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Kulturstreit in Israel: Unzüchtige gegen Ultrafromme

Militante Ultrareligiöse fordern Geschlechtertrennung in der Öffentlichkeit. Doch Tausende Israelis wehren sich gegen deren wachsenden Einfluss und die zunehmende Diskriminierung von Frauen. Es*geht um*mehr als Gleichberechtigung - sie*kämpfen um den Charakter ihres Staates. Israel: Kulturkampf der Ultrafrommen - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Politik

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pfzt 29.12.2011, 19:26
20.

Zitat von yaelle.schlichting
Nebenbei: Es geht uns hier in Deutschland schlicht und einfach nichts an!
Hahaha, da kennen sie Deutsche aber schlecht :D

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ramuz 29.12.2011, 19:29
21. Der Widerspruch in sich...

Zitat von yaelle.schlichting
...fällt ins Auge:"... Hareidim als sehr gebildete Gespraechspartner" ...."Nur wer die Torah von vorne bis hinten wirklich kennt und verstanden hat (und zwar in Juedischer Auslegung) kriegt in dieser Sache wirklich einen Fuss auf den Boden."
Das eine schliest das andere ja ganz natürlich aus. Wer schon hanebüchene Märchenbücher als Bildung betrachtet, kann nicht gebildet sein. Sie dürfen Torah gerne gegen Bibel oder Koran ersetzen.

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Lochblech.19 29.12.2011, 19:38
22. Religion&Kirche?

Zitat von hello07
In Deutschland ist ein Trend weg von den Religionen feststellbar. Hierzulande steht man den Kirchen und ihren Vertretern eher misstrauisch gegenüber...
Hm, Religion ist in Deutschland nicht mehr alleine eine Sache der Kirchen, die sind hier abghalfterte Institutionen. Sie Sinnsuche (und sonstige W-Fragen zum Leben), etwas zentrales in der Religion, betreibt der Deutsche nicht zwingend mit der Kirche ... und das ist gut so.

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Ulrich Vissering 29.12.2011, 19:41
23. Menschenrechte

Zitat von yaelle.schlichting
Nebenbei: Es geht uns hier in Deutschland schlicht und einfach nichts an!
Zum Einen wäre mir neu, daß Nachrichten und damit auch gedankliche Reflexionen dazu an Grenzen halt machen, zum Anderen sind gerade Fragen zu Menschenrechten ein universelles Thema, für uns auch deshalb bedeutsam weil es einen westlichen Partner betrifft.

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waldemar.l. 29.12.2011, 19:42
24. Sie vergassen...

Zitat von nobby_l
... vieler Übel, wenn sie denn so fanatisch ernst genommen wird wie in diesem Artikel beschrieben. Der Fehler sind die Sonderrechte, die man den Ultras hier eingeräumt hat, und das gilt es jetzt wieder einzufangen. Gar nicht erstaunlich für mich, dass die Herkunft der Religion selber eigentlich gar keine Rolle spielt (Juden, Islam, Christen). Ich kann keinen Unterschied erkennen zwischen Ultras in Jerusalem und Islamisten an anderen Orten - beide Typen sind bereit, geradewegs wieder ins Mittelalter zurückzugehen. Strikteste Trennung von Staat und Kirche, das wünsche ich mir überall, auch in Deutschland. Ich brauche kein Kreuz in einem Gerichtssaal, auch wenn ich christlich erzogen wurde.
...die Christen, z.B in Irland. hier zu Lande kann man sich glücklich schätzen einen Luther gehabt zu haben, wew weiß wie es sonst hier aussehen würde.

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marit 29.12.2011, 19:45
25. Sie sollten erzwungenen Gehorsam nicht mit Treue verwechseln

Zitat von yaelle.schlichting
Ich schaetze die Hareidim als sehr gebildete Gespraechspartner und wir sind in den wenigen Gespraechen, die ich mit ihnen fuehren durfte immer sehr schnell auf einen gruenen Zweig gekommen.
Lassen sie mich raten: Sie sind ein Mann und haben sich nur mit Männern unterhalten.
Durfte ihre Frau (falls sie eine haben) bei den Gesprächen anwesend sein? Durfte diese mitreden?

Zitat von yaelle.schlichting
Diese Menschen lassen sich ja auch ueberzeugen, nur muss man mit anstaendigen Argumenten daherkommen.
Und wenn es eines dieser Argumente nicht in einer tausende Jahre alten Schriftrolle zu finden sind, dann zählt dieses Argument nichts.

Zitat von yaelle.schlichting
Westliches Gefasel beeindruckt diese Leute ueberhaupt nicht. Nur wer die Torah von vorne bis hinten wirklich kennt und verstanden hat (und zwar in Juedischer Auslegung) kriegt in dieser Sache wirklich einen Fuss auf den Boden.
Sie finden es beeindruckend und toll wenn sich jemand nur mit einer einzigen Sache auskennt und sonst mit nichts.

Zitat von yaelle.schlichting
UND: Ihre eigenen Frauen staerken ihnen den Ruecken! Die sind wirklich wie Pech und Schwefel!
Was sollten die Frauen denn sonst tun?
Diese werden nur dazu erzogen dem Mann den Rücken zu stärken, etwas anderes dürfen diese Frauen ja nicht tun.
Ihr Leben besteht nur aus der Dienerschaft gegenüber dem Mann, der Folgsamkeit des Mannes und darin diesen zu unterstützen.
Das hat nichts mit „zusammen halten wie Pech und Schwefel“ zu tun. Sondern das ist ein einfügen in ein System bei dem Frauen nichts anderes dürfen.
Was wäre denn wenn die Frau ihrem Mann (der ihr zugeteilt wurde) nicht den Rücken stärkt? Sie wäre eine Schande für die Familie.

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ometepe 29.12.2011, 19:57
26. kopfschüttel

Zitat von ramuz
Das eine schliest das andere ja ganz natürlich aus. Wer schon hanebüchene Märchenbücher als Bildung betrachtet, kann nicht gebildet sein. Sie dürfen Torah gerne gegen Bibel oder Koran ersetzen.
Koran, Bibel und Koran haben in den drei Religionen eine völlig verschiedene Funktion und Bedeutung. Mit Märchenbüchern haben sie wenig zu tun. Offenbar haben Sie keine Ahnung.

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alberman 29.12.2011, 20:05
27. Ultraorthodoxe sind

Zitat von lalü
Ohne die Gottgläubigen gebe es vielleicht kein Judentum mehr. Orthodoxe zum Militär, sie lehnen den Dienst an der Waffe ab. Sie verbringe den größten teil ihres Leben mit dem Studium der Tora und haben in der Regel viele Kinder. Dadurch bekommen sie ein Übergewicht in Israel und kollidieren mit dem Liberalen, das so zwangsläufig zu etwas Spannungen führt. Die Busfahrten sind für Europäer eh gewohnheitsbedürftig und man sollte die Schlagfertigkeit Israelischer Frauen nicht unterschätzen. Ich kann mir nicht vorstellen dass es zu Ausschreitungen kommen kann, den Orthodoxen beim Steine werfen zuzuschauen ist ein Schmunzeln wert. Ihre stärke liegt im Wort.
für alle Religionen auf der Welt ein wachsendes Problem. Im Islam, im Judentum aber auch und vor allem im Christentum stellen diese Gruppen eine potentielle Gefahr für Gesellschaft, Staat und Kultur dar.

Der Staat Israel hat aufgrund seiner jungen Geschichte eher ein spezielles Problem, wenn man sich Sonderregelungen und Privilegien anschaut, die für 10% Orthodoxe gelten und aufrecht erhalten werden.
Nimmt man die radikalen Freikirchen in den USA, die Evangelikalen in Deutschland oder die Piusbrüder und andere Strömungen der katholischen Kirche erkennt man, das derartige Gruppen verstärkt politischen und gesellschaftlichen Einfluß in westlichen Demokratien suchen und finden! Deren Weltanschauung steht andern orthodoxen Gruppen in nichts nach. Da sollten wir Christen uns besser nicht hinter dem Deckmantel des Islam verstecken, der immerhin keine Aufklärung vorweisen kann.

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hello07 29.12.2011, 20:19
28.

Zitat von ometepe
Koran, Bibel und Koran haben in den drei Religionen eine völlig verschiedene Funktion und Bedeutung. Mit Märchenbüchern haben sie wenig zu tun. Offenbar haben Sie keine Ahnung.
Ja, ein Teil davon macht durchaus Sinn.

Ein grosser Teil davon allerdings ist Humbug und gehört ins Reich der Märchen-und Geschichtenerzähler...

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lalü 29.12.2011, 20:34
29. Mein Wissen ist gering

Aber das kleine bisschen das ich Besitze, sagt mir das es einen Unterschied zwischen Islam, Christentum u. Judentum gibt. Das Judentum neigt nicht zum Missionieren noch zum Dschihadieren, sie sind sich selbst genug.

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