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Kieler Ex-Oberbürgermeisterin: Gaschke beklagt "Machtmissbrauch" des Landes
DPA

Die frühere Kieler Oberbürgermeisterin Susanne Gaschke wirft der Landesregierung in Schleswig-Holstein Machtmissbrauch vor. Man habe sie "zum Schweigen bringen" wollen.

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Palmstroem 07.09.2014, 18:34
1. Auch Gaschke wurde gewulfft

Wie in Bananenrepubliken wird in den letzten Jahren die Justiz benutzt, um politische Gegner zu stürzen. Per Ermittlungsverfahren nötigt man Politiker zum Rücktritt, kräftig unterstützt von den Medien. Der Fall Wulff steht dafür exemplarisch.
Erstaunlicherweise hat nun gerade Ministerpräsident Albig im Fall Wende erklärt, seine Kritik an Bundespräsidenten Christian Wulff sei falsch gewesen, genau wie die entsprechende Rücktrittsforderung.
Was er nun bei Wende zu verhindern versucht, hat er aber bei Gaschke noch befördert.

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mariner59 07.09.2014, 18:41
2. Nichts Neues

Politik war schon immer ein dreckiges Geschäft. Das wird es auch immer bleiben. Deutschland ist da keine Ausnahme.

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alice 07.09.2014, 18:48
3. Politiker

egal ob SPD oder CDU denken mittlerweile, sie stehen über dem Gesetz. Wenn sie dann aus ihrem Amt gejagt werden, haben sie nichts Besseres zu tun, als ein Buch zu schreiben, um sich am eigenen Versagen auch noch zu bereichern.

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Criticz 07.09.2014, 19:08
4. Seltsam, dass Fr. Gaschke nun von

verwaltungsrechtliche Aspekten des Steuerdeals bzw. der Missachtung öffentlich-rechtlilcher Bestimmungen (fehlenden Beteiligung der entspr. Gremien) offensichtlich nichts mehr wissen will. DAS war letztlich der entscheidende Punkt für ihren Rücktritt.

Sie erweist sich nun als ganz schlechte Verliererin die gerne auch noch kräftig nachtritt. Erst musste das ach so böse Patriarchat dran glauben (..peinlich peinlich wenn bei klaren Rechtsbrüchen auch noch die Genderkarte gezogen werden muss), jetzt muss Breitner dran glauben.

Keine Frage, in Kiel war und ist vielem im Argen. Dass es primär an IHR SELBST lag dass es mit dem Rücktritt so kam wie es kommen musste - das scheint Gaschke nicht in den Kopf zu wollen.

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busytraveller 07.09.2014, 19:20
5. Antreten, Zurücktreten, Nachtreten.

Laut einiger seriöser Analysen, die nach ihrem Rücktritt zu lesen waren, ist Gaschke vor allem über ihre eigene Unfähigkeit gestolpert. Sie glaubte, als Quereinsteigerin weit überdem gewöhnlichen Politikbetrieb zu stehen und hat gerade in der praktischen Arbeit dann versagt. Dass sie jetzt ein Buch darüber schreibt, in dem sie erneut den Anderen die Schuld gibt, passt dazu, Es grüßen C. Wulf, B. Wulf, V. Trierweiler u.v.a.

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micromiller 07.09.2014, 19:22
6. Es geht offensichtlich überwiegend um Selbstdarstellung

im täglichen Kampf .. wer ist am wichtigsten..werden Steuergelder versenkt um den eigenen Ego zu befrieden. Unser großes Problem ist, dass unsere Politeliten mehrheitlich 2te und 3te Liga darstellen. Die fähigeren Buerger haben offensichtlich nicht genug Interesse an den Verwaltungsjobs mit Machtanspruch.

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sappelkopp 07.09.2014, 19:42
7. Seltsam...

...dass Fr. Tasche ihre eigenen Fehler in der Sache immer noch nicht begriffen hat. So begriffsstutzig kann man doch nur sein, wenn man meint, keine Fehler zu machen.
Der eigentliche Fehler würde schon viel früher gemacht, wer hat dieser Frau ins Ohr geflüstert den OB in Kiel geben zu können?

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bayesthomas1 07.09.2014, 19:52
8. Von wegen schlechte Verliererin

Mit Frau Gaschke wurde eine kluge, gebildete und besonnene Frau, die allerdings nicht aus der Kerngruppe der schleswig-holsteinischen Provinzmatadore stammt, ganz schnell aus dem Amt gemobbt. Die bisher öffentlich gewordenen Informationen legen doch sehr nahe, dass der Steuerdeal mit dem schillernden Zahnarzt, der von den Amtsvorgängern vorbereitet und ihr von den Mitarbeitern in die Unterschriftenmappe gelegt worden war, schon als eine Art "Sollbruchstelle" für ihre Amtszeit vorgesehen war. Und nun soll sie sich als eine schlechte Verliererin beschimpfen lassen, weil sie sich angesichts der Übermacht der gegen sie taktierenden Landespolitiker nicht artig auf den Rücken rollt?

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Oscar Madison 07.09.2014, 19:55
9. Was allerdings Fakt ist...

...ist eine unfassbare Günstlingswirtschaft, die sich zurzeit in Kiel abspielt. Eine unfähige, überhebliche und uneinsichtige Bildungsministerin, die stark umstrittene Projekte einfach durchprügelt und ihre alte Uni vernunftlos bevorteilt, die staatsanwaltlich wegen des Verdachts der Bestechung unter Beschuss steht, die jetzt in einem Interview endlich auf eine angebliche Affäre zwischen ihr und Albig nur wenig glaubhaft reagiert ("das ist töricht") und von der man seit langem munkelt, dass sie von Stegner ins Amt gesetzt wurde, weil er ebenfalls eine Affäre mit ihr hatte - das ist Fakt in Kiel und SLH. Leiden müssen Lehrer, Schüler und Eltern. Aber diese Frau nimmt als Indiz dafür, dass man sie mag, selbstgebackene "Bio-Kekse" in Schulen, die man ihr servierte. Frau Gaschke ist Opfer Ihrer eigenen Selbstüberschätzung und Selbstherrlichkeit geworden.

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