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Leben im All: Forscher bejubeln Planeten-Flut

Gibt es Leben da draußen im All? Die Hinweise darauf verdichten sich: Gleich mehrere aktuelle Studien zeigen, dass es in unserer Galaxie nur so von Planeten wimmelt. Millionen von ihnen könnten unserer Erde ähneln . Leben im All: Forscher bejubeln Planeten-Flut - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

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blowup 12.01.2012, 18:04
20. na, na

Zitat von Lopid
Tja, es gibt wohl viele erdähnliche Planeten in unserer Galaxis. Aber vermutlich werden wir diese niemals vernünftig erreichen können. Im besten Falle können wir mit langwierigen Reisen die nächsten paar Sonnensysteme erreichen, wenn wir es denn schaffen zumindest Antriebe zu entwickeln, die annähernd Lichtgeschwindigkeit erreichen.
Nicht so pessimistisch. Wir müssen doch nur bis zum nächsten "Wurmloch" fahren.

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BöHsling 12.01.2012, 18:13
21.

Zitat von pariah_aflame
eigentlich ist es eher so: je mehr (aus unserer sicht bewohnbare) planeten wir entdecken, desto unwahrscheinlicher wird eigentlich anderes leben in der galaxie (das über technologie genug verfügt, um radiowellen zu erzeugen). denn die frage (die alte frage - fermi paradoxon) muss dann lauten: wo zur hölle sind die alle? schon eine zivilisation, die uns technologisch nur 50 jahre voraus ist, ist eigentlich nicht übersehbar. aber fragen sie mal die SETI-jungs, die seit jahrzehnten nichts finden. und eine zivilisation zu übersehen, die uns technologisch 1000 jahre voraus ist, ist eigentlich unmöglich.
radiowellen sind leider auch nicht schneller als das licht. wenn sich also vor 100 mio. jahren eine zivilisation auf einem 200 mio. lichtjahre entfernten planeten gebildet hat, kriegen wir das erst in 100 mio. jahren mit :)

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Schleswig 12.01.2012, 18:14
22. xxx

Zitat von sysop
Gibt es Leben da draußen im All? Die Hinweise darauf verdichten sich: Gleich mehrere aktuelle Studien zeigen, dass es in unserer Galaxie nur so von Planeten wimmelt. Millionen von ihnen könnten unserer Erde ähneln .
Ob ein Leben wie wir es kennen im Universum existiert, und ob wir als Spezie einzigartig sind weiß ich nicht. Aber ich weiß das es Leben da draußen geben muss. Wenn in der Tiefsee und an den unwirtlichsten Orten auf diesen Planeten Leben möglich ist, dann ist Leben auch außerhalb unseres Planeten möglich.
Zumal die Urform des Leben fast unsterblich ist. Wenn man den Hauch des Alters von 270 Millionen Jahre !!als unsterblich bezeichnen möchte.

Nach 250 Millionen Jahren: Ur-Bakterium zum Leben erweckt - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wissenschaft

Man glaubt sogar noch ältere Bakterien zum Leben erwecken. 2,5 Mrd Jahre alt!!!
.Urbakterien zum Leben erweckt - Nachrichten DIE WELT - WELT ONLINE

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de-be 12.01.2012, 18:16
23.

Zitat von hdudeck
verstanden,warum Forscher das in der Vergangenheit nicht glauben wollten. Manche habe das sogar total abgestritten und regelrechte Glaubenskriege gefuehrt. Angesichts der moeglicherweise unendlichen Anzahl von Sternen grenzt es an Aroganz, die Existens von Planeten zu betreiten und die Erde als Ausnahme zu betrachten. Allein unsere Sonne hat 9 Planeten, das sollte doch schon alles sagen.
auch in meiner Vorstellung bildeten die meisten Sterne schon immer ein Sonnensystem. Und bei 300 Millionen Sternen allein in unserer Galaxie, war mir schon immer klar, dass diese demnach ziemlich sicher auch in der "bewohnbaren Zone" von Planeten umkreist werden. Alles andere wäre schon immer äußerst unwahrscheinlich gewesen. Denn auch ohne die "Sichtung" dieser Planeten, galt schon immer die Statistik, die eindeutig für theoretisch lebensfreundliche Planeten sprach.

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Till67 12.01.2012, 18:17
24. Mögliche Antworten

Zitat von pariah_aflame
denn die frage (die alte frage - fermi paradoxon) muss dann lauten: wo zur hölle sind die alle? schon eine zivilisation, die uns technologisch nur 50 jahre voraus ist, ist eigentlich nicht übersehbar. aber fragen sie mal die SETI-jungs, die seit jahrzehnten nichts finden. und eine zivilisation zu übersehen, die uns technologisch 1000 jahre voraus ist, ist eigentlich unmöglich.
Wir machen ja jetzt schon weniger Radiosmog als vor 30 Jahren - gerichtete Direktstrahlung vom Satelliten anstatt 500KW-Sender die kräfig ins All abstrahlen. Und weiter fortgschritten gibt es da noch weniger Elektro-Smog, der von außen meßbar wäre. Demnächst werden die Analogsender ganz abgeschaltet - Funkstille nach draußen (Die paar Watt von den Handys kommen nicht weit).

Stanislaw Lem hat in einem Sci-Fi-Roman schon geschrieben: Der Grund, warum außerirdische Zivilisationen nicht mit großer Energie empfangbare Signale auf potentielle Zuhörer senden, hat ganz banal betriebswirtschaftliche Grüned. Stellen Sie sich ein solches Programm in heutiger Zeit vor (Ein Bündel von 50 AKWs befeuert eine starke Antenne, die ständig zwischen den Sternen weitergestellt wird). Das würde doch jeder Finanzminister sofort streichen!

Und wenn die Außerirdischen auch Finanzminister haben, ist an dem Argument etwas dran...

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StefanJohannesIlisevic 12.01.2012, 18:18
25. Seufz

Immer wieder frage ich mich was SpOn mit solchen Überschriften/Artikeln beabsichtigt. Sitzt da irgendwo ein kleiner Darvin in der Redaktion, der vermeiden möchte, dass die Menschen an Gott glauben? Oder geht es darum gut Wetter zu machen, damit weiterhin schön die Gelder in solche Projekte fließen? Wer weiß das schon. Aber ich werde mich königlich amüsieren, wenn eines Tages die 'zweite Erde' da draußen gefunden wird, diese aber unerreichbar fern ist, so wie alles da draußen. :-D

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de-be 12.01.2012, 18:20
26.

Zitat von Layer_8
Unsere Sonne hat 8 Planeten, sowie unzählige Zwergplaneten wie z.B. Eris oder Pluto :DD
Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten!
Ich habe nicht gesehen, dass einer von denen explodiert ist oder von Aliens entführt wurde, deswegen bleibe ich bei 9!

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Nibbla 12.01.2012, 18:22
27. Planeten wurden nie bestritten

Im Artikel steht was von Lebensfreundlich wie Tatooine.
Vlt im vergleich mit einem Gasriesen, aber das wort klingt unpassend...

Zu den vielen andern die meinen die Wissenschafftler hätten das immer bestritten, dass es Planeten gibt. Stimmt nicht. früher hat man weniger gefunden, weil man nur die mit gasriesen finden konnte.

Frage ist immer, was macht die Erde besonders. Das es relativ lange stabile umstände gibt, dass sich eine Zivilisation oder nur höheres Leben entwickelt.

Da haben wir zum Beispiel Jupiter der viele Meteoriden aufgeräumt hat und relativ weit draußen ist.
Einen relativ großen Mond, der für sorgt, dass die Drehachse stabil halbwegs senkrecht bleibt. Einen flüssigen Kern(der äussere, nicht der innere ;-P ) der für ein Magnetfeld sorgt, was vor Strahlung schützt (hat mars zb nicht).
dann sind wir in einen relativ ruhigen Gebiet in der Milchstraße. usw usw.
und des reduziert dann wieder stark die potentiellen Planeten.

es bleibt spannend

das es irgendwo leben gibt ist unbestritten.
wir werden nur niemals in Kontakt treten können.
mit viel glück mal Spuren entdecken, aber des ist schon viel zu unwarscheinlich, aber theoretisch möglich.

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lug&trug 12.01.2012, 18:22
28. Nein

Zitat von sophissimus
Stellt sich dann nicht eher die Frage, wie es sein kann, dass so komplexe Lebewesen, die das alles wie Exoplaneten überhaupt wahrnehmen können, überhaupt entstehen können?
Eigentlich nicht: wenn es hunderte Milliarden Planeten gibt, ist die Chance, dass auf EINEM eine intelligente Spezies entsteht, vielleicht gar nicht so schlecht, auch wenn dies als Einzelereignis extrem unwahrscheinlich ist.
Wer bei Leben auf fremden Planeten immer gleich an intelligente Wesen denkt, ist m.E. aber auf dem Holzweg. Viel wahrscheinlicher ist es, dass die meisten bewohnten Planeten hauptsächlich die Heimat von Mikroben sind.

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Zero Thrust 12.01.2012, 18:23
29.

Och je. Man weiß nicht so recht, ob man's komisch finden soll, amüsant, oder nervig, wie sich diese Diskussionen Mal um Mal anlassen, allerdings kann man den Diskutanten (auch) dieses Mal schwerlich die Schuld geben, denn die Überschrift sagt ja alles: "Leben im All". Tolles Ding! Natürlich ist damit "außerirdisches" Leben gemeint und da kann dann auch wirklich jeder (irgend) was zu sagen, weil ja sowieso nichts richtig oder falsch wäre, weil ohnehin niemand irgend etwas weiß, alles kann, alles geht - fantasieren Sie einfach lustig mit - ein bisschen wie im Märchen. Und dabei geht es eigentlich _nur_ darum, dass ein Satz neuer Studien die relative Häufigkeit von (von mir aus auch "erdähnlichen") Planeten in unserer Galaxis fundiert - ja, fundiert, denn gar so neu ist daran ansonsten wirklich nichts. Weshalb ich denn auch wenigstens dem hier beipflichte:

Zitat von reumario
Natürlich ist dies nicht erstaunlich oder sensationell.
Nö! Aber was meinen Sie bitte, warum man dann gleich noch die nächste Tube aufmachen muss und das Ganze mit der Überschrift und dem Unterton "Leben im All" aufheischt?! Genau deshalb! Weil ansonsten _nichts_ Sensationelles auf dem Tisch liegt.

Zitat von
Die Wissentschaftler, die das überrascht, leben noch im geozentrischen Weltbild: Die Erde ist im Mittelpunkt und darüber flackern einige Sternchen.
Können Sie solche "Wissenschaftler" auch namentlich nennen? Nein? Wovon reden Sie denn dann?

Zitat von
Warum soll unser Sonnensystem die große Ausnahme sein?
Darum:

Zitat von
Nur weil wir darin leben?
- ! - Ist es nicht herrlich trivial?!

Zitat von
Dass Wissenschaftler noch vor 20 Jahren die Existenz weiterer Planeten abgestritten haben, war damals schon absurd.
Haben Sie das damals auch schon befunden? Und geäußert?

Zitat von
Aber jetzt soll sich ja um jede Sonne mindestens ein Planet drehen. Ist ja schon einmal ein Fortschritt
Ich verstehe. Sie allein sind der geballten Wissenschaftlercaste wohl locker so um die 30, 40 Jahre voraus, haben ja sowieso und überhaupt schon immer alles gewusst und warten jetzt nur noch darauf, dass all diese Schwachköpfe doch einmal "erwachen" mögen. Ein Tipp: Sie sollten Ihre Energie nicht hier verschwenden! Und um Ihre exklusiven Erkenntnisse zu verbreiten, gibt es sicherlich auch würdigere Orte.

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