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Leben im All: Forscher bejubeln Planeten-Flut

Gibt es Leben da draußen im All? Die Hinweise darauf verdichten sich: Gleich mehrere aktuelle Studien zeigen, dass es in unserer Galaxie nur so von Planeten wimmelt. Millionen von ihnen könnten unserer Erde ähneln . Leben im All: Forscher bejubeln Planeten-Flut - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

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derek.leech 12.01.2012, 22:56
100. Die Zahl kann ich nicht glauben

Das Meiste was ich über dias Universum weiss, habe ich bei"alpha-centauri" gelernt. Mal ein paar Dinge, an die ich mich spontan erinnere:

80-90% aller Sterne existierenals Doppelsternsysteme. in solchen können keine Planeten auf stabilen Umlaufbahnen um die Sterne kreisen. => kein Leben möglich

Ein Stern, um den sich Planeten bilden, darf auch eine bestimmte Größe nicht unterschreiten, da die Planetenbahnen ansonsten zu weit vom Gestirn entfernt lägen. Dort käme dannzu wenig Energie an => kein Leben möglich.

Ist der Stern zu groß, liegen die PLanetenumlaufbahnen zu nahe bei der Energiequelle und werden zu heiß. Zudem wird ein seh´r großer Stern auch nicht alt, sondern explodier bereits nach vergleichsweise wenigen Millionen Jahren, bevor sich mehr als ein paar einfachste Aminosäuren gebildet haben können => kein Leben möglich.

Planeten, auf denen Leben möglich wäre, können nicht irgendwo "zwischen Merkur und Saturn" (warum nicht gleich Uranus?) liegen. In unserem Somnensystem sind schon auf den nächsten Nachbarn der Erde (Venus mit einem Atmosphärendruck, der dem 90-fachen der Erdatmosphäre entspricht, dazu dieser ständige Schwefelsäureregen bei Temparaturen von mehreren hundert Grad - dagegen wirkt der Mars mit seiner Atmosphäre, die immerhin den gleichen Druck wie auf der Erde hat (allerdings in 500 Meter Höhe und ohne jeglichen Sauerstoff) und Temperaturen um Minus 150 Grad geradezu gemütlich. Immerhin ist es trocken, da sämtliches Wasser gefroren ist.) => kein Leben möglich.

Eine Planetenmasse, die dem fünffachen der Masse der Erde entspricht, dürfte zu einer eher flachen Evolutionskurve führen ... => kein Leben möglich.

Im Artikel ist ja auch nur von "Forschern" die Rede, nicht etwa von Wissenschaftlern, die solche Behauptungen in die Welt setzen. Wohl zu Recht wird da unterschieden. Mit welcher Berechtigung aber wird dann über diese Studie berichtet?

Fassungslos,

Euer Derek

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mascha1234 12.01.2012, 23:13
101. Das ist gut...

Zitat von sysop
Gibt es Leben da draußen im All? Die Hinweise darauf verdichten sich: Gleich mehrere aktuelle Studien zeigen, dass es in unserer Galaxie nur so von Planeten wimmelt. Millionen von ihnen könnten unserer Erde ähneln .
..denn wenn wir so weiter hausen, brauchen wir eine zweite Erde.

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Moewi 12.01.2012, 23:20
102.

Zitat von SethSteiner
Wieso? Was sollte sie von sich preisgeben? Erstmal müssten ihre Signale uns erreichen und was wenn sie das schon längst haben und vorübergezogen sind? Wenn ich mein Radio anstelle, dann ist die Sendung zu Ende, wenn sie nicht mehr sendet. Wer weiß wie lange wir überhaupt noch Radiosignale übertragen, eventuell endet das schon in 100 Jahren oder 1000. Wir können gerade mal seit knapp 100 Jahren empfangen und senden, das ist im Maßstab des Alters des Universums nichts.
Ein gutes Stichwort! Massstab.

Sehen wir uns die Grössenverhältnisse an:
Ich finde das wikipedia-Modell ganz brauchbar.
Zitat von wikipedia
Man bekommt eine anschauliche Vorstellung von der Größe unserer Galaxis mit ihren 100 bis 300 Milliarden Sternen, wenn man sie sich im Maßstab 1:10^17 verkleinert als Schneetreiben auf einem Gebiet von 10 km Durchmesser und einer Höhe von etwa 1 km im Mittel vorstellt. Jede Schneeflocke entspricht dabei einem Stern und es gibt etwa drei Stück pro Kubikmeter. Unsere Sonne hätte in diesem Maßstab einen Durchmesser von etwa 10 nm, wäre also kleiner als ein Virus. Selbst die Plutobahn läge mit einem Durchmesser von 0,1 mm an der Grenze der visuellen Sichtbarkeit. Pluto selbst hätte ebenso wie die Erde lediglich atomare Dimension.
Innerhalb dieses 10x10x1km grossen Schneetreibens mit etwa 3 Sternen pro Kubikmeter haben wir Terraner es geschafft, unsere Umgebung mit Radiosignalen zu "fluten". In diesem Modell entspricht ein Lichtjahr ungefähr 10cm. Der von uns "bestrahlte" Raum hat also einen Durchmesser von etwa 20 Metern (=100 Jahre Funk). Gehen wir davon aus, dass wir noch etwa 100 Jahre senden, ist also alles was von unserer Präsenz (oder eher: Vergangenheit) zeugt, eine Kugelschale mit einer Wandstärke von 20 Metern, die sich mit 10cm pro (Erd-)Jahr durch den Raum bewegt. Das heisst, eine fremde Zivilisation könnte uns nur bemerken, wenn sie zufällig genau in ebendiese 200 Jahre Sendezeit lauscht, und zwar genau im Zeitfenster der 200(Erd-)Jahre, in der diese Wellenfront an ihr vorbeirauscht. 50 jahre später, und die Chance ist vorbei.
Dabei wird ein wichtiger Punkt übersehen: Die Intensität der Strahlung müsste (wenn ich mich recht erinnere) mit dem Quadrat (oder gar zur 3.Potenz?) der Entfernung abnehmen. Je weiter unser Programm strahlt, umso schwächer wird es, und zwar ziemlich zügig. Irgendwann kommt ein Punkt, an dem unsere Radiosignale wohl kaum noch vom Hintergrundrauschen zu unterscheiden sind, eben weil sie von Anfang an zu schwach waren.
Wir "sehen" radioastronomische Objekte (bzw deren Signale) in grossen Entfernungen doch nur, weil sie mit unvorstellbar grosser Leistung gesendet werden. Ich denke es ist nicht überheblich anzunehmen, dass Zivilisationen keine Signale senden, welche die Sendeleistung eines Quasars benötigen.

Alle diese Punkte gelten natürlich in umgekehrter Richtung genauso, und ich folgere (für mich): Wir werden "sie" nicht sehen, und "sie" werden uns nicht sehen.
Schade, aber so isses nunmal.
Vielleicht auch gar nicht so schlecht, denn wenn die Brüder so drauf sind wie wir, könnte das eine echt unangenehme Begegnung werden. Ich meine: Schauen wir uns doch mal nüchtern um - meine Mitmenschen (und immerhin gehören die zu meiner Art!) sind mir mitunter schon unheimlich genug...

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chang55 12.01.2012, 23:28
103. Ursuppe

Zitat von reuanmuc
Ach jüttemann, Sie mühen sich vergeblich. Es sind viele Explerimente mit unterschiedlichen Bedingungen gemacht worden und die Ausbeute an organischen Substanzen ist auch unterschiedlich. Inzwischen gibt es keinen vernünftigen Zweifel mehr, dass das Leben durch chemische Evolution auf der Erde entstanden ist, vor mindestens 3,5 milliarden Jahren. Höchstwahrscheinlich bildete RNA den Ursprung des Lebens, das ergibt sich aus deren Eigenschaften und Möglichkeiten. Einzelne Nukleinsäuren konnten bei den Ursuppenexperimenten nachgewiesen werden. Verschiedene Gemeinsamkeiten aller Lebensformen sind nur durch einen gemeinsamen Stammbaum des Lebens erklärbar. Die inneren Ähnlichkeiten der Lebensformen sind sehr viel größer als es auf Grund der äußeren Verschiedenheiten erscheint. Das ist eben eine große Täuschung, die erst durch die Molekularbiologie beseitigt werden konnte.
..und die RNA kommt woher? Schleierhaft, warum sie sich auf gescheiterte Versuche beziehen..die Bausteine es Lebens sind doch gar nicht das Problem, Aminosäuren kommen praktisch überall im Weltall vor, insofern stehen die Wahrscheinlichkeiten einer Pansperma-Theorie sehr viel höher als das was sie als erwiesen bezeichen.
Die Anfänge dessen, was wir als Leben bezeichnen, sind nach wie vor völlig ungeklärt, den Hinweis auf die "äußerlichen Unterschiede" meinensie doch nicht ernst oder? Ich glaube nicht, das RTL II- Zuschauer Evolutionsbiologie betreiben...
Sich selbst formende Fettkügelchen; Kombination verschiedener Aminosäuren, das ist der derzeitige Ansatz, wie das allerdings zusammenkam, ist nach wie vor schleierhaft-samt der ersten RNA; um diese Problem kann man sich nicht herum-ideologisieren.
Grundsätzlich wäre ich sehr vorsichtig mit jeder Prognose und Wahrscheinlichkeiten; wir wissen einfach viel zu wenig. Weder wissen wir, was Leben ( und Bewusstsein) eigentlich ist; und die Entwicklung der Technik ist unvorhersagbar, was eventuelle Reisen angeht. Es ist ja nicht mal gesagt, das hier überhaupt Technik im Spiel sein müsste; wenn man die moderne Physik ernstnimmt lassen sich alle Vorgänge über Frequenzen erklären, was dem Bewusstsein an sich als die Realität buchstäblich kreierendes Instrument eine zentrale Bedeutung gibt...

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Vorzeichen 13.01.2012, 00:22
104. Aber nicht doch

Zitat von reuanmuc
Sie plappern nur nach, was Ihre Kreationistengurus in die Welt setzen,...
Ich bitt Sie. jüttemann ist selbst für Kreationisten zu blöd. Mit "Ich habe zwar keine Ahnung, bin aber gerne bereit, aus 40 mal so eben 35 zu machen" ist das Argumentationspotental bei 0 angelangt. So einen Quark nehmen selbst Kreationisten nicht ernst.

Da muss schon mehr kommen.

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knupauger 13.01.2012, 01:00
105.

<blockquote>eigentlich ist es eher so: je mehr (aus unserer sicht bewohnbare) planeten wir entdecken, desto unwahrscheinlicher wird eigentlich anderes leben in der galaxie (das über technologie genug verfügt, um radiowellen zu erzeugen). denn die frage (die alte frage - fermi paradoxon) muss dann lauten: wo zur hölle sind die alle? schon eine zivilisation, die uns technologisch nur 50 jahre voraus ist, ist eigentlich nicht übersehbar.</blockquote>

Ich denke, sie verwechseln da das eine oder andere. Selbst wenn sich jede höher entwickelte Zivilisation früher oder später entscheidet, den Kosmos gezielt mit ausreichend starken Radiosignalen zu fluten, was übrigens eine gewaltige Herausforderung wäre, so würden diese Radiosignale mit großer Wahrscheinlichkeit einfach im Kosmos vergehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Sender in den riesigen räumlichen und zeitlichen Dimensionen einen Empfänger findet, ist schlichtweg sehr, sehr gering.

Dennoch spielt Fermi eine Rolle, denn wenn Zivilisationen früher oder später den Schritt "zu den Sternen" wagen, sollten sie unzählige Male innerhalb kürzester Zeit (astronomisch gesehen) die gesamte Galaxie erobern - selbst wenn es nur wenige Zivilisationen gibt und selbst sie nur mit einem Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit unterwegs sind und nur alle 1000 Jahre ein System weiter fliegen. Die Erde hätte unzählige Male erreicht worden sein müssen, und es hätte keinen Grund gegeben, dass Sonnensystem auszubeuten. Auch wären sie nicht einfach an der Erde vorbei geflogen. Wahrscheinlich hätten sie die Erde direkt angesteuert. Wir sind nur noch wenige Jahrzehnte davon entfernt, alle Planeten und Quellen des Lebens in unserer Galaxie aufzuspüren. Eine raumfahrende Zivilisation hätte in jedem Fall die Technologie, um die Erde selbst von der anderen Seite der Milchstraße zu entdecken - und anzusteuern.

Die Frage ist also, warum sie nicht hier sind und offenbar niemals hier waren. Eine offensichtlich Lösung dieses Paradoxons ist, dass Zivilisationen niemals zu den Sternen aufbrechen, weil die technologischen Hürden einfach zu hoch. Demnach entstehen Zivilisationen, existieren einige tausend Jahre und vergehen wieder, ohne jemals ihre Welt zu verlassen. Eine andere Lösung ist, dass sich raumfahrende Zivilisationen grundsätzlich ganz anders verhalten, als wir es erwarten, um die großen technologischen Hürden zu umgehen. Sie könnten auf künstlichen Habitaten zwischen den Sternen leben, frei von der eher hinderlichen Bindung an Planeten, weshalb sie kein Interesse hätten, die Erde als Lebensraum zu nutzen.

Und natürlich kann man auch davon ausgehen, dass Fermi in seinen Annahmen falsch gelegen haben könnte, wovon ich zumindest teilweise ausgehe. Selbst mit Lichtgeschwindigkeit wäre eine Reise einer gesamten Zivilisationen zum nächsten System ein gewaltiges Unterfangen. Ich denke, dass der Expansionsdrang einer Zivilisation nicht so groß ist, dass sie tatsächlich alle tausend ein Jahre ein weiteres System erobern würde, und wahrscheinlich auch nicht als gesamte Zivilisation. Ich denke, dass eine Zivilisation vielleicht ein bis zwei Dutzend Systeme erobern würde, und das jedes neue System aufgrund der enormen Distanzen eher einer eigenen Zivilisation entspricht - mit all ihren Problemen und Gefahren. Natürlich hätte die Erde auch dann etliche Male erreicht worden sein müssen, aber eben bei Weitem nicht so häufig, wie Fermi angenommen hat, und nicht mit der Notwendigkeit, Planeten zu erschließen.

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Denis_069 13.01.2012, 03:24
106. jetzt reichts doch ma endlich

vom 17.02.2010
Doch erst jetzt offenbarte die Analyse der Münchner Wissenschaftler die gigantische Komplexität von Murchisons Chemie. Dabei wurde bisher, schätzt Schmitt-Kopplin, nur die Spitze des Eisbergs sichtbar. Er rechnet damit, dass sich mehrere Millionen Sorten organischer Moleküle in dem Meteoriten verstecken.(Zitat aus Aminosäuren aus dem All - Nachrichten welt_print - Wissen - WELT ONLINE)

...die Wahrscheinlichkeit das so ein Teil auf ein Planeten mit optimalen Bedingungen kracht is doch egal...oder?

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Ursprung 13.01.2012, 08:18
107. Uns nicht gegeben

Zitat von sysop
Gibt es Leben da draußen im All? Die Hinweise darauf verdichten sich: Gleich mehrere aktuelle Studien zeigen, dass es in unserer Galaxie nur so von Planeten wimmelt. Millionen von ihnen könnten unserer Erde ähneln .
Praktische Vernunft, Wissenschaften sind eine Untergliederung derselben, scheint uns nur gegeben zu sein, um effektiver unseren Instinkten zu folgen.
Nicht etwa, um aus ihnen heraustreten zu koennen, wie wohl die Mehrheit aus unserer Spezies es glaubt, das wir genau das schon tun.
Anders ist weder das historische, noch das Gegenwartsgeschehen erklaerbar.

Anders ist auch weder erklaerbar, dass es tatsachlich viele Leute gibt, die sich vorstellen, wir, die Christen, Moslems, Menschen, Prasidenten und Potentaten in unserer Biosphaere auf Gea koennten einzigartig sein.
Noch waere es erklaerbar, wenn unsere "Denker", Wissenschaftler, Goetzenglauber "Leben" nur als das bezeichnen, wie wir oder Teile unserer Umwelt seien oder ihr aehnlich.
Leben hat nach kognitiver Extrapolierung wohl erheblich viel mehr Chancen, sich irgendwo zu entwickeln, als jene, die wir nur kennen und in dessen Egozentrum wir uns selber stellen.

Bei all diesem instinktgesteuerten Suchen nach extraterristischem Leben blenden die meisten aber einen Widerspruch aus, der nach unserem bisherigen Wissenschaftsverstaendnis als absolut unueberwindbar gilt: die Unmoeglichkeit der Entfernungsmeisterung.
Ein Autor namens Schulz-Hoos nennt das "unser Gefaengnis Erde", sinn gemaess.
Diese Lichtgeschwindigkeitsbarriere (c) bleibt die unueberwindliche Gefaengnismauer, jemals zu "anderem Leben" vordringen oder auch nur "zeitnah" Kunde ueber ein solches fremdes Leben erlangen zu koennen.
So gesehen ist der ganze Zirkus und das Geldausgeben um diese cause ein lediglich instinktgelenkter grandiose Humbug unserer Spezies.
Oder politischer Betrug, daemlich instinktbefriedigende Militaerforschung uns besser verkaufen zu wollen und dafuer unsere Geldtaschen zu oeffnen.

Es sei denn, wir faenden eines Tages heraus, dass die Welt eine ganz andere sei, als wir bisher meinen.
Wir unser "Raeume" mitnehmen koennten und nicht meinen, nur innerhalb des uns bekannten Raumes die Ferngelueste befriedigen zu koennen.
Aber wegen des uns alle statt Kognition dominierenden Instinktes sehe ich ziemlich schwarz fuer wirklichen geistigen Fortschritt.
So wie der zitierte Autor sich eine andere Denke vorstellen kann, die aber sonst nirgends auftritt bisher, so scheinen auch mathematisch hieb- und stichfeste Simpelmaschinen moeglich zu sein, aus der Erdgravitation schlicht Strom zu erzeugen. Aber auch diese Moeglichkeit wird unter Kognitivausschaltung "instinktiv" so abgelehnt, das es niemand auch nur zu versuchen wagt.
Und so werden wir wohl weiter auf der Stelle treten. Anderes scheint uns nicht gegeben zu sein.

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jüttemann 13.01.2012, 08:58
108.

Zitat von Vorzeichen
Ich bitt Sie. jüttemann ist selbst für Kreationisten zu blöd. Mit "Ich habe zwar keine Ahnung, bin aber gerne bereit, aus 40 mal so eben 35 zu machen" ist das Argumentationspotental bei 0 angelangt. So einen Quark nehmen selbst Kreationisten nicht ernst. Da muss schon mehr kommen.
Oha, da habe ich aber einem weiteren selbsternannten Experten schwer auf den Schwanz getreten.
Sich über Mitforisten mokieren und die als geistig minderbemittelt zu bezeichnen, gilt in einem Forum aber nicht, zu argumentieren und Fragen beantworten ist dort angesagt.
Und da kommt von Ihnen genau wie vom Foristen reuanmuc bisher nur heiße Luft.
Setzen Sie sich hin und widerlegen Sie die Berechnungen von Hoyle, und solange Sie und andere dazu nicht in der Lage sind, bleibt es vorläufiger Stand der Dinge, was der errechnet hat. In meinem Wissenschaftsbereich ist das jedenfalls so, mag aber sein, dass das in Hilfswissenschaften wie der Mathematik anders ist.

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Thermodynamix 13.01.2012, 09:27
109. Die Bildung von Aminosäuren

Zitat von trompetenmann
3. So, und nun machen wir das Experiment in einer Milliarde Labore gleichzeitig, dann wären das 155 * 10^24 Versuche. Oder in Worten knapp 150 milliarden milliarden Millionen Versuche bis vor 5 Milliarden vor Christus - und das nur in unserer Galaxie!!. Also, wenn da mal keine brauchbare Aminosäure zustande kommt....
dürfte wohl nicht der limitierende Faktor gewesen sein, denn die gibt es in Hülle und Fülle.
Der limitierende Faktor ist die Wahrscheinlichkeit, mit der die Aminosäuren, im Fall des irdischen Lebens L-Aminosäuren, enantiomerenrein, also ohne D-Aminosäuren, zusammen mit den entsprechenden Biokatalysatoren, ... sich zufällig alle gleichzeitig innerhalb einer zufällig entstandenen Zellmembran zusammengefunden haben und der lebensprozess inklusive der Reproduktionsfähigkeit in Gang gekommen ist und sich selbst erhalten hat.

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