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Kinder von GIs in Deutschland: "Lieber tot als 20 Jahre hier leben"
Michael Mülich

Michael Mülich ist in Deutschland geboren, doch seine Sehnsucht gilt Amerika: Wie der 45-Jährige verklären viele Kinder von deutschen Müttern und US-Soldaten das Land ihrer Väter, weil sie sich in Deutschland nicht zu Hause fühlen. Ihr Ziel ist die Heimkehr in ein fremdes Land. Kinder von GIs: Wie ein Mann seinen Vater in den USA fand - SPIEGEL ONLINE

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c.PAF 13.06.2013, 15:02
1.

Zitat von sysop
Michael Mülich ist in Deutschland geboren, doch seine Sehnsucht gilt Amerika: Wie der 45-Jährige verklären viele Kinder von deutschen Müttern und US-Soldaten das Land ihrer Väter, weil sie sich in Deutschland nicht zu Hause fühlen. Ihr Ziel ist die Heimkehr in ein fremdes Land.
Wenn es hier so schlimm ist, warum gehen sie dann nicht? Das bleibt vollkommen offen. Obwohl, eine sagt ja, er will sich die deutsche Rente sichern und dann verschwinden. Na dann...

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cmburns1 13.06.2013, 15:04
2. so schlecht....

..scheinen ja die vergangenen 20 Jahre hier doch nicht gewesen zu sein....Gesundheitssystem, Soziales-Netz, etc....'so schnell wie möglich frühverrenten lassen' scheint dies ja zu bestätigen. Und bestimmt wird in USA alles viel besser, Obama's Gedundheitspolitik und Massenüberwachung ist doch perfekt. Die Grenzen stehen doch offen, nichts und niemand hintert den Mann, nach 'Hause' zu gehen, oder?

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mischamai 13.06.2013, 15:05
3. es sind freie Bürger

Diese Leute sind freie Bürger,haben schon von Geburt ein Loblied auf Amerika durch die Trinkflasche erhalten.Auch deren Mütter schwärmen doch noch Heute wie toll alles in Amerika sei(obwohl viele niemals weiter wie Mallorca in ihrem Leben gekommen sind).Also,ganz einfach,Koffer packen und tschüss,hier hält sie keiner.

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stammtischhistoriker 13.06.2013, 15:07
4. Frühverrentnung

der Spruch ist mir auch aufgestossen. Noch schnell die Rente abzocken und ab... Ich hoffe sein zuständiger Sachbearbeiter liest hier mit.
Ich bin selbst Mischlingskind, aber das muss ja wirklich nicht sein. Wie wäre es mit in die USA gehen und einen Job suchen?

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Scriptmaster 13.06.2013, 15:08
5. Fehler?

Wie kann man von 1994 bis heute mehr als 30 Jahre auf Suche sein?

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cmburns1 13.06.2013, 15:09
6. so schlecht....

..scheinen ja die vergangenen 20 Jahre hier doch nicht gewesen zu sein....Gesundheitssystem, Soziales-Netz, etc....'so schnell wie möglich frühverrenten lassen' scheint dies ja zu bestätigen. Und bestimmt wird in USA alles viel besser, Obama's Gedundheitspolitik und Massenüberwachung ist doch perfekt. Die Grenzen stehen doch offen, nichts und niemand hintert den Mann, nach 'Hause' zu gehen, oder?

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mcmercy 13.06.2013, 15:09
7.

Das Problem scheint doch vielmehr zu sein, dass diese Menschen offenbar gar keinen Kontakt zu Ihren Vätern haben, da die sich schlichtweg aus dem Staub gemacht haben. Da spielt es gar keien Rolle ob das Amis waren oder nicht, uneheliche Kinder hatten es in den 40er und 50er immer schwer. Da verklärt man natürlich vieles, wenn der vermisste Papa in USA lebt. Und hier Bespiele aus den 40 und 50 Jahren zu bringen hat ja nichts mit der aktuellen Situation zu tun, das ist ewig her, das waren andere Zeiten. Alles in allem Einzelfälle, die hier zu einem generellen Problem erklärt werden, nicht gerade sinnvoll.

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Munster 13.06.2013, 15:20
8.

Zitat von sysop
Michael Mülich ist in Deutschland geboren, doch seine Sehnsucht gilt Amerika: Wie der 45-Jährige verklären viele Kinder von deutschen Müttern und US-Soldaten das Land ihrer Väter, weil sie sich in Deutschland nicht zu Hause fühlen. Ihr Ziel ist die Heimkehr in ein fremdes Land.
Das ist doch nicht nur ein Phänomen unter "Halb-Amerikanern", generell ist es doch so, dass es unter "Halb-Deutschen" und Migranten der zweiten Genration oftmals quasi als "uncool" gilt, deutsch zu sein. Ist ja auch kein Wunder bei den ganzen Komplexen die die Deutschen selber mit sich herumtragen, da überträgt sich das natürlich und deutsch sein gilt eher als luschenhaft.

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moepx 13.06.2013, 15:20
9.

Ich bin auch so ein "GI Baby" und habe sogar ein paar Jahre in meiner Kindheit in den Vereinigten Staaten gewohnt und ich kann den Standpunkt der im Artikel beschriebenen überhaupt nicht nachvollziehen. Waren noch nie in Amerika und haben sich ein Bild vom Paradies zurechtgesponnen, während sie in einem wunderschönen Land wohnen und es nicht wertschätzen.
Natürlich in Amerika, da würde es mir gut gehen, da gibt es auch keinen Rassismus...
In Gießen und Heilbronn muss es wirklich fürchterlich sein, da alle "GI Babies" die ich hier im schönen Frankenland kenne, die entgegengesetzte Ansicht vertreten und niemals in Amerika wohnen wollten. Auch diejenigen, die noch nicht dort waren.

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