ehen, für die es keine rationalen Begründungen gibt, sondern nur Abneigung oder Hass gegen eine Bevölkerungsgruppe. In diesem Sinn ist die AfD eine rechtspopulistische Partei, die von Geert Wilders jedoch nicht.

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emeticart 02.12.2013, 14:21
17. Sehr schön, ...

... dann darf man ja gespannt sein, mit welchen Sachargumenten, die etablierten Parteien, den angeblichen Rechtspopulisten begegnen. Dass diese etablierten Parteien dem gemeinen Bürger jetzt (!) politische Sachverhalte besser erklären wollen, ist doch schon mal ein riesiger Fortschritt. MfG

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Alex8 02.12.2013, 14:23
18. Selbst Schuld!

Man hält es weder in Brüssel noch in den Nationalstaaten für nötig, die Mehrheitsmeinungen der Bürger anzuerkennen. Der Großteil der Europäer will nicht in erster Linie Europäer sein. Der Deutsche will deutsch sein, der Holländer holländisch, der Franzose französisch und die Italiener italienisch. Und da spricht auch nichts gegen. Deswegen fangen wir noch lange nicht den nächsten vaterländischen Krieg an. Eine Mehrheit versteht auch bestimmt die wirtschaftlichen Vorteile eines gemeinsamen Marktes. Auch die offenen Grenzen sind grundsätzlich ein gut nachvollziehbarer Gewinn einen durchschnittlichen EU-Bürger. Aber alle darüber hinaus gehenden Verknüpfungen sowie die Machtverlangerugen nach Brüssel waren große Fehler, die nicht den mehrheitlichen Bürgerwillen widerspiegeln. Daher sind die Populisten nur die gerechte Strafe für eine bürgerferne und arrogante Politik, die federführend von geltungssüchtigen Machtmenschen wie Helmut Kohl - ohne Rücksicht auf Verluste - vorangetrieben wurde.

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hypnos 02.12.2013, 14:25
19. Merkel-Regierung auch dagegen

Zitat von sysop;14361985 ... Die Autoren fordern die etablierten Parteien auf, gegen die Bedrohung vorzugehen. [url=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/studie-rechtspopulisten-werden-zur-gefahr-fuer-europa-a-936724.html
Studie: Rechtspopulisten werden zur Gefahr für Europa - SPIEGEL ONLINE[/url]
Die Merkel-Regierung ist doch auch gegen die EU. Denn Deutschland stellt wieder einen Machtfaktor da. "Am deutschen Wesen soll die Welt genesen" im Bündnis mit "Rule Britannia".

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