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Kriminalität: "Hey Hase, lebst du noch?"

Notwehr oder nicht: Ein Rentner, der in seinem Haus überfallen und ausgeraubt wird, erschießt einen der flüchtenden Täter. Die Familie des getöteten 16-Jährigen fordert jetzt die Bestrafung des Schützen.

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Armut 28.05.2011, 11:39
250. Die Eltern gehören auf die Anklagebank

wie eigentlich in allen anderen Fällen auch, wo Kinder Straftaten begehen.
Liest man was die Eltern sagen und andeuten so zeigt es ganz klar, dass sie in einem komplett anderen Wertekontext leben und denken und in der Erziehung kaum etwsa richtig gemacht haben.
Aussagen wie:
- deustche Justiz bestochen! Wohl normal im Kosovo anno 1990 und später. Hier ist aber Rechtsstaat. Als solche sollte sich der Rechtsstaat auch gegen solche Aussagen dieser FAmilie wehren.
- keiner von uns bekommt H4. Sollte wohl das Normale sein und nicht die Ausnahme
- angedeutete Drohung, wenn der Renter nicht angeklagt wird, dann.. (Selbstjustiz als Normalität??)
- kein Wort des Bedauerns und der Entschuldigunbg, dass der Sohnemann jemanden auf schlimmste bedroht hat
etc. etc.

Für mich gehören alle Eltern, die Ihre Kinder auf die schiefe Bahn abgleiten lassen, siehe wie in diesem Fall räuberische Erpressung und Nötigung, dann die ganzen gewaltbereiten Schläger etc. pp auf die Anklagebank: Eltern haften für ihre Kinder!
Wer in diesem und allen ähnlichen Fällen nämlich der eigentliche Grund für die Straftat der Kinder, bzw. in diesem Fall sogar den Tod des Sohnes sind/ist, sind die Eltern. ohne wenn und aber und vor allem ohne sozialpädagogische gänseblümchenromantik: oh so so schwere jugend. mit dem gelichen argument sind dann auch die nazis entschuldigbar: oh so so schwere weltwirtschaftskrise der 1920ér und 1930ér.
wo waren denn die sozialpädagogen, als dieser bildungsversager von der realschule gepflogen ist, weil er anscheinend das lernen eingestellt hatte und dafür volltrunken durch die discos zog? oh die arme arme mutter, war nicht dau in der lage ihren sohn morgens aus dem bett zu bekommen.

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grinta 28.05.2011, 11:39
251. opfer zum täter gemacht?

der rentner ist hier eindeutig das opfer. niemand hat "lab" gezwungen an einem feigen überfall teilzunehmen. wäre der überfall geglückt, ich bin mir ziemlich sicher die fünf hätte kein schlechtes gewissen geplagt, im gegenteil wäre es wahrscheinlich der anfang einer serie geworden.

jetzt ist auf einmal der renter der täter, weil er in notwehr gehandelt hat? das ist ja interessant. warum sucht sich die familie die schuldigen nicht in "lab's" kriminellen freunden, die letztendlich verantwortlich sind und die ausserdem noch den angeschossenen im schnee haben liegen lassen -- anstiftung zu einem raub und unterlassene hilfeleistung zählen bei dieser familie offenbar weniger als notwehr ... wie ich diese heuchelei verabscheue.

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Stinksocken 28.05.2011, 11:40
252. Richtig so pm22

Zitat von pm22
Es ist unglaublich, aber in Deutschland werden Straftäter durch ideologisch geprägte Politiker/Richter usw. im linken Spektrum "geschützt" während das Recht auf körperliche Unversehrtheit im Grundgesetz von diesen Menschen mehr oder weniger torpediert wird. Die sehr hohen jählichen Zahlen bezüglich schwerer Körperverletzung sprechen für sich. Politiker die das Grundgesetzt mit Füssen treten sollte man verklagen. Jeder Täter der andere in Todesangst versetzt und oder verletzt sollte damit rechnen dass der andere bewaffnet ist, was auch Todesfolgen haben kann. Herr Wiefelpütz meinte letztens, den Warnschuss-Arrest für Jugendliche lehnt er ab da dieser den Straftätern schaden könnte. Aber für Erlebnispädagogik mit Segeltörn ist natürlich Geld und Zustimmung da. Das Opfer gehört auf Segeltörn und den Täter in den Knast. Viele Täter sagen ja nachträglich selbst, eine harte Strafe direkt am Anfang der "Karriere" hätte bei ihnen wahrscheinlich einen anderen Lebensweg erwirkt. Kuschelpolitiker interessiert das aber nicht.
pm22, Ich pflichte Ihnen vollkommen bei. Allein die Menge an Zuschriften, so daß man kaum eine Seite gelesen, schon zwei neue vor sich hat, zeugt von großem Zuspruch für den armen Überfallenen. Die Vielzahl der Unterstützer zeigt mir, daß unter einer Decke der linken Meinungshoheit in unserem Land das natürliche Rechtsempfinden noch vorhanden ist. Wenn man den Vorfall mal einfach betrachtet, unbeachtet der hier gelesenen, juristischen Denkmuster und intellektuellen Nachweise des einzelnen, ist doch folgendes passiert. Leute, wer es war, ist unwichtig, sind in ein Haus eingebrochen, um ihr Geldkonto zu erhöhen. Seit Jahrtausenden bedeutet dies und zwar egal wo, Timbuktu, Nairobi, Moskau, Fidschi Inseln, auch bei uns Zuhause: "RISIKO"
Auch bei mir. Sollte jemand zum Zwecke des Diebstahls in mein Haus eindringen, wird er von mir, sollte ich anwesend sein, mit aller Kraft daran gehindert, sein Konto aufzubessern. Ohne Diskussionen. Eine einfache Handhabung, aber effektiv. Zudem erübrigen sich darüber weitere Dikussionen.
Das Problem, welches ich feststelle, ist eher, daß die Grundlagen des menschlichen Zusammenlebens, welche seit jeher klare und eindeutige Grenzen und Kanten haben, aufgeweicht werden. Dagegen muß man sich baldmöglichst wehren, bevor niemand mehr weiß, wa Recht und Unrecht ist. Ich selbst fange schon an, darüber nachzudenken, was ich noch alles fragen muß bei einem Überfall,um nicht selbst in den Knast zu kommen. Manchmal selbst schüttel ich den Kopf und frage mich, in welchem Irrenhaus ich gelandet bin.
Alles, was mein Eltern mir beibrachten, daß ich das Eigentum anderer achten soll, daß ich mich wehren soll, wenn mir Unrecht geschieht, wird in Frage gestellt und auf den Kopf gestellt.Ich denke, meine Eltern hatten noch ein gesunderes Rechtsempfinden, es kann nicht so falsch gewesen sein. Und wenn mein Geldkonto ein Minus aufzeigt, muß ich arbeiten gehen. Alles ist so einfach.
Kann es "Recht" sein, wenn dieses sich dem natürlichen Rechtsempfinden des Großteils der nach "Recht und Gesetz"lebenden Bevölkerung entgegenstellt ? Hier läuft etwas seit Jahren mächtig falsch.

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Liberalitärer 28.05.2011, 11:40
253. Kampfrentner

Zitat von Jausepriester
Überhaupt kein Problem: § 33 greift nur, wenn der Täter die Notwehr in der Intensität überschreitet, nicht wenn der Täter Notwehr zeitlich ausdehnt. Ist sogar h.M. Zumal hier gar keine Notwehrlage mehr vorlag, die der Täter hätte überschreiten können.
Klar lag die Lage vor. Die Täter flüchteten mit dem Diebesgut. Es lag weiterhin ein gegenwärtiger rechtswidriger Angriff auf das Eigentum vor. Das reicht aus. Um das gestohlene Eigentum zu schützen war der Schuss erforderlich und angesichts der gefundenen Summe auch verhältnismäßig.
Daher eben Notwehr oder Notstand, obwohl die Familie des Jungen mein Mitgefühl hat. Aber der Rentner handelte rechtmäßig.

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gweihir 28.05.2011, 11:41
254. Ein Rentner ist kein Kampfexperte

Wenn eine feige Bande von Kriminellen einen vermeintlich wehrlosen ueberfaellt, und der sich aber dann doch wehrt und dabei die Lage falsch einschaetzt, liegt das Risiko und die Verantwortung dafuer bei den Kriminellen. Schliesslich ist das Ueberfallopfer hier ja kein hochtrainierter SEK-Beamter, der auch in schwirigen Situationen die Uebersicht behaelt. Ob er ueberhaupt schnell genug erfassen konnte, dass die Taeter bereits auf der Flucht waren, ist mehr als zweifelhaft.

Die Reaktion der Familie ist verstaendlich, zeigt aber, dass Integration ein sehr, sehr langer Prozess ist, denn die Schwere des Verbrechens des Sohnes scheint dort keinem klar zu sein.

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Burkhard58 28.05.2011, 11:41
255. Das Berufsrisiko eines Verbrechers

Wer nachts in fremde Häuser eindringt, um alte Menschen zu quälen und zu berauben, darf sich nicht wundern, dafür die Quittung zu bekommen. Nicht immer führt der Weg zu einem unserer verständnisvollen Jugendrichter, die höchstens ein paar "Sozialstunden" verordnen.

Die Sippe des Einbrechers sollte mal nachdenken, welche verhängnisvolle Rolle sie in der Sache gespielt haben, anstatt auch noch unverschämte Forderungen zu stellen.

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vHayekFan 28.05.2011, 11:42
256. wir werden sehen

Zitat von Jausepriester
Überhaupt kein Problem: § 33 greift nur, wenn der Täter die Notwehr in der Intensität überschreitet, nicht wenn der Täter Notwehr zeitlich ausdehnt. Ist sogar h.M. Zumal hier gar keine Notwehrlage mehr vorlag, die der Täter hätte überschreiten können.
Das müssen wir schon Staatsanwaltschaft und möglicherweise Gericht überlassen - und die Familie ist auch gut beraten, es so zu handhaben.
Ihren Psychoterror und ihre Drohungen sollte sie auch einstellen. Das ist wenig hilfreich.
Vielleicht sollte sie sich auch einen Anwalt suchen, der nicht durch öffentlich rausposaunte theoretische Beispiele mit als wahrscheinlich herbeiphantasiertem Urteil und mit der Ankündigung des Einsatzes wenig aussichtsreicher Rechtmittel glänzt, sondern mit regelmäßigem Erfolg vor Gericht.

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brain_in_a_tank 28.05.2011, 11:42
257. ...

Der alte Mann war doch selbst Schuld, dass es zu diesem Ueberfall kommen musste. Uebr lange Zeit hat er Reichtum angehaeuft, und es in uebertriebener Gutmuetigkeit an Damen weitergegeben, die ihren Koerper fuer Geld vermieten. Dass sich da irgendwann ein Ueberfall ereignen wird, war natuerlich nur wahrscheinlich, weshalb man nicht behaupten kann, er waere unvorbereitet in diese Situation geraten. Warum hat er nicht all sein Wohlhaben bei Zeiten aufgeloest und fuer Resozialisierungsprojekte krimineller Migranten gespendet?

/ironie

Ich finde es schon irrwitzig, wie der Mann durch den Ueberfall mehrfach zum Opfer gemacht wird wird und nun noch als boeser Moerder hingestellt wird. Er mag zwar im Sinnne des Gesetzes falsch reagiert haben, aber das macht ihn noch lange nicht zu einer schlimmeren Person, als diejenigen, die ihn Ueberfallen, bedroht und ausgeraubt haben. Egal, ob es sich um Migranten handelt, oder nicht, die Familie sollte sich dafuer schaemen, was ihr Sohn mitgemacht hat, und nicht den alten Mann anklagen (das wird schon die Staatsanwaltschaft machen, wenn es notwendig scheint). Nicht nur, dass der Mann bedroht und ausgeraubt wurde, er hat nun auch noch an den Konsequenzen des Ueberfalls zu leiden, wie Gewissensbisse, Reporter, Verhandlungen usw. Und er muss anscheinend Angst haben, dass es noch zu einer Vergeltung durch die Familie kommen koennte. Mir tut da irgendwie der Rentner leid, und nicht der Junge, der massiv auf die schiefe Bahn geraten war.

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styxx66 28.05.2011, 11:42
258. DE ein Paradies für Kriminelle.

Wunderbares Deutschland. Hier bei uns sind Opfer Täter, und Täter Opfer. Das gibt's sonst nirgendwo auf der Welt. Wieso werden diese Kriminellen nicht aus DE ausgewiesen und liegen dem Steuerzahler auf der Tasche? Ausweisen und zwar sofort, am bestem mit dem "Opferanwalt" Thomas Kämmer.

Wenn ich als Ausländer kriminell wäre, würde es mich sofort und unwiderbringlich nach DE ziehen. Ein absolute Lutscherjustiz, kaum Gefängnisstrafen, ja die Richter solidarisieren sich sogar teilweise mit den Tätern.(Schlimme Kindheit, er hat es nicht so gemeint, so schlimm war das doch gar nicht etc.) Die Polizei wird weiter abgebaut, die Beamten sind megagefrustet,(sie fangen die Verbrecher, die Justir lässt sie wieder laufen.) ein echter hausgemachter Alptraum. Warum werden die vorhandenen, ausreichenden Gesetze von den Gutmenschen und Verständnisvollen nicht angewandt? Fragen über Fragen. Fast würde man sich wünschen, dass solche Gutmenschen selbst mal in die Bredouille kämen. Das wäre sehr lehrreich für Sie, und Sie könnten den Schmerz der Opfer nachvollziehen. Aber man wünscht es sich nur fast.

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Viminal 28.05.2011, 11:44
259. Über allen Zweifel erhaben.

Es ist doch ganz klar dass der Rentner sich in dieser Situation in unmittelbarer Lebensgefahr wähnen mußte. Allein die numerische Überlegenheit der Angreifer, die Tatsache dass die Täter in sein Haus eingedrungen, dass sie aus seiner Sicht mit einer Schusswaffe ausgerüstet waren (und damit war es gerechtfertigt jeden der Täter in Besitz von einer Schusswaffe zu vermuten) und ihn bereits brutal mißhandelt hatten - dann ging der Alarm los und Panik brach aus. Woher sollte der Mann wissen dass diese Verbrecher sich nicht noch entscheiden würden lieber keine Zeugen zurück zu lassen? Weil sie flohen? Na, Schusswaffen wirken auf Distanz, er mußte damit rechnen dass sie sich jeden Moment umdrehen und schießen, wie im Artikel steht glaubte er auch genau dies sei geschehen.
Dazu kommt noch der psyschische und physische Streß dem der Mann unterworfen gewesen sein muss, niemand kann da verlangen dass er noch lange überlegen soll. Es war absolut gerechtfertigt und auch taktisch ratsam sofort selbst das Feuer zu eröffnen, um entweder potentielle Schützen kampfunfähig zu machen oder diese zumindest in Deckung zu zwingen - und wer sagt er hätte anders gehandelt, der ist einfach ein Kandidat für den Darwin-Award oder hat zuviele Hollywoodfilme gesehen und wähnt sich im Besitz von magischen Kung-Fu-Künsten a la Matrix.
Mit Rache oder Selbstjustiz hat das genau gar nix zu tun ... im Gegensatz zu den dumpfen Parolen der Familie und Freunde des Erschossenen.

Ein alter Mann wird in seinem Haus von fünf jungen, bewaffneten Kerlen brutalst überfallen ... eine noch eindeutigere Selbstverteidiungssituation wäre allein der Archetypus der vergewaltigten Jungfrau. Wie verdreht im Hirn muss man sein um da eine juristische, gar moralische Schuld das alten Herren zu sehen?
Allein der Hinweis den ich hier las dass verbale Warnung samt Warnschuss erfolgen muss und auf nonvitale Bereiche geschossen werden muss - das ist einfach so weltfremd und v.a. überhaupt nicht auf die Situation zutreffen, da weiß man nicht ob man lachen oder weinen soll. Der Mann glaubte auf ihn sei geschossen worden! Da braucht es keine Warnungen mehr. Zielen auf nonvitale Bereiche ... unter Schmerzen? Unter Todespanik?

Und bitte, es gibt keinen Grund daran zu zweifeln dass der alte Herr wirklich glaubte an worden.

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