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Linken-Parteitag: Kampf dem Knatsch
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Mehr Rente, mehr Hartz IV: Auf ihrem Parteitag will die Linke Milliardengeschenke beschließen - und vor allem Geschlossenheit demonstrieren. Doch der Streit um die Haltung zum Euro könnte in Dresden wieder aufbrechen. Die Linke sucht auf Parteitag in Dresden ihren Euro-Kurs - SPIEGEL ONLINE

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garfield 14.06.2013, 10:39
20.

Zitat von klaus meucht
Das hat der reine Sozialismus mit dem reinen Kapitalismus gemeinsam. Dadurch reicher zu werden in dem man den Nachbar ärmer macht, geht auch nicht unbegrenzt
Aber klar. Wer allen Ernstes in einem begrenzten Währungsraum (oder sogar auf einem begrenzten Globus) glaubt, wenn alle so "fleißig" wären, wie die Deutschen, könnten alle einen Export- und Leistungsbilanzüberschuss wie wir erreichen, der glaubt alles. Schließlich haben wir ja unsere Märkte auf dem Mars.

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Munster 14.06.2013, 10:41
21.

Mehr Rente, mehr Hartz 4. Ist ja schön und gut, aber dass das immer ausgerechnet von den gleichen Leuten kommt, die auch dafür plädieren jeden armen Tropf aus irgendeinem Krisen- oder Kriegsgebiet Asyl zu gewähren und hier aufzunehmen. Wie läßt sich das denn langfristig vereinbaren? Wir sollen quasi für den Unterhalt tausender Flüchtlinge aufkommen, die jedes Jahr nach Deutschland strömen, Integrations- und Bildungsmaßnahmen bezahlen und am Ende soll noch etwas dafür übrig sein, dass man Hartz 4 und die Rente aufstocken kann? Das funktioniert vielleicht momentan noch, in den 30ig Jahren hat man den Staat mit einer derartigen Philosphie vermutlich komplett an die Wand gefahren.
Die Linke wird sich irgendwann entscheiden müssen: Entweder jeden hier aufnehmen und den Traum einer ach so tollen MultiKulti-Gesellschaft leben ODER Sozialleistungen. Beides wird sich auf Dauer nicht vertragen; irgendwann sind die Kassen leer. Die Bankenrettung und die EU-Hilfen dürften jetzt schon ein Peanuts gegen das sein, was dem Staat die bildungsferne Massenmigration jährlich kostet, aber auf dem Schirm der Linken scheinen diese Kosten nicht zu stehen. Oder geht es vielleicht am Ende nur darum Wählerstimmen zu gewinnen, denn wie hat ein Berater Blairs sinngemäß einst gesagt:

Wir wussten ganz genau, dass die Masse der Einwanderer auf Sozialleistungen angewiesen sein würde, und genau deswegen haben wir sie geholt. Wer auf Sozialleistungen angewiesen ist, wählt links, und Masseneinwanderung sollte Labour eine strukturelle Mehrheit verschaffen.

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G-Kid 14.06.2013, 10:42
22. Für seine Größe

Zitat von Frickel-Pit
67 kg für einen erwachsenen Mann kommt mir beängstigend wenig vor. Beim ersten Windhauch fällt der doch um!
ist das aber normal ;-)

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kaiserbubu1 14.06.2013, 10:43
23. Man kann es nicht mehr hören

@Konradii
Diese Phrasendreschmaschine über den "Sozialismus" nervt. Aber wenn die Regierung das Geld den Banken hinterher wirft sind das keine Geschenke sondern alternativlose Wahrheiten von denen die Glauben sie verstehen etwas von Wirtschaft. Jetzt hat die Bundesregierung gerade mal 8 Milliarden ausgelobt um die Flutschäden zu beheben. Alleine für die HYPO REAL ESTATE hat sie 100 Milliarden cash hingelegt. Hier haben sich die Werte verschoben. Wann werden endlich 100 Milliarden über Nacht für Rentner Hartzer oder Behinderte ausgegeben? Aber da wäre die Phrasendreschmaschine des Mainstream auf hoch Touren.

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friedrich_eckard 14.06.2013, 10:44
24.

Einmal abgesehen von der ärgerlichen Unterstellung, Lafontaines Vorstoss sei mit Blick auf die Teebeutel taktisch motiviert - könnte es nicht sein, dass er das, was er da von sich gibt, einfach nur für richtig hält? - ein im Grossen und Ganzen doch recht fairer Vorbericht, der sich von dem in solchen Fällen sonst üblichen Gewieher des Hengstes wohltuend abhebt.

Zum Thema € wird wohl tatsächlich kontrovers diskutiert werden, aber das ist aus sachlichen Gründen auch nötig und gar kein Mangel. Die Linie übrigens, die sich da abzeichnet: nämlich deutlich zu machen, dass die LINKE auf ein Ende des € nicht hinarbeitet, aber zugleich auch die Bedingungen zu beschreiben, die erfüllt sein müssen, wenn der € gehalten werden soll, erscheint mir sachgerecht. Da allerdings diese Bedingungen aller menschlichen Voraussicht nach unerfüllt bleiben werden, wird wohl die LINKE auch nicht um Diskussionen um €-Alternativen herumkommen, aber damit hat es, da das Zeitfenster, von Flassbeck gesprochen hat, wohl noch offen ist und noch ein wenig offenbleiben wird, schon noch etwas Zeit. Gedanken im stillen Kämmerlein darf man sich aber ruhig schon einmal zu machen beginnen.

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fr.rottenmeier 14.06.2013, 10:45
25. Und gerade deshalb

Zitat von kdshp
"Das Problem mit dem Kapitalismus ist, dass irgendwann das Geld der kleinen Leute ausgeht."
kann jetzt der Kapitalismus den Privatisierungsprozess so schnell vorantreiben. Denn wenn das Geld der kleinen Leute mal ausgegangen ist, ist auch der Staat auf dem Weg zur Verarmung und muss Schritt für Schritt das gesamte öffentliche Eigentum verkaufen und ganz am Schluß auch die Wasserversorgung. Und durch den Besitz des gesamten Versorgungsnetzes der Bevölkerung ist der Höhepunkt des Kapitalismus erreicht. Und da sich ein System wie der Kapitalismus nicht weiter entwickeln kann, kehrt er an dieser Stelle vermutlich zum Feudalismus zurück, was für ihn naturgemäß aber wiederum eine Weiterentwicklung darstellt.

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nickleby 14.06.2013, 10:46
26. Der Marxismus und sein Versagen

Wenn Frau Kipping von "unmarxistisch" spricht, will sie damit wohl insinuieren, dass Marx recht hatte.

Dagegen spricht der Lauf der Geschichte : Der Marxismus mit seinen Anhängern hat die Menschheit ca.100 Millionen Menschen gekostet ( 40 unter Stalin, und 60 unter Mao ) Die anderen kommunistischen Opfer, die auch in die Millionen gehen, wollen wir mal außen vor lassen.

Angewandter Marxismus bedeutet Elend und Armut; Soziale Marktwirtschaft dagegen bedeutet Ausgleich und 'the pursuit of happiness'
(John Locke)

Fazit : Die Apologeten des Marxismus' haben nichts dazugelernt, sondern beharren auf ihrem historischen Irrtum, der sich in ihren gegenwärtigen sozialpolitischen Forderungen wieder einmal decouvriert.

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ratxi 14.06.2013, 10:46
27.

Zitat von kdshp
So ist das nun mal vor wahlen SO verspricht frau merkel (CDU) auch Milliardengeschenke die weit über denen der Die Linke liegen. Darum wird frau merkel wohl die wahl auch gewinnen weil sie eben viel mehr verspricht!
Fragt sich nur, wem sie denn die Geschenke machen will, die so "weit darüber" liegen sollen.

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kdshp 14.06.2013, 10:48
28. Kapitalismus

Zitat von fr.rottenmeier
kann jetzt der Kapitalismus den Privatisierungsprozess so schnell vorantreiben. Denn wenn das Geld der kleinen Leute mal ausgegangen ist, ist auch der Staat auf dem Weg zur Verarmung und muss Schritt für Schritt das gesamte öffentliche Eigentum verkaufen und ganz am Schluß auch die Wasserversorgung. Und durch den Besitz des gesamten Versorgungsnetzes der Bevölkerung ist der Höhepunkt des Kapitalismus erreicht. Und da sich ein System wie der Kapitalismus nicht weiter entwickeln kann, kehrt er an dieser Stelle vermutlich zum Feudalismus zurück, was für ihn naturgemäß aber wiederum eine Weiterentwicklung darstellt.
WAS dann aber wieder zu einer revolution führt uns so wiederum zum sozailismus.

Ein Teufelskreis! (TV Kaiser)

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G-Kid 14.06.2013, 10:49
29. Die Positionen

Zitat von tulius-rex
Jede Stimme für DIE LINKE sichert Merkels Macht im Bund, weil die Extrempositionen dieser Partei sie regierungsunfähig macht und das vorhandene links-grüne Lager zersplittert. Insofern passen sie immer noch die alten Seilschaften und sorgen für den Wahlerfolg für schwarz-gelb. Na ja, in der Opposition ist es auch ganz gemütlich. Man bekommt Geld, ein warmes Büro, kann sich 8 Vorsitzende leisten und alles mögliche fordern ohne dafür die Konsequenzen zu tragen; das ist die Masche Lafontaine.
der Regirungsparteien finde ich wesentlich extremer: Kriegseinsätze sind wohl das Extremste was es gibt...

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