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Kündigungsfrust bei 1&1: Ich hab' das Faxen dicke
Corbis

Der Großteil der Menschheit hat seine Faxgeräte bereits in die Rumpelkammer geräumt, zu Röhrenfernseher und Datasette. Der Internetanbieter 1&1 möchte Kündigungen aber immer noch per Fax. Wer brav mitmacht, ärgert sich schwarz. Internetanbieter 1&1: Kündigung per Fax sorgt für Frust - SPIEGEL ONLINE

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luthe 15.07.2012, 11:33
110. Vodafone

Mir geht es zur Zeit ähnlich mit Vodafone, weg vom ACOR-Vertrag zur Telekom.

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Marellon 15.07.2012, 11:33
111. Dreinschlagen!

Dreinschlagen ist die beste Methode - verbal natürlich. Die Rechts- und die Presseabteilung bestürmen und die Vorzimmerdame des Vorstandsvorsitzenden und so richtig schön "Terror machen" (metaphorisch gemeint). Dann wollen die Kerle einen rasch los haben und spuren. PS. Ich rede hier nur von Unternehmen, die eindeutiges Fehlverhalten an den Tag legen.

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tomislav77 15.07.2012, 11:35
112. folgende...

4 kleine schritte beachten:

1. rechtzeitige kündigung per einschreiben mit rückschein

2. widerruf der einzugsermächtigung an den anbieter und die eigene bank zum kündigungsdatum

3. ab dann regelmäßig rücklastschrift aller dann eingezogenen beträge und hinweis an die bank, auf 2. doch in zukunft zu achten

4. auf klage von 1u1 (oder anderen anbietern) warten, egal, was da sonst so geschrieben wird. von wegen inkasso, mahngebühren, etc. - ich wette, diese klage kommt dann nicht!

siehe dazu auch kommentar im text, mal ins BGB zu schauen! ich muss jedesmal schmunzeln, wenn leute sich auf andere spielarten einlassen und am ende dann doch noch ein jahr zahlen. wehren sie sich!!!

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boor 15.07.2012, 11:35
113. Es lebe der qualifizierte Sendebericht!

Ich kann für derart komplizierte Kommunikation - die leider allgegenwärtig geworden ist - nur ein Fax mit qualifiziertem Sendebericht empfehlen. In Kombination mit einer detaillierten Telefonrechnung ist das ein wesentlich besserer Nachweis als jedes Einschreiben mit noch so tollen Zusatzoptionen.
Mal abgesehen davon - warum sollte man ein Fax einmotten wollen?
Es gibt kaum etwas praktischeres für die Kommunikation mit komplizierten "Lieferanten" oder "Dienstanbietern". Auch für Behörden und alles andere offizielle bestens geeignet... und wer stellt sich in Zeiten von Telefonflatrates schon gerne in der Schlange bei der Post an?

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dummerjunge 15.07.2012, 11:39
114.

Ich weiß schon warum ich nicht bei 1&1 bin...
Die hatten mal die Einwahlsoftware für den Internetzugang verändert. Ich mußte die Hotline anrufen. 60 Euro. Damit hat sich 1&1 dann die billige Grundgebühr wieder reingeholt. Einfach nur ein unseriöser Laden.

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suboptimal_ 15.07.2012, 11:39
115.

Zitat von benutzer10
Sie stellen eben einen Parcours auf, um die Kunden vom Kündigen abzuhalten, nicht "nett", aber in deren Interesse verständlich. Gehen Sie doch zur Telekom, da ist es 3 Mal so teuer, und vermutlich einfacher, zu kündigen. Mir geht dieses vermeintliche Eintreten für den Kunden etwas auf die Nerven, das oft nur die Unmündigkeit, Bequemlichkeit und auch Dummheit von Menschen propagiert. Vertragsabschlüsse setzen nunmal Geschäftsfähigkeit voraus, und auch die Fähigkeit, einen Einschreibebrief aufzusetzen und einzuwerfen.
Einschreibebrief für die Kündigung einsenden kostet mich unnötig Zeit und Geld. Das hat nichts mit irgendeiner Fähigkeit zu tun. Ich bin ebenfalls auf dem Standpunkt, eine Kündigung muss auf dem gleichen Weg wie der Vertragsabschluss möglich sein.

Persönlich bin ich Firmen treu, die das Vertragsverhältnis als Partnerschaft auffassen. Bei mir ist es variomedia.de für meine Emails und manitu.de für das Webhosting. Gleichzeitig versuche ich mich nicht abhängig von einem Anbieter zu machen. In diesem Sinn ist es z.B. ärgerlich, wenn der Telefonprovider O2 den DSL Anbieter Alice kauft, bei denen man getrennt voneinander vorher Kunde war.

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RootsMR 15.07.2012, 11:45
116. Nicht übertreiben...

Ich war auch bei 1&1 und klar ist das ein komischer Laden, aber man kann auch übertreiben...

Als ich kündigen wollte habe ich nach einem Formular und einer 1&1 Fax Adresse gegoogelt, dann das Formuar ausgefüllt und an drei verschiedene 1&1 Fax Nummern geschickt - dabei um eine Bestätigung gebeten und um Termin der Kündigung.
Eine Woche später hatte ich drei Bestätigungen in meinem Briefkasten und gut war. Das ich die Grundgebühr noch ein dreiviertel Jahr zahlen musste war zwar ärgerlich, aber Vertrag ist halt Vertrag. Den hatte ich nicht wirklich durchgelesen, aber gut ich hatte ihn auch nur übernommen, abgeschlossen hatte ihn mal ein Ex-Ex-Ex-Ex Mitbewohner vor 8 Jahren ;)

Gleiches gilt für die Telekom, wir sind umgezogen, habe drei Wochen vorher Bescheid gesagt, der Techniker war zwar etwas zu spät, aber noch am ersten Tag hatten wir Internet.

Wenn ich hier so lese was manchen Leuten passiert wird mir ganz schwummerig, aber ich habe meinen Glauben noch nicht verloren, es klappte bis jetzt immer, wenn man alles richtig macht!

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zephyros 15.07.2012, 11:45
117. Fax oder Einschreiben

die Lösung ist ganz einfach(da man beim schmierigen Geschäftsgebaren vieler großer Firmen, als Konsument inzwischen "mitdenken" muss):
Es gibt Faxgeräte, die spucken eine Sendungsbestätigung mit verkleinerter Kopie des Geschriebenen aus (meines Wissens, verwendet die Post diese Geräte standardmäßig, Kosten pro Fax 1,00€).
Damit haben Sie einen eindeutigen schriftlichen Beweis in der Hand.
Oder eben klassisch: Einschreiben mit Rückschein (Kosten ca. 2,60€)
Das Geld und die Zeit zur Post zu gehen, muss man halt inverstieren, dann hat man i.d.R. Ruhe.
Habe selbst vor kurzem bei 1&1 gekündigt, per Einschreiben, ging problemlos.

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allwissend74 15.07.2012, 11:50
118. Zweimal reingefallen bei 1&1

Nachdem ich schon bei der Kündigung meines Hostingvertrages Probleme hatte, musste ich mit erschrecken feststellen, das letztes Jahr plötzlich auch 1&1 für meinen maxdome Account zuständig war. Habe schriftlich gekündigt und sicherheitshalber auch sofort die Einzugsermächtigung entzogen. Für noch fällige Beträge sollte man mir Rechnungen an meine neue Anschrift oder an meine neue eMail Adresse senden. 8 Monate lang nichts mehr von 1&1 gehört und dann kamen Inkassoschreiben. Auf telefonische Nachfrage bei dem 1&1 Kundenservice (eMail Adresse gibt es nicht und auch nicht im Impressum) wurde mir mitgeteilt, dass meine Kündigung zwar eingegangen sei aber ich auf die Rechnungen, die an meine alte gelöschte eMail Adresse gesendet wurden, nicht reagiert hätte. An die neue eMail Adresse hätte man nicht schreiben dürfen aus internen Datenschutzgründen, da ich ja im Schreiben nicht ausdrücklich eine Aufforderung reingeschrieben hätte, dass diese auch in Ihre Datenbank übernommen werden dürfte. Deswegen wäre ich jetzt in Zahlungsverzug. Die Forderung läge jetzt beim Inkassounternehmen und sie könnten nichts machen... Interessantes Kundenserviceverständnis. Hübscher Trick!

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WernerT 15.07.2012, 11:53
119. Zustellung als Urkunde

Zitat von ego_me_absolvo
Der Service war schon vor Jahren einfach lausig, man kam sich vor wie in der Klapsmühle. Übrigens: der Tip mit "Einschreiben - Rückschein" funzt nicht. Einige Dreistlinge werden glatt behaupten, es seien nur leere Blätter drin gewesen... Richtig gehts eigentlich nur durch Zustellung per Gerichtsvollzieher (dann müsste die Justiz aber noch einige Leute einstellen, so viel werden die zu tun bekommen) - und ist auch nicht viel teuerer als Einschreiben-Rückschein. Zudem bindet es noch Kräfte des Gegners...
Kann man über einen Botendienst machen, da liest dann der Bote den Inhalt der Urkunde vor und lässt sich auf eine KOPIE der zugestellten Urkunde den Erhalt bestättigen oder den Gerichtsweg, dann reicht er Einwurf durch den Gerichtsboten. Obwohl natürlich der Besuch des ortsbekannten Gerichtsvollziehers bedeutend mehr hermacht (und fürs Unternehmen nicht unbedingt geschäftsfördernd ist)

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