Forum: Blogs
Koalitionsgespräche: SPD will Schweizer Steuerabkommen neu verhandeln
DPA

Die SPD zeigt sich offen, das gescheiterte Steuerabkommen mit der Schweiz neu zu verhandeln. NRW-Finanzminister Walter Borjans fordert die Union zum Umdenken auf: Ein neues Abkommen unter einer schwarz-roten Koalition müsse "gerechter und fairer" sein. Koalitionsgespräche: SPD will Steuerabkommen mit Schweiz verhandeln - SPIEGEL ONLINE

Seite 6 von 8
-snowlife- 01.11.2013, 12:03
50.

Zitat von happy2010
Ach das sind schweizer Quellen
der fehler von happy liegt einfach da drinn, dass er seine links, in dem fall den artikel nicht durchliest.
er erfindet zahlen und versucht diese mit einem link zu untermauern. bloss wenn man dann diese artikel durchliest, kommt man auf etwas ganz anderes.

Beitrag melden
Nekromant 01.11.2013, 12:04
51.

Zitat von -snowlife-
nichts als eine ideologische lobbygesellschaft, mit fragwürdigen kriterien. oder wie ist zu erklären, dass ausgerechnet die usa nicht als schlimmste steueroase erscheint. da geben ich ihnen recht, bloss haben sie den falschen schuldigen im visier. schuld ist der steuerhinterzieher, bzw. die nationalen steuerschlupflöcher.
Nicht immer. Schuld kann auch ein Staat sein, der jedwedes Mass
in der Betsteuerung seiner Bürger verloren hat.

Beitrag melden
paysdoufs 01.11.2013, 12:06
52.

Zitat von Diskutierender
Hier zeigt sich wirklich, wie sehr die Blockadehaltung der SPD Deutschland geschadet hat. Insbesondere bedeutet jede weitere Verzögerung, dass viele Steuerhinterzieher ihr Geld rechtzeitig aus der Schweiz wegschaffen oder dies bereits getan haben, bzw. dass immer mehr einschlägige Tatbestände verjähren.
Bei allen die nicht hirnamputiert sind haben die "Berater" das Geld längst neu verteilt. Deshalb muss ein eventuelles neues Abkommen im US-Stil vor allem eine klare "Wehret den Anfängen" Message rüberbringen. Also kein Kuschelkurs...

Dazu müsste natürlich auch gehören dass diese unsäglichen, grosszügigen Verjährungspraktiken ein Ende finden.

Beitrag melden
paysdoufs 01.11.2013, 12:20
53.

Zitat von
da geben ich ihnen recht, bloss haben sie den falschen schuldigen im visier. schuld ist der steuerhinterzieher, bzw. die nationalen steuerschlupflöcher.
Dieses "Argument" ist derart ausgelutscht, dass es einfach nur noch peinlich ist es als Rechtfertigung des Geschäftsmodells von Steueroasen anzuführen. Zum Glück hat das EWS (und fast der gesamte Rest des BR) auch erkannt

PS: Auch Ihre rechtschaffenen Miteidgenossen hinterziehen massiv Steuern (in Lichtenstein und der EU). Kann Ihnen aber egal sein da es 500 Mio EU-Bürger aber nur 8 Mio Schweizer gibt. Also wird das Steuerhinterziehungs-Saldo immer zu Ihren Gunsten ausfallen.

Beitrag melden
kabian 01.11.2013, 12:23
54. Dumm gelaufen :-)

Zitat von kiltbear
..haben Sie sich diese absurde Zahl gesaugt?
Witzigerweise von der Credit Suisse selbst. :-)

Aus Wikipedia:
"In diesem Zusammenhang wurde auch eine interne Power-Point-Präsentation des Finanzdienstleistungsunternehmens bekannt, aus der hervorgeht, dass die Credit Suisse selbst davon ausgeht, dass mehr als 80 Prozent ihrer deutschen Kunden offenbar unversteuertes Geld angelegt haben."

Dafür hat dann diese Bank 150 Millionen € gezahlt.

Beitrag melden
kdshp 01.11.2013, 12:52
55.

Zitat von sysop
Die SPD zeigt sich offen, das gescheiterte Steuerabkommen mit der Schweiz neu zu verhandeln. NRW-Finanzminister Walter Borjans fordert die Union zum Umdenken auf: Ein neues Abkommen unter einer schwarz-roten Koalition müsse "gerechter und fairer" sein.
Es wäre "gerechter und fairer" diese kriminellen ohne wenn und aber zu verfolgen und entsprechend hart zu bestrafen. So sollte wer 1 millionen an steuern betrügt 10 millionen abgenommen werden also als strafe. Auch sollten die haftstrafen drastisch angehoben werden. Würden die ersten hart bestraft würden sich andere es 100000 mal überlegen solche straftaten zu begehen.

Beitrag melden
trident 01.11.2013, 12:56
56.

Zitat von happy2010
Ach das sind schweizer Quellen
Typische Nebelkerze
Im Artikel steht nichts das ihre ursprüngliche und selbsterfundene Behauptung auch nur annähernd stützt. Stattdessen stehen mehrere Aussagen drin die sie direkt widerlegen.

Zitat von
Kürzlich regte sich die Schwyzer CVP auf, dass es in ihrem Kanton «viel zu viele Briefkastenfirmen gibt, » (TA vom 27. 4). ..... «Dass die Anzahl c/o-Gesellschaften einen zuverlässigen Rückschluss auf die Anzahl Gesellschaften mit besonderem Steuerstatus zulässt, muss stark infrage gestellt werden», sagt Walter Urwyler, Mitglied der Geschäftsleitung beim kantonalen Steueramt Zürich.
Wenns nach mir geht kann man reine Briefkastenfirmen gerne abschaffen. Wir wollen die Konzernsitze und die hochqualifizierten Arbeitsplätze, nicht nur einen Briefkasten der kaum Steuererträge bringt.

Beitrag melden
Diskutierender 01.11.2013, 13:14
57. Begrüssen?

Zitat von james-100
Habe ich Sie jetzt richtig verstanden? Weil es Steuerverschwendungen gibt, begrüssen Sie Straftaten von Steuerbetrügern?
Ob man das begrüssen sollte, steht auf einem anderen Blatt. Allerdings sollte es doch offensichtlich klar sein, dass die massive Steuerverschwendung und die bei den derzeitigen Koalitionsverhandlungen im Raume stehenden Verteilungsorgien (vor allem zugunsten der Rentner) die Steuermoral und das Rechtsempfinden vieler Menschen massiv unterminiert.

Beitrag melden
happy2010 01.11.2013, 13:41
58.

Zitat von -snowlife-
da geben ich ihnen recht, bloss haben sie den falschen schuldigen im visier. schuld ist der steuerhinterzieher, bzw. die nationalen steuerschlupflöcher.
Das sagt jede Steueroase
Die STaaten sind schuld, das unsere Abzocksteuergesetze ausgenutzt werden
Der Dieb sagt auch: Selber Schuld wenn Ihr den Rembrand nicht genug bewacht

Beitrag melden
Ostschweiz 01.11.2013, 14:49
59. Wunderbar

Deutschland will neue Verhandlungen. Find ich super. Die Schweiz will keine neuen Verhandlungen mehr. Die Briten und Össis kriegen jährlich ihr Geld. Deutschland nichts.

Beitrag melden
Seite 6 von 8
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!