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Markus Lanz in Not: Der Christian Wulff des Showgeschäfts
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Markus Lanz ist in einer Situation, wie vor ihm zuletzt Christian Wulff: Was er auch macht, er hat die Öffentlichkeit gegen sich. Nun könnte jede Sendung zum Endspiel für ihn werden. Ganz besonders "Wetten, dass..?" am kommenden Samstag. Markus Lanz: Auf Online-Petition folgt Wetten, dass..? - SPIEGEL ONLINE

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saul1974 24.01.2014, 07:46
80. Ach bitte SpOn....

Ich kann Lanz auch nicht leiden. Meine Gegenmaßnahme: einfach nicht anschauen. Was Ihr liebe Redaktion jedoch betreibt, ist Bashing wie man es sonst nur von der Bild kennt. Berichtet bitte sachlich und objektiv oder halt über dieses Thema am besten gar nicht.

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case793 24.01.2014, 07:48
81.

Mein Mitleid hält sich hier arg in Grenzen.
Herr Lanz hat sich diese Reaktion redlich verdient. Wer so wie er (ggü. Frau Wagenknecht) grundlegende Regeln der Höflichkeit und des Anstands ignoriert und als Moderator(!) so deutlich Partei ergreift und einem anderen Gast(!) auch noch bei Angriffen sekundiert, braucht sich doch nicht zu wundern, wenn seine Eignung eine Polit-Talkshow im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu leiten in Frage gestellt wird.

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latimer 24.01.2014, 07:49
82.

Ganz abgesehen von der Qualität des Herrn Lanz, suggerieren leider viele der jüngeren Artikel dieser APP, das der SPON Teil des sich anpassenden Medienorchesters ist. Wortwahl und Argumentationen lassen zunehmend den Journalismus vermissen, für den das Printmedium zu Recht bekannt ist. Nun also die Causa Lanz...

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Ingmar E. 24.01.2014, 07:49
83.

So ein Unsinnsartikel. Es geht um die Zwangsgebühren und seitdem gilt das Wegschalten eben nicht mehr als Argument, weil die Öffies im Zweifel ja einfach weitersenden und ichs trotzdem bezahlen muss. Sorry Spiegel, aber Ausgeglichenheit in allen Ehren, aber es geht auch nicht um die Person Lanz, sonder um die Funktion des Moderators Lanz. In dieser Funktion ist er nicht tauglich, wer will das denn wegdiskutieren?

Die Öffis haben einen Bildungsauftrag mit meinem Geld, der Lanz zieht die Diskussionskultur nach unten, das ist das Gegenteil von Bildungsauftrag.

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hunter64646 24.01.2014, 07:49
84. Ob nun....

....verzweifelte Hausfrauen Online-Petitionen auf den Weg bringen oder nicht, ist mir grundsätzlich egal. Bedenklich würde für mich der Vorgang erst

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derarmleuchter 24.01.2014, 07:49
85. Ich verstehe den Autor nicht...

Dies ist nun der zweite Artickel in Folge auf SPON, der Stellung gegen diese Online-Petition und für Herrn Lanz einnimmt.
Beide Artickel erwecken stets den Eindruck, das es den Medien selbst und ausschließlich vorbehalten ist über das wohl und wehe der Öffentlichkeit zu urteilen.
Was aber hier nicht verstanden wird ist, das die Petition nicht Ausdruck eines Konsumentenverhaltens, sondern eine politische Abstimmung ist. Nach meiner Meinung drückt sich hier aus, wie unzufrieden mann in Deutschland mit der Gestaltung des öffentlichen Rundfunks ist.
Eine Abstimmung mit den Füßen, oder der Fernbedienung ist in diesem System sinnlos.
Herr Lanz ist in meinen Augen ein Idiom für das Versagen des öffentlichen Rundfunks und wird als solches Wahrgenommen.
Seine Unterhaltungssendung findet keinen Anklang. Und seine Polit-Sendung ist so sehr von seiner eigenen Weltanschauung zersetzt, dass sie einem öffentlichen Informationsauftrag nicht nachkommt

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46_thedoctor 24.01.2014, 07:50
86. Mit offenem Visier

Man muss doch Kritik an fehlendem Benimm und offensichtlicher Inkompetenz üben dürfen, ohne gleich in den Verdacht des Online-Bashings zu geraten. Von wegen anonym: Habe Petition (wie alle) mit vollem Namen und Adresse unterschrieben.

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chucho 24.01.2014, 07:51
87. Oh Gott, oh Gott...

Zitat von sysop
Markus Lanz ist in einer Situation, wie vor ihm zuletzt Christian Wulff: Was er auch macht, er hat die Öffentlichkeit gegen sich. Nun könnte jede Sendung zum Endspiel für ihn werden. Ganz besonders "Wetten, dass..?" am kommenden Samstag.
wie scheinheilig!

Wer hat denn dafür gesorgt, dass die "Verfehlungen" Lanz' und die Petition so bekannt wurden? Doch die Internetmedien. An der Spitze: SPON! Von Euch habe ich davon erfahren und mich der Petition angeschlossen. Lest Euch doch mal eure eigenen Artikel durch, in denen immer wieder auf die Petition mit direktem Link hingewiesen wurde! Und jetzt sollen wir plötzlich Mitleid mit Lanz haben!? Ja, ja. Die Geister, die ich rief, werd ich nun nicht mehr los! So war es im Übrigen auch bei Christian Wulff. Auch der wurde durch immer weiteres Schüren der Presse solange fertig gemacht, bis er ging. Und auch mit Guttenberg. Was hatte der schon groß gemacht? Ein Bisschen bei der Doktorarbeit geschummelt, wie viele Leute, die sich heute Dr. nennen dürfen. Nur eben nicht so bekannt sind wie er. Also: Nicht erst den Shitstorm herbeirufen und anschließend die geißeln, die darauf anspringen! Ach ja. Mit Lanz' Worten: Wieviel verdient eigentlich SPON mit der Meinungsmache im Jahr?

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frankkoch 24.01.2014, 07:52
88. Erschreckend

Offensichtlich haben die Menschen in Deutschland Spaß daran Politiker, Moderatoren usw. öffentlich zu demontieren. Ich schaue gerne unter der Woche Markus Lanz. Seichte Unterhaltung ist um die Uhrzeit völlig in Ordnung. Und wenn es mir mal nicht gefällt schalte ich eben um. Anscheinend konnte es Frau Müller nicht ertragen, wie Herr Lanz mit ihrer Parteifreundin umgegangen ist. Und das SPON nun der guten Frau auch noch dank des Interviews eine öffentliche Bühne gibt wo sie sich profilieren kann ist mehr als peinlich.

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Barbara Terbeck 24.01.2014, 07:52
89. Oh je ... schon wieder am Kern vorbei ...

Lieber SPIEGEL.

Erklären Sie doch uns, die wir die Petition gezeichnet haben, welch anderen Weg wir haben, um unseren Unmut darüber auszudrücken, dass ein "Moderator" in einer von uns allen gebührenfinanzierten Sendung eben nicht moderiert, eben nicht ein Mindestmaß an Qualität einbringt, sondern inquisitorisch und impertinent "befragt".

Ja lieber SPIEGEL - welche Wege gibt es? E-Mails an das ZDF? Keine Antwort. Fragen auf Facebook? Keine Antwort.

Es geht nicht um Herrn Lanz - es geht darum, dass sich die ÖR nicht mehr um ihren Bildungsauftrag, sondern zuvorderst um Quote kümmern. Ohne ein Mindestmaß an Qualität, journalistischer Kultur und angemessenen Diskussionstil zu scheren.
Damit machen sich die ÖRs schließlich selber überflüssig. Wollen wir mit der Zwangsabgabe tatsächlich ein RTL III finanzieren?
Das ist der Kern der Diskussion - und diese Diskussion ist überaus legitim und führt bestenfalls zu einer neuen Struktur auch der Kontrollgremien.

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