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Kirche: Kredit im Namen des Herrn

Ein Pfarrer betrog Frauen um große Teile ihres Vermögens und bezahlte damit seine Schulden bei der Kirche. Die Opfer fordern von der Erzdiözese Freiburg Wiedergutmachung.

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Gebetsmühle 26.11.2009, 09:43
50. falsch

Zitat von praise
Ein krimineller Pfarrer betrügt seinen Arbeitgeber und diverse Frauen, die ihm das Geld nur so nachwerfen. Einen Teil des Geldes verwendet er, um seine Schulden bei der Kirche zu begleichen, ohne dass diese davon wußte. Auch die Grundschuld über € 83.000,-- wurde Darlehensausreichung .....
es wäre absolut gerecht im sinne von jesus christus.

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Gebetsmühle 26.11.2009, 09:51
51. wo ist der glaube?

Zitat von wudi
Glaube und seine Gemeinschaft bringt einigen Leuten sehr viel.
ja, der glaube und das vertrauen in die gemeinschaft hat diesem pfaffen die möglichkeit zum schamlosen betrug gegeben, den er für ein feistes leben auf kosten anderer ausgenutzt hat. wozu braucht man eine kirche, wenn die leute dort moralisch auch nicht besser sind, als in jeder eckkneipe, oder in jedem puff? offenbar hat es die kirche trotz ihrer vom steuerzahler komplett finanzierten ausbildungsmaschine nicht geschafft, ihren pfaffen die grundsätze von moral und anstand einzubläuen. und wenn sie das nicht schafft, dann ist sie überflüssig. man kann auch ohne kirche an gott glauben.

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Fred Heine 26.11.2009, 11:25
52. Wieso sollte das Bistum hier zahlen?

Zitat von majik
Die RKK kann für die Verbrechen ihres Priesters erst einmal nichts - Psychopathen schlüpfen in alle möglichen Rollen. Die Frage ist, warum versteckt sich die Erzdiözese hinter ihrer juristischen Unangreifbarkeit, statt für das Fehlverhalten ihres "Mitarbeiters" einzustehen? Kein Beispiel praktizierter Nächstenliebe.
Andere Frage: wieso sollte sie?
Diese Frau hat sich offenen Auges mit einem Betrüger eingelassen und war zusammen mit ihm an einem Betrug beteiligt (Zölibat). Jetzt hat sie der Betrüger auch betrogen, und das erste Opfer (die Kirche) soll dafür bezahlen??
Praktizierte Nächstenliebe heißt in diesem Fall: dem "Opfer" helfen, aus Erfahrungen zu lernen.

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GM64 26.11.2009, 12:05
53. wer Geliebte eines Priesters ist macht etwas falsch

Die Dame hätte doch bemerken müssen, dass mit dem Priester etwas falsch läuft. Ordentliche Priester haben keine Geliebte.
Und prügeln sollten die auch nicht.
Da man als Katholik anderes denkt, als die strafende Gesellschaft, kann man nicht erwarten, dass die Kirche den jetzt zur Strafe foltert.
Aber mit der Dame habe ich wenig Mitleid. Einem Priester der sich eine Geliebte zulegt und die verprügelt, kann man kein Geld geben. Der ist nämlich ein falscher Priester. Wer das tut ist selber Schuld.
Und wenn der so ein übler Mensch war, warum hat sie das nicht gebeichtet. Dann wäre es nie so weit gekommen.

Ein Pfarrer hat nicht nur viele Pflichten sondern auch viel Macht, dass so mancher die ausnutzt ist eigentlich zu erwarten. Blöd ist es immer nur für die Kirche, die nicht so strafen kann wie die Gesellschaft es erwartet.

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microsoftie 26.11.2009, 12:19
54. Wer Kirchensteuer zahlt ist bloed

Gut, dass ich keine Kirchensteuer mehr zahle.

Fuer Pedopriester und Prachtbauten gibt es von mir keinen Pfennig mehr.

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hermesgolf 26.11.2009, 12:24
55. zeugnis

1. der fall ist doch ein wunderbares systembeispiel, aus dem ersichtlich wird, wie die ausplünderung der menschen durch die pfaffen selbst bis heute funktioniert: es reicht ein schwarzer rock und ein bisschen geschwafel von verirrung und schon fließt das geld in strömen. das alte geschäft mit der angst. hier nur nicht so diskret durchgeführt (zuviele zeugen).

2. wäre statt des geldes zb ein gemälde der tante ans erzbistum gegangen, wäre keine (jur.) frage, dass der bischoff dieses bild wieder hätte herausgeben müssen.

3. am ende des artikels wird behauptet, der pfaffe bekäme seinen lohn von der kirchensteuer. das ist falsch. er bezieht sein gehalt vom land bw.

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hermesgolf 26.11.2009, 12:27
56. beteligung

Zitat von GM64
... Blöd ist es immer nur für die Kirche, die nicht so strafen kann wie die Gesellschaft es erwartet.
was reden sie da? die kirche ist tat-beteiligte! oder was ist falsch an dem hehlerei-vorwurf?

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Neurovore 26.11.2009, 12:39
57. Euer Kreditwürdigkeit

Zitat von GM64
Ein Pfarrer hat nicht nur viele Pflichten sondern auch viel Macht, dass so mancher die ausnutzt ist eigentlich zu erwarten.
Dementsprechend hat der Gesetzgeber verschiedene Sonderfälle von Abhängigkeitsverhältnissen definiert. Und da sollte die Kirche sich mal entscheiden: also entweder beansprucht sie für ihre Priester ein besonderes Vertrauensverhältnis gegenüber den Gläubigen (dann müssen bei Vergehen allerdings die Strafen schwerer ausfallen und generell bessere Kontrollmechanismen installiert werden) oder sie tut es nicht (sollte dann aber auch die Presse halten).

Zitat von GM64
Blöd ist es immer nur für die Kirche, die nicht so strafen kann wie die Gesellschaft es erwartet.
Die nicht so strafen will, wie es die Gesellschaft erwwartet. Aber wir sollten in diesem Fall wirklich Gott und dem Papst danken, daß sich hier eine erwachsene Frau freiwillig einem Kirchenmann hingegeben hat und daraufhin von ihm betrogen wurde. Da hat die Kirche noch ganz andere Sachen im dunkeln Kämmerchen...

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CHANGE-WECHSEL 26.11.2009, 13:22
58. Pfui, mir wird übel bei dieser Faktgeschichte

Zitat von sysop
Ein Pfarrer betrog Frauen um große Teile ihres Vermögens und bezahlte damit seine Schulden bei der Kirche. Die Opfer fordern von der Erzdiözese Freiburg Wiedergutmachung.
Zitat:
Dem ehemaligen Jesuiten Trost dauert das alles viel zu lange. Der beurlaubte Pfarrer, empörte er sich in einem Brief an Zollitsch, werde vom Kirchensteuerzahler mit monatlich 1600 Euro versorgt. Warum, so fragt er, "kommt Herr B. nicht in die Obhut eines Klosters?"
Zitat Ende.

Allein diese Krichensteuer ist eine Schnorrerei und Abzockerei. Und ja, die Katholische Kirche ist mir Kriminellen gleichzusetzen. Legt ihre Hand schützend über pädophile und betrügerische Pfarrer und die betrogenen missbrauchten Kinder und andere Opfer werden noch beleidigt und mit den Füßen getreten.
Ohne die Zwangsabgabe der verfassungswidrigen Kirchensteuer wäre es in diesem Fall auch nicht so weit gekommen. Denn dann würde die Kirche mit ihrem Geld verantwortungsbewusster und christlicher umgehen.
Pfui. Mir wird übel bei dieser Geschichte und dann noch kurz vor Weihnachten, der Geburt des Christentums.

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Gebetsmühle 26.11.2009, 13:49
59. mitschuld der kirche

Zitat von Fred Heine
Andere Frage: wieso sollte sie? Diese Frau hat sich offenen Auges mit einem Betrüger eingelassen und war zusammen mit ihm an einem Betrug beteiligt (Zölibat). Jetzt hat sie der Betrüger auch betrogen, und das erste Opfer (die Kirche) soll dafür bezahlen?? Praktizierte Nächstenliebe heißt in diesem Fall: dem "Opfer" helfen, aus Erfahrungen zu lernen.
der täter hat die vertrauensstellung mißbraucht, die ihm durch seine mitgliedschaft in der kirche gegeben wurde. nur durch seine priestertätigkeit konnte er glaubwürdig genug erscheinen, den betrug zu begehen. das reicht, um eine mitschuld der kirche festzustellen. es reicht nicht nur, dass man kirchenglocken verteidigt, man muß auch alarmglocken hören können und da hat die kirche in diesem fall versagt. deshalb ist zollitsch mitschuld.

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