Forum: Blogs
Klima: Arktisschmelze könnte Extremwetter in Europa verstärken
REUTERS

Die Eis- und Schneefläche der Arktis schrumpft seit Jahrzehnten dramatisch. Forscher berichten, das führe zu mehr Wetterextremen auf der Nordhalbkugel - wie etwa der Hitzewelle im Sommer 2010. Doch die These ist umstritten. Klima: Arktisschmelze könnte Extremwetter in Europa verstärken - SPIEGEL ONLINE

Seite 1 von 12
günter1934 08.12.2013, 20:25
1. Doch die These ist umstritten.

Da können wir doch froh und glücklich sein, dass diese These umstritten ist.
Nicht nur das Arktiseis wird dünner, auch das Eis, auf dem die Klimawandler wandeln.
Da müssen immer neuere, abstrusere Theorien ausgepackt werden, um den Leuten Angst vor einem Klimawandel zu machen.
Entweder versteckt sich die erwartete Wärme in den Ozeanen, nachdem es seit 15 Jahren keine Temperaturänderung mehr gab.
Oder jetzt die Story mit dem Arktiseis.

Tatsache ist aber dass das Arktiseis nicht ab, sondern zunimmt!
http://www.science-skeptical.de/wp-c...14-09-1213.png

Beitrag melden
spiritof81 08.12.2013, 20:31
2. optional

Zitat von
Seit etwa 1980 stellen Forscher fest, dass die Eisfläche der Arktis tendenziell schrumpft.
Kunststück! Vorher hat es auch keine permanenten satellitengestützten Messungen gegeben. In der Antarktis liegt die Eisbedeckung deutlich oberhalb der letzten Jahrzehnte. Wie erklären sich die Wissenschaftler eigentlich das mit der globalen Erwärmung? http://nsidc.org/data/seaice_index/images/daily_images/S_stddev_timeseries.png

Beitrag melden
vhe 08.12.2013, 20:42
3.

Zitat von günter1934
Tatsache ist aber dass das Arktiseis nicht ab, sondern zunimmt!
Oi, da hat die Eisdecke mal einmal zugenommen und alles ist gut?

Prima - heut ist auch weniger Wind als am Donnerstag.

Hier: File:Arctic Sea Ice Minimum Comparison.png - Wikipedia, the free encyclopedia der Eisvergleich 1984-2012. Nur mal so.

Und hier der Graph von 1970 bis jetzt: File:Arctic sea Ice September Extent Anomalies.png - Wikipedia, the free encyclopedia

Beitrag melden
peter_gurt 08.12.2013, 20:47
4. Unfeine Panikmache

Immer diese Vermutungen und Thesen und reißerischen Artikel. Ja, es müssen tatsächlich immer abstrusere Theorien aufgestellt werden, damit man jaa seine fantasiereichen Spielereien weiter finanziert bekommt.

Beitrag melden
lupenreinerdemokrat 08.12.2013, 20:52
5. Man kann halt nicht alles haben....

Zitat von sysop
Die Eis- und Schneefläche der Arktis schrumpft seit Jahrzehnten dramatisch. Forscher berichten, das führe zu mehr Wetterextremen auf der Nordhalbkugel - wie etwa der Hitzewelle im Sommer 2010. Doch die These ist umstritten.
Annehmende Temperaturdifferenzen zwischen tropischer und arktischer Zone führen zu schwächeren Winden und somit zu einer Abnahme der Hurrikans und sonstiger Extremwetter in den tropischen und gemäßigten Breiten.
Dafür dann halt im Sommer länger anhaltende Schön- oder Schlechtwetter und im Winter unter Umständen Kaltlufteinbrüche nach Mitteleuropa.
Das Wetter, das es jedem recht macht, gibts halt leider nicht....

Beitrag melden
günter1934 08.12.2013, 20:59
6.

Zitat von vhe
Oi, da hat die Eisdecke mal einmal zugenommen und alles ist gut? Prima - heut ist auch weniger Wind als am Donnerstag. Hier: der Eisvergleich 1984-2012. Nur mal so. Und hier der Graph von 1970 bis jetzt:
Wenn man genau hinschaut, ist eigentlich zwischen dem September 1984 und dem September 2013 kein grosser Unterschied.
Ausserdem bezweifelt ja auch niemand, dass es von 1984 bis 1998 wärmer geworden ist. Seitdem halt nicht mehr.
Diese Entwicklung macht das Eis offensichtlich mit.
Halt leicht verschoben, sowas geht ja nicht auf Knopfdruck.

Beitrag melden
zmmr 08.12.2013, 21:36
7.

Zitat von günter1934
Da können wir doch froh und glücklich sein, dass diese These umstritten ist. Nicht nur das Arktiseis wird dünner, auch das Eis, auf dem die Klimawandler wandeln. Da müssen immer neuere, abstrusere Theorien ausgepackt werden, um den Leuten Angst vor einem Klimawandel zu machen. Entweder versteckt sich die erwartete Wärme in den Ozeanen, nachdem es seit 15 Jahren keine Temperaturänderung mehr gab. Oder jetzt die Story mit dem Arktiseis. Tatsache ist aber dass das Arktiseis nicht ab, sondern zunimmt!
Kaum ist eine These kein festes Faktum, schon kommen die Klimaskeptiker aus ihren Löchern gekrochen. Das einzig Abstruse sind die fragwürdigen und unseriösen Quellen aus welchen diese ihre "Gegenargumente" ziehen. Ich darf hierbei daran erinnern, dass auch die Evolutionstheorie immer noch nur Theorie ist. Merkwürdig, dass die Skeptiker immer nur defensiv versuchen, Zweifel am Klimawandel zu sähen. Ich habe noch nie auch nur eine einzige fundierte Studie gesehen, die ein ernsthaftes Gegenstatement bildet.
Wenn gar nichts mehr hilft, dann gibt es natürlich immer noch die mächtige Umweltmafialobby der Ökohippies, die die ganzen Studien finanziert und manipuliert usw. Die Energiekonzerne, von denen einige zu den einflussreichsten und größten Unternehmen der Welt zählen (Exxon Mobil, Shell, BP etc.) dagegen nutzen ihre Einlussnahmemöglichkeiten natürlich fairerweise ganz bestimmt nicht aus.
Klimaskeptiker sind zumeist eher Geistesverwandte eines Erik von Däniken als eines Alfred Nobel.

Beitrag melden
wahe 08.12.2013, 21:45
8. 1000 n.c.

war in Grönlnd Grünland, die Wikinger siedelten dor, warscheinlich, weil in Europa Wüste und wenn nicht Wüste dann Wasser war, oder?

Beitrag melden
nordsued 08.12.2013, 21:45
9. Alles nur Panikmache

Für alle Die an eine Eisschmelzung glauben, möchte ich folgende Satelitenmessung empfehlen
http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/arctic.sea.ice.interactive.html
sowie
http://arctic.atmos.uiuc.edu/cryosphere/antarctic.sea.ice.interactive.html
Ich sehe keine Verkleinerung der Eisfläche

Beitrag melden
Seite 1 von 12
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!