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Maischberger-Talk über Sinti und Roma: "Sie sind ein Rassist"

Mit der der Frage "Feindbild Sinti und Roma: Sind wir zu intolerant?" wagte sich Sandra Maischberger in ihrer Talkshow auf vermintes Gelände. Die Zusammensetzung der Gäste sorgte für Schärfe und Polemik in der Runde. Doch wer einfache Wahrheiten erwartet hatte, wurde enttäuscht. Television: Maischberger-Talk über Sinti und Roma - SPIEGEL ONLINE

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spon-facebook-1425926487 21.11.2012, 09:32
1. Möglicherweise..

Möglicherweise ist aber auch die Frage falsch gestellt. Wo ist denn die moralische Messlatte nach der Frage, ob man zu intolerant ist oder vielleicht auch schon zu tolerant ist? Die Menschen werden geprägt von ihren Erfahrungen und die zeigen ihnen eben jeden Tag wieder und wieder das selbe Bild. Das heisst nicht, dass alle Menschen faul, kriminiell etc sind nur weil sie Sinti oder sonstwer sind. Andererseits haben die Menschen in D. aufgrund der gemachten Erfahrungen und den Folgen der laxen Einwanderergesetze und der noch laxeren Handhabung bei Verstössen selbst in Fällen schwerster krimineller Aktivitäten den Eindruck, dass die Justiz mit dem Umgang dieser Herausforderung möglicherweise stellenweise überfordert ist. Diejenigen, die die Folgen diesen laschen Umgangs und das anschließende Vertuschen der Wahrheit ausbaden müssen, sind dann die einfachen Leute von der Strasse, die sich eben keine Villa in Grünwald oder Taunus leisten können. Das sind dann die selben, die sich hinterher Intoleranz vorwerfen lassen müssen. Vielleicht würde es ja mal helfen, die Lebenswerklichkeit derer, denen man so leichtfertig Intoleranz vorwirft, zu tolerieren und sich zu informieren, statt Tatsachen blind zu ignorieren. Denn auch "wegschauen" hat in D. leider eine lange Tradition.

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ekel-alfred 21.11.2012, 09:33
2. Verlockung Sozialsystem?

Zitat von sysop
Sind wir zu intolerant?"
Dank an Bayerns Innenminister Joachim Hermann. Er war der einzige in der Runde, der den Mut hatte, offen auszusprechen, was vermutlich viele hier denken.
Es ist doch kein Zufall, dass der Asylstrom aus der Gruppe der Sinti und Roma so stark ansteigt.

Natürlich ist es fatal, wenn diese Gruppe in den osteuropäischen Ländern diskriminiert wird. Aber ist es eine Lösung, wenn wir sie dafür aufnehmen? Hofieren wir damit nicht die diskriminierenden Staaten und unterstützen diesen Kurs? Das Übel muss dort beseitigt werden, wo es entsteht!

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nurich666 21.11.2012, 09:36
3.

Zitat von sysop
Mit der der Frage "Feindbild Sinti und Roma: Sind wir zu intolerant?" wagte sich Sandra Maischberger in ihrer Talkshow auf vermintes Gelände. Die Zusammensetzung der Gäste sorgte für Schärfe und Polemik in der Runde. Doch wer einfache Wahrheiten erwartet hatte, wurde enttäuscht.
Wie sollen bei dem Thema auch einfache Antworten erwartet werden? Das Thema ist halt nicht einfach, obwohl, eigentlich ja schon, wäre da nicht der Mensch, der einfach sich selbst immer als Krone der Schöpfung betrachtet und es bis heute nicht geschafft hat sein Territorialdenken abzulegen und sich einzugestehen, daß alle Menschen gleich sind. Idioten und Deppen gibt es überall.

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Crom 21.11.2012, 09:42
4.

Zitat von nurich666
Wie sollen bei dem Thema auch einfache Antworten erwartet werden? Das Thema ist halt nicht einfach, obwohl, eigentlich ja schon, wäre da nicht der Mensch, der einfach sich selbst immer als Krone der Schöpfung betrachtet und es bis heute nicht geschafft hat sein Territorialdenken abzulegen und sich einzugestehen, daß alle Menschen gleich sind. Idioten und Deppen gibt es überall.
Es sind nicht alle Menschen gleich, das wäre ja auch sonst langweilig (Stichwort: Vielfalt). Es sind aber alle Menschen gleich zu behandeln. Das gilt im Guten (gleiche Rechte, Akzeptanz etc.) wie im Schlechten (gleiche Pflichten und gleiche Bestrafung bei Übertretung von Gesetzen). In der Regel hapert's bei beiden Punkten.

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lkm67 21.11.2012, 09:43
5.

Zitat von ekel-alfred
Dank an Bayerns Innenminister Joachim Hermann. Er war der einzige in der Runde, der den Mut hatte, offen auszusprechen, was vermutlich viele hier denken. Es ist doch kein Zufall, dass der Asylstrom aus der Gruppe der Sinti und Roma so stark ansteigt. Natürlich ist es fatal, wenn diese Gruppe in den osteuropäischen Ländern diskriminiert wird. Aber ist es eine Lösung, wenn wir sie dafür aufnehmen? Hofieren wir damit nicht die diskriminierenden Staaten und unterstützen diesen Kurs? Das Übel muss dort beseitigt werden, wo es entsteht!
Und ich finde es unerträglich dumm wenn man derart pauschal urteilt und in Deutschland aufgewachsene, eindeutig sozialisierte und mit viel Geld ausgebildete junge Menschen ausweist. Das ist bei unserer Demographie derart dumm, das ich die Frau Merkel an ihren Amtseid erinnern will ". . . Schaden vom Deutschen Volke abzuwenden".
Das es viele Dumme gibt bei 80 Millionen Menschen ist zu erwarten, das sich die Politiker als den Spiegel der Dummen verstehen ist sträflich.
Deutschland ist ein Einwanderungsland und lasst uns endlich die Bedingungen definieren unter denen WIR hier bei uns gerne Menschen aus anderen Ländern in unserer Sozialgemeinschaft willkommen heissen. Hier müssen wir uns (neben dem Asylrecht) ganz klar Bundesrepublikanisch-Egoistische Regeln benennen und endlich aufhören unsere Resourcen zu verbrennen und stereotyp-dumm zu handeln.

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anna-m. 21.11.2012, 09:44
6. Unrichtig und einseitig

dieser Beitrag. Da wird Herr Gut als "schwer erträglich" beschrieben und der Fall des Herrn Kovani als bedrückend geschildert, ohne auf die Details einzugehen.
Ich verstehe die Probleme der Menschen, aber die Art von Anschuldigungen, jeden, der Kritik übt, sofort als Rassisten zu beleidigen, empört. Herrn Kovani sage ich, was ich auch jedem anderen arbeitslosen jungen Mann sagen würde: Wenn Sie im Augenblick keine Arbeit haben, sollten Sie nicht gerade jetzt auch noch Kinder bekommen, die Sie nicht ernähren können! Im Übrigen gilt, was Herr Herrmann sagte: Der Krieg war zu Ende, die Menschen kehrten alle zurück. - In dieser Sendung wurde nur die Rassismus-Keule geschwungen, keine vernünftigen Argumente ausgetauscht. Und an den Autor dieses Artikels: Es wurde nicht der ganze Beitrag des Schweizer Journalisten vom Presserat gerügt, sondern lediglich das Foto mit dem Titelbild. Etwas sorgfältigere Recherche täte also auch Ihnen selbst gut!
Ich bin selbst unzählige Male auf Reisen von Roma-Kindern und Müttern aufdringlich angebettelt worden und frage mich, weshalb diese Bevölkerungsgruppe sich dann wundert, wenn man einen entsprechenden Eindruck bekommt. Und ich frage mich, warum das nicht gefragt werden darf. Jeder Ansatz in diese Richtung wurde in der Sendung sofort mit großer Empörung niedergebrüllt. Aber so unreflektiert wie die Diskussion ist leider auch diese Spiegel-Besprechung darüber!

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Peter_Lublewski 21.11.2012, 09:47
7. Aktuelle Umfragewerte

"Doch 58 Prozent der Deutschen möchten sie noch immer nicht als Nachbarn, das ergab eine repräsentative Infratest-Umfrage aus dem Jahr 2002."

Daran wird sich in den letzten zehn Jahren wohl auch nichts geändert haben. Oder mal so gefragt: Wie wäre es mit aktuellen Umfragewerten?

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Smashingo 21.11.2012, 09:51
8. Schwieriges Thema

Wie geht die Gesellschaft überhaupt mit Minderheiten um? Diese Frage muss sich erst mal jeder selbst ehrlich beantworten. Klischees und Vorurteile dabei auszuklammern ist sehr wichtig dazu!

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alldoc 21.11.2012, 09:56
9. Serbien oder Kosovo?

im TV hies es Damir Kovani wurde in den/das Kosovo abgeschoben, was nun?

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