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Katastrophen: Auffällig unauffällig

Japans Journalisten können an der Apokalypse von Fukushima nur scheitern. Scharfe Kritik, harte, unabhängige Recherche oder die Enthüllung von Skandalen gelten als eher unschicklich oder sind gar verpönt. Eine der Ursachen: Chefredakteure verstehen sich als Teil des Establishments.

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Olaf 05.04.2011, 10:44
1. .

Zitat von sysop
Japans Journalisten können an der Apokalypse von Fukushima nur scheitern. Scharfe Kritik, harte, unabhängige Recherche oder die Enthüllung von Skandalen gelten als eher unschicklich oder sind gar verpönt. Eine der Ursachen: Chefredakteure verstehen sich als Teil des Establishments.
Also genau wie bei uns.

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Einbauschrank 05.04.2011, 10:58
2. Andere Länder. andere Sitten

Zitat von sysop
Japans Journalisten können an der Apokalypse von Fukushima nur scheitern. Scharfe Kritik, harte, unabhängige Recherche oder die Enthüllung von Skandalen gelten als eher unschicklich oder sind gar verpönt. Eine der Ursachen: Chefredakteure verstehen sich als Teil des Establishments.
Ist das jetzt besser oder schlechter als die dümmlich einseitige deutsche Berichterstattung? Vermutlich eine andere Form von "schlecht".

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Hador 05.04.2011, 11:04
3. Nein, keinen Titel....

Zitat von sysop
Japans Journalisten können an der Apokalypse von Fukushima nur scheitern. Scharfe Kritik, harte, unabhängige Recherche oder die Enthüllung von Skandalen gelten als eher unschicklich oder sind gar verpönt. Eine der Ursachen: Chefredakteure verstehen sich als Teil des Establishments.
Ist doch bei uns genau dasselbe, wenngleich die Gründe zumindest teilweise anders sind.
Hierzulande scheitern die Medien hauptsächlich weil sie entweder:
a) In ihrer Berichterstattung einer ganz klaren politischen Richtung folgen und dafür ihre Objektivität opfern.
b) Es ihnen nur um Auflage bzw. Einschaltquoten geht.
c) Schlicht keine Ahnung haben wovon sie reden.

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Dartaen 05.04.2011, 11:12
4. Chauvinismus

Schon wieder solch ein herablassender Artikel eines überheblichen Westjournalisten. Man macht es den Japanern immer noch zum Vorwurf, dass sie im Angesicht von Erdbeben und Katastrophe nicht durchgedreht sind, während in 9000 km Entfernung - in Deutschland - die Welt kopfstand.

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markusmm 05.04.2011, 11:12
5. Wie in Deutschland

Es tut mir ja leid, aber ich lese nur noch selten "große" Medien. Eines der Beispiele ist der Datenskandal bei der Postbank im vergangenen Jahr, über den hier (http://www.finanznews-123.de/urkunde...rentest-warnt/ und hier http://www.finanznews-123.de/unerlau...-in-den-sumpf/) schon früh berichtet wurde, die Nachricht darüber von den "großen" Medien wie Handelsblatt, BILD, Spiegel etc. erst viele Stunden oder gar Tage später gebracht wurde. DAS sagt alles darüber aus, dass es den Großen nur noch um die Werbeeinnahmen geht und die "kleinen" Blogs und Nachrichtenportale viel schneller reagieren, eben weil sie unabhängig sind!

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T-Rex 05.04.2011, 11:12
6. ?

Zitat von Olaf
Also genau wie bei uns.
Wenn man die Postwurfsendung der Kirchengemeinde liest ja.
Hier wird sonst nur über Gau und Super Gau schwadroniert (als währe halb Japan zu evakuieren) - über den Krieg überall (als währen es alle erste Welt Kriege) und die schreckliche Verharmlosung der Dinge... ok und über Bahnhöfe und DSDS.

... was angesichts der Tatsache, dass wir in einem rundumversorgten, risikokastrieten vollkasko Staat leben für Aussenstehende immer wieder grotesk hysterisch wirkt.

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tafkar 05.04.2011, 11:19
7. wäre in japan nicht passiert...

wo und seit wann tritt denn unkontrolliert
plutonium aus?

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Braunschweiger77 05.04.2011, 11:19
8. Naja

die hysterische Berichterstattung der deutschen Medien wo ständig nur Panikmacher von Greepeace und anderen Atomkraftgegnern als "Experten" präsentiert wurden hat sich auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
In Japan ist es halt politisch korrekt für Atomkraft zu sein, bei uns ist es genau umgekehrt.
Man sollte auch nicht vergessen daß in Japan 20.000 Tote durch den Tsunami zu beklagen sind der auch weite Landstriche verwüstet hat ohne daß Atomkraft etwas damit zu tun hat.

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shinmaruko 05.04.2011, 11:21
9. fukushima/erdbeben/tsunami

die berichterstattung des SPIEGELS über die katastrophe im nordosten japans ist
einfach beschämend. panikmache um jeden preis, reisserisch und unmoralisch.
bewusst irreführende headlines (zb. tote arbeiter im akw fukushima gefunden, angst vor radioaktiver wolke über tokio, etc.) meine freunde und verwandten in deutschland lesen diesen schund, und machen sich riesensorgen um mich!
die japanische berichterstattung hingegen beruht auf FAKTEN, und ziehlt nicht darauf ab, mit reisserischer rethorik auf leserfang zu gehen. tokio ist sicher, das leben geht seinen geregelten gang. viele in japan lebende deutsche sprechen kein ausreichendes japanisch und mussten sich auf die deutsche berichterstattung verlassen. sie liessen alles stehn und liegen und sind abgehaun! damit schadet SPIEGEL dem japanischen wiederaufbau, der wirtschaft und den opfern im nordosten. DER ALLERLETZTE SCHUND!

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