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Kinderpsychologie: Jungen sind verhaltensauffälliger als Mädchen
DPA

ADHS, Rangeleien, Computersucht: Der aktuelle Männergesundheitsbericht offenbart, dass Jungen viel häufiger zu psychischen Auffälligkeiten neigen als Mädchen. Doch für heranwachsende Männer mangelt es an zugeschnittenen Behandlungen - und auch die Ursachensuche wird vernachlässigt. Kinderpsychologie: Jungen sind verhaltensauffälliger als Mädchen - SPIEGEL ONLINE

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Spiegelwahr 26.04.2013, 13:35
70. Ist das Kind daran schuld

Zitat von Blaue Fee
Natürlich sind Jungs etwas anders als Mädchen, aber man sollte schon davon ausgehen dürfen, dass sich Grundschüler im Unterricht zivilisiert verhalten, auf ihrem Platz sitzen können und keine Klassenkameraden piesacken. Im Pausenhof darf es gerne ein wenig drunter und drüber zugehen, aber fremdes Eigentum abzukassieren, ohne dass die Autorität (Lehrer) eingreift, ist einfach inakzeptabel. Wichtig ist, dass zuhause ein Ausgleich zur Schule gefunden wird, und hier sind wir Eltern gefordert (egal ob Mutter oder Vater). Oft kann man nicht mehr in den Wald radeln, weil man in einer Grossstadt wohnt, aber dann muss man etwas besseres finden als ein Videospiel oder den Fernseher.
Ist das Kind daran schuld, dass es nicht kindgerecht leben darf. Gehen sie mit dem Kind raus, bewegen sie es, wenn es einen hohen Bewegungsdrang hat, wenn es sich ausarbeiten will. Wo ist das Problem liebe Eltern, wenn ihr mal euere Kinder paar Runden um den Block scheucht, damit es seine überschüssige Energie los wird. Aber nein Tabletten einschmeissen, damit das Kind wie ein Zomby stillsitzt. Ich habe kluge Lehrer gekannt, die haben Bewegungspausen im Unterricht gemacht. Es ist kindgerecht, wenn man dem Bewegungsdrang eines Kindes nachgibt. Ein Kind braucht die Bewegung für seine gesunde Entwicklung. Also bewegt Euch, aber nicht mit dem Auto, sondern zu Fuss. Es gibt keine Ausrede für Bewegungsfaulheit ausser der eigene Schweinehund. Es geht auch in einer Großstadt und sogar mit wenig Geld.

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Blaue Fee 26.04.2013, 14:53
71. Hm...

Zitat von keinhandy
Wir brauchen mehr Männer in Kitas und Schulen und ein Familienrecht, das nicht auf das Wohl der Mutter ausgerichtet ist. Das Sorgerecht sollte grundsätzlich immer geteilt werden, auch bei Unverheirateten, solange kein Elternteil alkoholabhängig, gewalttätig etc. ist. Man stelle sich mal vor, kleine Mädchen würden fast ausschließlich unter männlichem Einfluss aufwachsen. Undenkbar!
Ich bin als Kind hauptsächlich unter männlichem Einfluss aufgewachsen, mein Vater bekam das Sorgerecht und die meisten meiner Lehrer waren männlich,mag Fussball und schnelle Autos, aber trotzdem bin ich eine einigermassen vernünftige Frau geworden (hoffe ich).

So lange sich die Leute um einen ausreichend kümmern und man ein liebevolles Zuhause hat, ist das mehr als genug.

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Blaue Fee 26.04.2013, 17:57
72.

Zitat von Spiegelwahr
Ist das Kind daran schuld, dass es nicht kindgerecht leben darf. Gehen sie mit dem Kind raus, bewegen sie es, wenn es einen hohen Bewegungsdrang hat, wenn es sich ausarbeiten will. Wo ist das Problem liebe Eltern, wenn ihr mal euere Kinder paar Runden um den Block scheucht, damit es seine überschüssige Energie los wird. Aber nein Tabletten einschmeissen, damit das Kind wie ein Zomby stillsitzt. Ich habe kluge Lehrer gekannt, die haben Bewegungspausen im Unterricht gemacht. Es ist kindgerecht, wenn man dem Bewegungsdrang eines Kindes nachgibt. Ein Kind braucht die Bewegung für seine gesunde Entwicklung. Also bewegt Euch, aber nicht mit dem Auto, sondern zu Fuss. Es gibt keine Ausrede für Bewegungsfaulheit ausser der eigene Schweinehund. Es geht auch in einer Großstadt und sogar mit wenig Geld.
Natürlich ist das Kind nicht daran schuld, aber es gibt Gegenden, wo die Eltern ein Kind ungern auf die Strasse lassen, weil sie um seine Integrität fürchten. Und da habe ich Verständnis für die Eltern.

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einzelkönig 26.04.2013, 19:33
73. Einmal mehr...

Zitat von Blaue Fee
Wir reden hier von kleinen Kindern, die kennen den Schwitzkasten noch nicht und ich will der Direktorin keine Schuld zusprechen, sondern nur erklären, wie es inzwischen läuft. Die Direktorin, von mir auf diese Lapalie angesprochen, meinte, sie müsse dies so weitergeben, weil sie vom Ministerum dazu verdonnert werden (und normalerweise sogar einen Bericht dorthin schicken, wovon hier abgesehen wurde). Wir leben in keinem Problembezirk, aber von Staats wegen werden den Lehrern Sanktionsmöglichkeiten untersagt - selbst ein Schlag mit der Hand auf einen Tisch (ohne dort befindliche Schüler) ist offiziell nicht machbar, auch wenn ein Schüler so davon abgehalten werden soll, eine Wasserflasche auf dem Tisch auszuleeren. Das ist für Lehrer genauso frustrierend wie für viele Eltern und Schüler.

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einzelkönig 26.04.2013, 19:34
74. Einmal mehr...!

Zitat von Blaue Fee
Wir reden hier von kleinen Kindern, die kennen den Schwitzkasten noch nicht und ich will der Direktorin keine Schuld zusprechen, sondern nur erklären, wie es inzwischen läuft. Die Direktorin, von mir auf diese Lapalie angesprochen, meinte, sie müsse dies so weitergeben, weil sie vom Ministerum dazu verdonnert werden (und normalerweise sogar einen Bericht dorthin schicken, wovon hier abgesehen wurde). Wir leben in keinem Problembezirk, aber von Staats wegen werden den Lehrern Sanktionsmöglichkeiten untersagt - selbst ein Schlag mit der Hand auf einen Tisch (ohne dort befindliche Schüler) ist offiziell nicht machbar, auch wenn ein Schüler so davon abgehalten werden soll, eine Wasserflasche auf dem Tisch auszuleeren. Das ist für Lehrer genauso frustrierend wie für viele Eltern und Schüler.
Einmal mehr wird

a) verkannt, dass eine - ohne das deswegen physische Gewalt angewendet würde - eine bereinigende, klärende Aktion einen sinnvollen Beitrag zur Sozialisation leistet (Schlag auf den Tisch)

b) komplett ignoriert, dass Kinder (sei es wissentlich oder unwissentlich) durchaus in der Lage sind, andere Kinder zu terrorisieren oder sich von anderen Kindern terrorisiert zu fühlen - mit allen Folgen für das weitere Leben.

c) nicht bedacht, dass in Schulen nur deswegen Leute in Klassen zusammengesperrt werden, weil sie im selben Stadtteil wohnen.

d) nicht nach Talenten/Anlagen regelmäßig geprüft und umsortiert. (Sportler zu Sportlern, Künstler zu Künstlern, Wissenschaftler zu Wissenschaftlern... und immer wieder nachschauen, ob sich da etwas ändert.

e) nicht darauf geachtet (ok, das ist eher eine Praxis bei religiös motivierten Lehrern und Schülern aus ganz anderen Regionen dieser Welt, aber die Idee gefällt mir), dass Lehrer und Schüler in beiderseitiger Zustimmung einander aussuchen.

Gruß von
einzelkönig,
froh der damaligen Staatsschule einigermaßen unbeschadet entronnen zu sein (Schön wurde es erst ab dem Zeitpunkt der eigenen Wahl des weitern Bildungsweges, das davor war bestenfalls Glücksspiel.

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taglöhner 26.04.2013, 23:17
75.

Zitat von donatellab
Das Modell "Mann" ist evolutionär überholt. Es gehört abgeschafft. Dann wäre endlich Frieden in der Welt.
Unfrieden entsteht durch den Wettbewerb um Ressourcen, die Frau einfordert.

Ohne die wäre nur noch Angeln, Bier und Fussball.

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Florentinio 27.04.2013, 07:58
76. ist denkbar

Zitat von keinhandy
Man stelle sich mal vor, kleine Mädchen würden fast ausschließlich unter männlichem Einfluss aufwachsen. Undenkbar!
Ich arbeite im Jugendhilfebereich und muss ihnen sagen, dass es durchaus vorkommt, dass Mädchen nach der Trennung beim Vater bleiben. Wenn Kinder entscheiden können, ziehen sie häufiger im Alter von 16 vom Vater zur Mutter. Die Mutter-Tochter-Beziehung ist wärend der Pubertät hoch explosiv.

Viele Mütter fühlen sich in dieser Lebensphase ihres Kindes überfordert und sind froh, wenn die Tochter zum Vater zieht, oder beantragen stationäre Hilfen zur Erziehung.

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Florentinio 27.04.2013, 08:11
77. Quote

Zitat von sponforist
Was mich hier übrigens erstaunt, wie bereitwillig akzeptiert wird, dass Jungs in einem von Frauen geprägten Umfeld aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt werden. Frauen die das gleiche Argument bezüglich männerdominierter Führungsetagen anbringen, werden hingegen verspottet. Nicht sehr logisch, meine Herren.
Ich bin für eine Quote in pädagogischen Arbeitsfeldern, mindestens 25 % der Stellen sollten männlich besetzt sein. Als ich studierte hatten wir in meinem Jahrgang 8 % männliche Absoventen.

Übrigens begegne ich in meiner Arbeit kaum Voruteilen, obwohl ich im Schwerpunkt mit Mädchen und jungen Frauen arbeite. Als ich studierte hieß es noch, "Mädchenarbeit soll von Frauen geleistet werden, als Männerfreie Zone." Ich erlebe, dass meine Kolleginnen froh sind, dass ich als Mann im Team bin. Das Gleiche erlebe ich von den jungen Frauen. Ich habe es bisher nicht gehört, dass eines der Mädchen es komisch fand, von einem Mann betreut zu werden. Die Jungs haben so wenig Kontakt zu Männer im pädagogischem Bereich, dass die sich sowieso "auf mich stürzen." Und die Mütter der Jugendlichen sowieso.

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felisconcolor 27.04.2013, 09:59
78. Das liegt

Zitat von frontmann22
Schon Frau Schavan hat während ihrer Tätigkeit in Ba-Wü vorgeschlagen, dass man für Jungs und Mädchen getrennten Unterricht abhält. Das würde auch intelligenten, aber etwas zurückhaltenden Mädchen helfen, wenn sich ständig Jungs aufgeregt in den Vordergrund drängen. Wenn Jungs unter sich sind, dann ist ihnen ihr Wettbewerbsverhalten vertraut. Ausserdem vertragen sich Jungs bzw. Männer prima, nachdem sie den Stärkeren unter sich ausgemacht haben.
allein am Lehrkörper.
Lehrkörper haben für eine ausgewogene Beteiligung zu sorgen.
Dafür bekommen sie sogar Geld.
Wenn Lehrkörper sich von gewissen Schülern dominieren lassen, dann haben sie wohl den falschen Job

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felisconcolor 27.04.2013, 10:10
79. Ach

Zitat von taglöhner
Unfrieden entsteht durch den Wettbewerb um Ressourcen, die Frau einfordert. Ohne die wäre nur noch Angeln, Bier und Fussball.
was wäre die Welt dann friedlich ohne Frauen.
In Ruhe Angeln, gemütlich ein Bierchen trinken Fussball oder Rugby schauen.
Mann sein dürfen.

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