Forum: Blogs
Machtkampf in Ägypten: Viele Tote nach Mursis Trotzrede
REUTERS

Der Machtkampf in Ägypten spitzt sich zu: Präsident Mursi sagte in der Nacht, er werde nicht zurücktreten, auch wenn es ihn das Leben koste. Auf die Armeeführung gelobte den Kampf bis zum Äußersten. In der Nacht starben mindestens 22 Menschen, allein 16 an der Universität von Kairo. Viele Tote in Ägypten nach Trotzrede von Präsident Mursi - SPIEGEL ONLINE

Seite 1 von 7
kaiserudo 03.07.2013, 07:58
1. diese Islamisten sind schon der Burner

Zitat von sysop
Der Machtkampf in Ägypten spitzt sich zu: Präsident Mursi sagte in der Nacht, er werde nicht zurücktreten, auch wenn es ihn das Leben koste. Auf die Armeeführung gelobte den Kampf bis zum Äußersten. In der Nacht starben mindestens 22 Menschen, allein 16 an der Universität von Kairo.
nicht zuruecktreten wollen, bis zum Tode auf dem Posten zu kleben. Echt heroisch. Diese Idioten. Damit verursacht Mursi Tote. Hoffentlich verbringt jemand den Blödmann mit seinen Mittelalter-Ansichten von Religion und Volk schnell nach Den Haag. Da kann er dann in der Zelle von Milosevic gerne zu Allah sprechen.
Solche Menschen die meinen im 21. Jahrhundert hier irgendwelche Gottesstaaten errichten zu wollen sind sowas von ueberfluessig. Menschen sterben weil diese Flachmänner und Muttersöhne stur einen auf Diktator und gottgläubig machen.

Ab nach Den Haag mit dem Gesöcks und dort den Prozess machen.

Beitrag melden
TS_Alien 03.07.2013, 08:14
2. .

Politische Übergangsphasen, in denen ein Volk, inbsesondere der ungebildete Teil, zu viel Macht erhält, führen immer ins Chaos.

Beitrag melden
klaus kinski 03.07.2013, 08:15
3. oh gott

das sieht gar nicht gut aus!!!

Beitrag melden
Raus_die_Sau 03.07.2013, 08:16
4. Mursi

wird am Ende auch aus einem Erdloch geholt werden! Er weiß es nur noch nicht....

Beitrag melden
mastermatter 03.07.2013, 08:16
5. Bürgerkrieg !

Es ist wohl keine Frage mehr ob sich ein Bürgerkrieg in Ägypten noch vermeiden lässt, sondern nur noch wann dieser ausbricht und wie lange dieser dauern wird.

Wir jedenfalls haben nach unserem geplanten Türkei Urlaub nun auch Ägypten gestrichen und nun einen Trip nach Kuba gebucht.

Sicherer ist das.

Beitrag melden
M. Thomas 03.07.2013, 08:23
6. Mursi wird einsehen müssen,

dass seine Tage gezählt sind. Natürlich weiß die Opposition mindestens so gut wie er, dass sie selbst keine Chance hat, qualitativ wesentlich besser zu arbeiten, aber darum geht es schon lange nicht mehr. Und ob es jemals darum gegangen sein könnte, sei stark bezweifelt. Es war die Opposition, die aufgrund ihres Unvermögens, den Ausgang der Wahlen ertragen zu können, der Regierung soviel Steine als nur irgend möglich in den Weg gelegt hat. Ohne jemals substanzielle Vorschläge zu unterbreiten übrigens. Sie haben sich einfach nur verweigert und jedes Dialogangebot zurückgewiesen. Insofern ist Mursis Anspruch nicht falsch - wenn auch nicht (mehr) durchsetzbar. Er kann nur noch zurücktreten. Die ägyptische Presse ("Al-Masri al-Youm") berichtete vom unverhohlenen Vergnügen Mubaraks, als dieser von den Aufständen gegen Mursi erfuhr - und das ist das wahre Problem, dem auch die Opposition nicht entkommt, wenn sie denn infolge kurzfristig angesetzter, überstolperter Wahlen die Mehrheit erringt, was zu erwarten steht. Langfristig wird die Muslimbruderschaft zweifellos gestärkt aus ihrem heutigen Zusammenbruch ihrer Macht hervorgehen. Die Menschen werden maximal enttäuscht werden, weil auch eine andere Regierung keine kurzfristige Erleichterung und Verbesserung heranschaffen kann. Es wird auch keine bessere oder zuverlässigere Justiz geben, da sie, nebst des Obersten Gerichts, auch weiterhin von vielen "Feloul", also alten Mubarak-Kameraden, unterwandert ist. Die Karre ist grundgütig in den Dreck gefahren; jahrelange Unruhen, Misswirtschaft, unverändert wütende Korruption, Großdemonstrationen, Polizei- und Säuberungsaktionen sind vorprogrammiert. Ohne die Totalverweigerung von El-Baradei & Co. wäre Ägypten regierbar gewesen. Konkrete Gesprächsbeteiligung hätte manche Schieflage verhindern können. Baradei und Futouh riskieren aus (mir noch) unbekannten Gründen die gesamte Revolution und bieten Ägypten erneut wie sauer Bier auf dem internationalen Markt für Einflussnahme, Manipulation und gezielte Ein- wie Angriffe an.

Beitrag melden
AbuHaifa 03.07.2013, 08:27
7.

Ägypten muss vorsichtig sein, sonst droht ihm das gleiche Schicksal wie Syrien. Die Islamisten wähnen sich in der ganzen arabischen Welt auf der Siegesstraße und sind zu allem bereit. Nur ein kleiner Funke kann in Ägypten die Lage zur Explosion bringen. Kaum vorstellbar, dass sich die Muslimbrüder einfach von der Macht verdrängen lassen, die sie - man muss das leider feststellen - in einer freien Wahl erobert haben.

Ein Ergebnis übrigens, das kaum jemanden überrascht haben dürfte, der den "Arabischen Frühling" genau beobachtet hat. In dieser Revolution geht es für die Mehrheit der Bevölkerung eben nicht um "westliche Werte", so wie es ganz zu Anfang auch in Tunesien, Libyen und Syrien ausgesehen haben mag. sondern um mehr Religion in der Politik. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Aufstand am Ende von Leuten gekapert und in eine völlige andere Richtung geführt wird, die ihn nicht begonnen haben. Siehe DDR 1989.

Beitrag melden
thomasb1312 03.07.2013, 08:28
8. Putsch

Zitat von sysop
Der Machtkampf in Ägypten spitzt sich zu: Präsident Mursi sagte in der Nacht, er werde nicht zurücktreten, auch wenn es ihn das Leben koste. Auf die Armeeführung gelobte den Kampf bis zum Äußersten. In der Nacht starben mindestens 22 Menschen, allein 16 an der Universität von Kairo.
Damit scheint der angekündigte Militärputsch unausweichlich, wenn die Armeeführung nicht ihr Gesicht verlieren will.

Beitrag melden
Atilla_B 03.07.2013, 08:35
9. Wo kämen wir dann hin....

Zitat von sysop
Der Machtkampf in Ägypten spitzt sich zu: Präsident Mursi sagte in der Nacht, er werde nicht zurücktreten, auch wenn es ihn das Leben koste. Auf die Armeeführung gelobte den Kampf bis zum Äußersten. In der Nacht starben mindestens 22 Menschen, allein 16 an der Universität von Kairo.
wenn jeder seine Pantoffeln in die Hand nimmt und den Rücktritt eines FREI GEWÄHLTEN Präsidenten fordert ? Mursi mag sicherlich nicht der "Vorzeige Demokrat" sein und auch mag seine Handlung und Taten nicht jedem gefallen, aber SO gehts nun auch nicht. Dann würden überall die Leute, wo es atwas auszusetzen gibt, auf die Straße gehen. Und dann ?
Klar sollen die demonstrieren ( friedlich ) und Ihre Meinung kund tun aber OHNE Gewalt. Uns gefällt hier auch nicht jede Entscheidung der Merkel und Co und wir laufen nicht Amok und hauen alles kurz und klein und fordern Ihren Rücktritt...oder ?

Beitrag melden
Seite 1 von 7
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!