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Lampedusa-Flüchtlinge: Ausschreitungen bei Protesten in Hamburg
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Linke Aktivisten liefern sich in Hamburg Straßenkämpfe mit der Polizei: Weil der Senat der Hansestadt die verstärkte Überprüfung der Lampedus-Flüchtlinge nicht stoppt, versammelten sich mehr als tausend Menschen vor der "Roten Flora". Lampedusa-Flüchtlinge: Ausschreitungen bei Protesten in Hamburg - SPIEGEL ONLINE

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j.c78. 16.10.2013, 08:47
50. in Hamburg

solidarisieren sich Dauer Harz 4 Empfänger mit Flüchtlingen die - vermutlich - aus wirtschaftlichen Gründen lieber in Deutschland als Italien leben (und unterstützt) werden möchten. Einen eigenen Beitrag zu den Folgekosten leisten die Demonstranten nicht. Das überlassen sie gerne den verachteten "Spiesbürgern".

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AndreBauer 16.10.2013, 08:47
51. Das Problem wäre doch einfach zu lösen

Lampedusa einfach sprengen und die ganze Problematik würde sich in Luft (und Staub) auflösen!

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rolf sternberger 16.10.2013, 09:04
52.

Zitat von sysop
Linke Aktivisten liefern sich in Hamburg Straßenkämpfe mit der Polizei: Weil der Senat der Hansestadt die verstärkte Überprüfung der Lampedus-Flüchtlinge nicht stoppt, versammelten sich mehr als tausend Menschen vor der "Roten Flora".
Mich freut es, dass es hier in Deutschland noch Menschen gibt, die nicht jede Empathie verloren haben, und daher noch wissen wo die Schwächsten dieser Gesellschaft stehen und für wen linke Politik zu kämpfen hat.

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dhanz 16.10.2013, 09:07
53.

Zitat von BarbaraBuntrock
die da demonstrieren, einen Teil Ihres Vermögens für die Flüchtlinge ausgeben.
Welches Vermögen?

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chrome_koran 16.10.2013, 09:16
54.

Zitat von ichauch69
Leben ist für uns BRD-ler doch Konsum.
Wenn Sie als ein "BRD-ler" (wer oder was ist das denn eigentlich?) Ihr Leben so eng auffassen, ist das schade um Sie. Aber sprechen Sie doch bitte für sich selbst und nur für sich.

Zitat von ichauch69
Warum soll ich auf einen Urlaub verzichten, sollen doch lieber 100 Kinder auf der Flucht ertrinker. Wenn ich an mich denke ist doch an alle gedacht.
Ich weiß nicht, wie es bei Euch "BRD-lern" so geregelt wird, aber bei uns in Deutschland kann man einen Urlaub buchen (oder einfach so in den Urlaub fahren), ohne dass früher ein Vertrag über das Töten von so und so vielen Menschen unterschrieben werden muss. Schön, oder? Zustände sind es bei Ihnen!

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locust 16.10.2013, 09:17
55. ...?...

Könnte es womöglich sein, dass hier einigen der komplette Bezug zu komplexen Zusammenhängen abhanden gekommen ist oder dieser vielleicht schon immer fehlte? Abstraktionsvermögen als Garant konkret-pragmatischer Lebensgestaltung auf dem Sonnendeck sozusagen. Scherz! Der Zynismus, der sich hinter fast jedem der hier veröffentlichten Kommentare verbirgt, dokumentiert vielleicht eindrucksvoll die Geisteshaltung einer zunehmenden Mehrheit, die meint, das die quantitative Überlegenheit die Legitimation dafür liefert, sich herrschaftlich gegenüber der Minderheit verhalten zu dürfen. Gleichzeitig wird zur Untermauerung dieses Anspruches die Minderheit dafür verantwortlich gemacht, dass autoritäre und repressive Maßnahmen nur aufgrund ihrer Existenz und des aus ihrer Position heraus angebotenen Handlungsrepertoire notwendig sind. Und das alles unter der ausdrücklichen Betonung der eigenen demokratischen Grundhaltung, der prinzipiellen Ablehnung von Gewalt und anderem Mumpitz. An dem Tag, an dem innerhalb kürzester Zeit ein zweites Boot, voll gequetscht mit Flüchtlingen vor Lampedusa unterging und viele Menschen auf der Flucht starben, ordneten die zuständigen politischen Ebenen des Hamburger Senats eine großangelegte Identitätskontrolle an, in deren Verlauf teilweise mehrere hundert Polizisten gezielt Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe überprüften. Unter anderem Menschen, denen die Flucht nach Lampedusa geglückt war, die von dort aus nach Hamburg "verfrachtet" wurden und denen nur deshalb weitere repressive Vorgehensweisen erspart blieben, da Kirchenasyl und das solidarische Verhalten vieler aus dem Kiez dies verhinderte. Wenn dieses Verhältnis mal nicht zynisch ist. Aber morgen werden sie dann wahrscheinlich wieder ihre Frau verbessern, oder ihre Sätze beenden und immer noch behaupten, sie würden den Gewaltzusammenhang dabei nicht erkennen. Wie sollten sie dann auch die systemimmanente Gewalt der kapitalistischen Verteilungslogik verstehen. Wenigstens besitzen sie einige Werkzeuge:"Don't like." Na herrlich!

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Kurt2.1 16.10.2013, 09:22
56. #6

Zitat von dorfeller
auch wenn die polizei dafür nichts kann und die Soße ausbaden darf, ist es wichtig das die Menschen in Deutschland erkennen das man so nicht mit Menschen umgehen darf. Die SPD in hamburg ist mir sowieso etwas suspekt. Hoffentlich kommen die auch noch zu dem Entschluss anders mit Flüchtlingen umzugehen.
Wie darf man nicht mit Menschen umgehen? Der Innensenator hat klar gesagt, dass für diese Flüchtlinge keine Extrawürste gebraten werden und sie sich als erstes registrieren lassen müssen, wie jeder Asylbewerber. Wenn die Flüchtlinge lieber den Einflüsterungen bestimmter Kreise vertrauen und sich weigern, kann es nicht vorangehen. Hier die Schuld auf den Senat zu schieben, ist sicher falsch. Dass Ihnen die SPD-HH suspekt ist, macht Sie nicht gerade zu einem neutralen Beobachter.

Es sind diese o.g. bestimmten Kreise, ob aus der "Linkspartei" oder von der GAL, die glauben, sie könnten das Gesetz in die eigene Hand nehmen, die Leute aufhetzen und mit brachialer Gewalt ihre Ziele durchsetzen. SIE sind es, die die Flüchtlinge missbrauchen.
Dass SPON die rote Flora für ein Kulturzentrum hält, sagt einiges über das Verständnis der Journalie zur eigenen Stadt aus.

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fgemein 16.10.2013, 09:22
57. Dream on

Zitat von GilbertWolzow
Rassistische Kontrollen? Das sagt schon alles... Danke. Wenn Sie so diskutieren, dann sind das eh alles Nazis, die den richtigen Namen des Asyssuchenden wissen wollen.
Wie würden Sie denn Kontrollen nennen, deren Verdachtskriterien sich auf die Hautfarbe beschränken? Oder meinen Sie, dass die Beamten in der Lage sind zu erkennen, welcher Mensch dunkler Hautfarbe den entsprechenden Aufenthaltsstatus hat?

Den richtigen Namen will Neumann übrigens nur aus einem Grund wissen, um die Flüchtlinge nach Italien zurück zu schicken. Das hat er schon bei deren Ankunft ungefragt bundesweit heraus posaunt, das wiederholt er immer wieder. Und weil sich die eigenen Parteigenossen im Bezirk Altona nicht an seinen schmutzigen Spielchen beteiligen wollen, fährt er nun die harte Kante. Das rächt sich auf St. Pauli, wie schon viele andere Innensenatoren lernen mussten.

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Ostwestfale 16.10.2013, 09:24
58. Thema verfehlt

Zitat von Aron2201Sperber
Die absolute Mehrheit der Europäer ist für eine geregelte Zuwanderung (mit funktionierendem Grenzschutz): …auch wenn eine laute Minderheit meint, eine “Festung Europa” sei etwas “Böses”.
Die Themen Asyl und Zuwanderung haben nichts, aber auch gar nichts miteinander zu tun.

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Ratzbär 16.10.2013, 09:36
59. Verstrahlt

Zitat von Rote Flora
Wir beschränken uns nicht mehr auf legale Protestformen, wenn tagtäglich Menschen im Mittelmeer ertrinken und dies alles vom Hamburger Senat trotz internationaler Kritik lediglich zum Anlass genommen wird, den Druck auf Flüchtlinge zu erhöhen. Die Gewalt des Senates kann nur mit derselben Entschlossenheit beantwortet werden,......
Ob die wissen, dass sie nicht mehr im Jahr 1930 leben?

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