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Kirche: Kredit im Namen des Herrn

Ein Pfarrer betrog Frauen um große Teile ihres Vermögens und bezahlte damit seine Schulden bei der Kirche. Die Opfer fordern von der Erzdiözese Freiburg Wiedergutmachung.

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Zephira 25.11.2009, 18:37
1. Typisch

Würde die Kirche auf eigenen Beinen stehen, hätte ich kein Mitleid mit Leuten, die ihr blind vertrauen. Tatsächlich wird sie aber mit Milliarden an Steuergeldern subventioniert - es waren also unter anderem die Euronen der Supermarktkassiererin und des Lagerarbeiters, mit dem der feine Herr Pfarrer sich ein schönes Leben machte...

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schensu 25.11.2009, 18:40
2. .

Zitat von sysop
Ein Pfarrer betrog Frauen um große Teile ihres Vermögens und bezahlte damit seine Schulden bei der Kirche. Die Opfer fordern von der Erzdiözese Freiburg Wiedergutmachung.
Das ist aber auch ärgerlich, wenn das Geistliche mit dem Weltlichen solcherart kollidiert.
Man kriegt den angerichteten Mist einfach nicht weggebeichtet!

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Bjoern Dittmann 25.11.2009, 18:43
3. das war doch auch zu erwarten...

oder etwar nicht? Die Kirche also eine der ältesten V.......organisationen der Welt würde auch nie auf die Idee kommen. Wer Kinderschänder in seinen Reihen versteckt macht auch noch ganz andere Dinge!

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Haio Forler 25.11.2009, 18:47
4. Ja, wie neu ist das denn

Tja nun, katholische Kirche halt. Wen wundert's.

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der_Tobi 25.11.2009, 18:51
5. Knallhart recherchiert...

Vorbemerkung: ich bin kein großer Freund von Herrn Zollitsch. Aber für den Spiegel scheint ja die Mitverantwortung der Kirche total klar zu sein (Kirchenschelte ist ja immer populär). Soll die Kirche einspringen, weil sie der Arbeitgeber des Beschuldigten ist? Oder weil sie ebenfalls Betrugsopfer wurde? Weil ihre "Sorgfaltspflicht" größer sei als die der Geschädigten selbst? Journalistisches Highlight zum Schluss: Der Spiegel übernimmt unkommentiert die Bemerkung, der Pfarrer könnte doch zwecks Einsparung von Kirchensteuer doch in ein Kloster gesteckt werden. Das geht ja sicher so einfach!

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marypastor 25.11.2009, 19:05
6. Einsperren

Zitat von sysop
Ein Pfarrer betrog Frauen um große Teile ihres Vermögens und bezahlte damit seine Schulden bei der Kirche. Die Opfer fordern von der Erzdiözese Freiburg Wiedergutmachung.
Ich verstehe unserer Rechtssprechung nicht. Warum kommt der Mann nicht fuer mehrere Jahre hinter Gitter ? Nur, weil er gestaendig war ? Die Frauen sind ruiniert und werden ihr Leben in der Misere beenden.

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GM64 25.11.2009, 19:07
7. Sie sollten auch mal über gute Pfarrer berichten

Wenn ein Pfarrer mal was böses tut, dann können Sie sich dem lang und breit widmen, für all jene die täglich Gutes tun, haben sie kein Wort über.

Wie wäre es, wenn Sie mal über Joachim Kardinal Meisner berichten würden. Der tut enorm viel, aber viele wissen es nicht.
Wir brauchen Vorbilder für das Gute und nicht für das Böse.

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Joe Black 25.11.2009, 19:14
8. Titel

Zitat von der_Tobi
Vorbemerkung: ich bin kein großer Freund von Herrn Zollitsch. Aber für den Spiegel scheint ja die Mitverantwortung der Kirche total klar zu sein (Kirchenschelte ist ja immer populär). Soll die Kirche einspringen, weil sie der Arbeitgeber des Beschuldigten ist? Oder weil sie ebenfalls Betrugsopfer wurde? Weil ihre "Sorgfaltspflicht" größer sei als die der Geschädigten selbst? Journalistisches Highlight zum Schluss: Der Spiegel übernimmt unkommentiert die Bemerkung, der Pfarrer könnte doch zwecks Einsparung von Kirchensteuer doch in ein Kloster gesteckt werden. Das geht ja sicher so einfach!
Nein, die Kirche soll einspringen, weil ihr das ergaunerte Geld zugekommen ist. Laut Artikel hat der Pfarrer einen Teil des zinslosen Kredits benutzt, um seine Schulden bei der Kirche zu bezahlen.

Was ich persönlich besonders amüsant finde, ist das Themenfeld der Dissertation: politische Ethik! Haha, was für ein ethisches Verhalten! Wasser predigen und Wein saufen, so ist es doch! Und nicht nur in der Kirche...

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wudi 25.11.2009, 19:18
9. ????

Zitat von Haio Forler
Tja nun, katholische Kirche halt. Wen wundert's.
Was hat das mit der RKK zu tuen? Hier hat ein "Mitarbeiter"
seine Position und Vertrauen anderer Leute, u.A. seines Arbeitgebers, gnadenlos ausgenutzt. Solche Dinge geschehen in Vereinen, oeffentlichem Dienst, privaten Firmen, praktisch ueberall. Ich bin ganz sicher kein Sympathisant der RKK, eher das Gegenteil, aber man sollte fair bleiben. Kritik ja, wo sie berechtigt ist.

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