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KAS-Studie: Rechtspopulisten werden zur Gefahr für Europa
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Rechtspopulistische Kräfte sind in Europa mittlerweile eine stark wachsende Gefahr. Das ist das Ergebnis einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Autoren fordern die etablierten Parteien auf, gegen die Bedrohung vorzugehen. Studie: Rechtspopulisten werden zur Gefahr für Europa - SPIEGEL ONLINE

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Am_Rande 02.12.2013, 14:59
40. Dieser Mann ist ein übler Nationalist und Islamhasser

Zitat von sysop
Rechtspopulistische Kräfte sind in Europa mittlerweile eine stark wachsende Gefahr. Das ist das Ergebnis einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. [...]
Dieser Mann ist ein übler Nationalist und Islamhasser.
Wenn er sagt:
Zitat von
Aber, es ist wahr, dass das Vaterland eine menschliche Einheit ist, eine sentimentale, während es handlungsfähiger Einheiten, Einheiten mit Autorität und Verantwortung bedarf, um Europa zu bauen. Welche Einheiten können dies sein? Nun, es sind die Staaten! Es sind nur die Staaten, die in dieser Hinsicht wertvoll, legitimiert und fähig sind, dies zu tun. Ich habe es schon oft gesagt, und ich wiederhole es: Dass zu dieser Stunde, es keine anderes Europa geben kann als das der Staaten, es sei denn natürlich, man redet von Mythen, Fiktionen oder Militärparaden.
Und:
Zitat von
Die Araber sind Araber, die Franzosen sind Franzosen. Sie denken wirklich, der französische Volkskörper könnte zehn Millionen Muslime aufnehmen, die morgen zwanzig Millionen sein werden, und übermorgen vierzig Millionen? Wenn wir diese Integration anstrebten, wenn alle Araber und Berber aus Algerien als Franzosen angesehen würden, wie könnten wir verhindern, dass sie kommen, um sich in Frankreich niederzulassen, wo der Lebensstandard so viel höher ist? Mein Dorf, aus dem ich komme, hieße nicht mehr Colombey-zu-den-Zwei-Kirchen, sondern Colombey-zu-den-Zwei-Moscheen!
Verzeihung, er wäre ein übler Nationalist und Islamhasser.
Mit laut Spiegel wahrscheinlich „kruden“ Ansichten.

Wenn er nicht schon lange tot wäre.

Das Gesagte stammt von Herrn General de Gaulle.

Für ihn wäre in der CDU von heute wahrscheinlich kein Platz mehr.

O tempora, o mores!

III

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gog-magog 02.12.2013, 15:00
41.

Zitat von sysop
Rechtspopulistische Kräfte sind in Europa mittlerweile eine stark wachsende Gefahr. Das ist das Ergebnis einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Autoren fordern die etablierten Parteien auf, gegen die Bedrohung vorzugehen.
Worüber wollen wir uns beschweren? Wir haben selbst ein deutsches Bundesland, das seit 60 Jahren von Rechtspopulisten meist mit absoluter Mehrheit regiert wird. Herdprämie und Ausländermaut, das entsteht nicht gerade in fortschrittlichen Hirnen, das dürfte doch wohl klar sein.

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unumvir 02.12.2013, 15:00
42. Nein, die

keine "Gefahr für Europa".
Sie sind lediglich ein Symptom.

Und es hilft bekanntlich wenig, Symptome zu bekämpfen, ohne sich mit ihren Ursachen auseinanderzusetzen.

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punkorrekt 02.12.2013, 15:01
43. Gefahr für Europa?

Zitat von sysop
Rechtspopulistische Kräfte sind in Europa mittlerweile eine stark wachsende Gefahr. Das ist das Ergebnis einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Autoren fordern die etablierten Parteien auf, gegen die Bedrohung vorzugehen.
Wohl kaum!
Eher Gefahr für die derzeitige demokratisch kaum legitimierte EU und den Euro-Raum. Auch wenn der SPIEGEL es permanent mit dem Holzhammer versucht, EU und Europa sind NICHT identisch.
Wenn die sogenannten Leitmedien etwas für die Weiterentwicklung von Europa tun wollten, müßten Sie eher Propaganda für eine demokratische Umgestaltung der EU und gegen den weiteren Ausverkauf nationaler Souveränitätsrechte betreiben Andernfalls werden sie noch mehr Menschen zu EU-Feinden machen!

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syracusa 02.12.2013, 15:01
44. Nationalismus ist tot!

Zitat von bartholomew_simpson
Es ist schon ein gewaltiger Unterschied, ob ich als Tourist in anderes Land gehe, und meinen Aufenthalt dort, sei es auf dem Campingplatz oder im Grand-Hotel, selbst bezahle, oder ob ich gleich zum Sozialamt gehe. Von Einschränkung der Freizügigkeit zu sprechen, wenn mir das Gastland nicht meinen Aufenthalt finanziert, ist eine Unverschämtheit.
Es geht hier aber nicht um Gäste in einem Gastland, sondern um EU-Bürger in der EU.

In der EU herrscht Freizügigkeit für Waren, Dienstleistungen, und auch für Menschen. Freizügigkeit alleine für Waren und Dienstleistungen wäre ein Verbrechen.

Gewöhnen Sie sich daran, dass der Nationalismus in Europa tot ist.

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Beobachtender Beobachter 02.12.2013, 15:04
45. Ich bin guter Dinge

Zitat von sysop
Rechtspopulistische Kräfte sind in Europa mittlerweile eine stark wachsende Gefahr.
Gefahr für wen? Ich sehe da eher eine Gefahr für die Demokratie, wenn die etablierten Parteien darin eine Gefahr sehen, dass ihnen die Wähler davon laufen. Das klingt doch durch, dass dagegen Maßnahmen ergriffen werden müssen, wenn 25% des Wahlvolks nicht mehr der von Politik und Medien aufoktroyierten Gesinnung folgen wollen.

Ansonsten bin ich guter Dinge, dass diese "Rechtspopulisten" weiter Zulauf bekommen werden, da die etablierten Parteien und Medien anscheinend unfähig sind, sich mit den Realitäten und Sorgen der Bevölkerung auseinanderzusetzen. Vieles erinnert mich an den Aufstieg der Republikaner damals vor 20 Jahren.

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Whitejack 02.12.2013, 15:07
46.

Zitat von skeptiker97
... sind nach gängiger Lesart Personen und Parteien, die solche Sorgen und Befürchtungen der Bürger aufgreifen und thematisieren, die von den etablierten, "demokratischen" Parteien aus Machtinteresse und politischem Kalkül ignoriert oder sonstwie "weggebügelt" werden. So zumindest stellt es sich immer öfter dar.
Was bislang nach wie vor weitgehend nicht verstanden wird: Sorgen werden GEMACHT. Sie sind nicht einfach da, sondern werden im modernen Staat an- und ausgeschaltet nach Belieben. Und die Leute sind dagegen anfällig wie kleine Kinder, da sie um ihre eigene Manipulierbarkeit nicht wissen.

Um nur ein einfaches Beispiel zu nennen: Warum nehmen wir das Gefahrenpotential von Waffenbesitz so ernst, aber das Gefahrenpotential von schnellem Autofahren nicht? Dabei ist in Deutschland die Zahl der Todesfälle durch Waffenbesitz lediglich im ein- bis zweistelligen Bereich pro Jahr. Demgegenüber gibt es jede Woche etwa 60 Verkehrstote, viele wegen überhöhter Geschwindigkeit.
Wie willkürlich der Fokus der Sorgen ist, lässt sich im Vergleich mit den USA sehen. Dort gilt Raserei fast schon als Verbrechen; wer zu schnell fährt, wird schnell gesellschaftlich stigmatisiert, viele landen für dasselbe Vergehen im Knast, wo es in Deutschland von einem achselzuckenden Polizisten ein Knöllchen gibt. Umgekehrt scheinen alle Toten durch Waffenbesitz kaum eine Reaktion hervorzurufen. Selbst Amokläufe werden noch von dem Ruf nach MEHR Waffen begleitet - so hätte ja vielleicht jemand den Amokläufer stoppen können.

Weder die deutsche noch die amerikanische Sichtweise ist "logisch". In Deutschland macht die Autolobby die Meinung über Autos, in den USA die Waffenlobby die Meinung über Waffen. Sorgen und Ängste werden gestaltet, sie beruhen eben nicht auf alltäglichen Erfahrungen, sondern auf dem, was uns die Medien als Nachrichtenmenü servieren. Und die Populisten servieren eine Welt, in der wir uns von allen Seiten bedroht sehen müssen - von den anderen Europäern, den USA, den Zuwanderern, den Muslimen, den Südländern, den Arbeitslosen usw. - und bieten sich als Rettung an.

DAS ist der Kern des Populismus. Aber das verstehen die meisten nicht. Sie denken nach einer Weile, die Sorgen, die ihnen medial serviert werden, seien ihre eigenen. Und sind paradoxerweise noch denen dankbar, die ihnen erst Angst gemacht haben, um sich dann als Lösung zu verkaufen.

Wir lachen übrigens darüber, wenn dies in anderen Staaten geschieht, wenn Putin, Assad oder Erdogan solche Taktiken anwenden. Aber im eigenen Land sind wir genauso anfällig dafür wie Russen, Syrer oder Türken in ihrem Land.

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cato. 02.12.2013, 15:07
47. ...

Zitat von RenegadeOtis
Es gibt kein Grundrecht auf risikofreie Kapitalmehrung durch Verzinsung. Den Blödsinn von "enteignen" kann ich langsam nicht mehr hören. Im Gegenteil wird Ihr Kapital risikofrei im Wert erhalten, da die Inflation deutlich unter der Zielmarke der Zentralbank läuft.
Also bei ihrem Beitrag stimmt ja gar nichts, außer das es kein Grundrecht auf risikofreie Kapitalmehrung gibt.

-Erstens gibt es kein Investment das Risikofrei ist, also jedwede Verzinsung die Belohnung für das Eingehen eines Risikos ist.
-Zweitens sieht das Mandat der EZB die Preisniveaustabilität vor.
-Drittens eine Inflation ist immer eine versteckte Steuer auf Geldvermögen und Einkommen aus Lohnarbeit - insofern der Begriff Enteignung, sofern die Inflation von staatlicher Seite absichtlich herbeigeführt wird richtig.

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syracusa 02.12.2013, 15:08
48.

Zitat von Beobachtender Beobachter
Ansonsten bin ich guter Dinge, dass diese "Rechtspopulisten" weiter Zulauf bekommen werden, da die etablierten Parteien und Medien anscheinend unfähig sind, sich mit den Realitäten und Sorgen der Bevölkerung auseinanderzusetzen. Vieles erinnert mich an den Aufstieg der Republikaner damals vor 20 Jahren.
Sie meinen die deutschen "Reps"? Na, wenn's um diese Truppe inkompetenter Clowns ginge, bestünde tatsächlich keine Gefahr. Ich fühle mich da aber eher an 1933 erinnert.

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glen13 02.12.2013, 15:08
49.

Zitat von sysop
Rechtspopulistische Kräfte sind in Europa mittlerweile eine stark wachsende Gefahr. Das ist das Ergebnis einer Studie der Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Autoren fordern die etablierten Parteien auf, gegen die Bedrohung vorzugehen.
Überschrift: "Rechtspopulisten werden zur Gefahr für Europa".
Im Text steht dann:
"In einem knappen halben Jahr ist Europawahl - und in vielen Ländern wächst die Angst, dass "rechts- und linkspopulistische" Parteien dabei massive Gewinne verzeichnen werden."
Die Linkspopulisten werden als Bedrohung nur im Text, nicht aber in der Überschrift wahrgenommen.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

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