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Massenproteste gegen Ehe-Gesetz: Tea Party auf Französisch
AFP

Stimmungsmache von Rechts: Zehntausende Menschen demonstrierten am Sonntag in Paris und Lyon wider die "Familienphobie". Ein heterogenes Bündnis von wertkonservativen Traditionalisten, religiösen Dogmatikern und militanten Extremisten schürt die Stimmung gegen die Sozialisten. Massenproteste gegen liberales Ehe-Gesetz: Tea-Party auf Französisch - SPIEGEL ONLINE

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stacheldraht10 02.02.2014, 21:41
1. da laeuft was schief...

"Macht nichts. Hauptsache Stimmung schüren"
Just dies habe ich gerade ueber diesen Artikel gedacht.
Normalerweise haben Graswurzelbewegungen ja einen Sympathie-Bonus, da hier ja "das Volk spricht".
Aber selbst dieser Bonus gilt nur so lange, wie man einer konformen Meinung ist mit den offziellen "Meinungsmachern" der Medien.

Ansonsten kommen da ganz schnell Vokabeln wie "Wutbuerger", "rassistisch", "reaktionaer", "Hass" und Konsorten...

Fuer mich ist das weder ein Zeichen von Toleranz von Andersdenkenden noch neutraler Berichterstattung.

Erst das Ignorieren und Abstempeln solcher Bewegungen schafft wirklichen Extremismus.

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medicus22 02.02.2014, 21:42
2. Ohhh

Da können wir in Deutschland noch einiges von den Franzosen lernen...aber wir machen lieber bequem mal eine online Petition oder einen Shitstorm.

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Freischaerler 02.02.2014, 21:45
3. optional

Schade, dass die Deutschen es in diesem Punkt nicht den Franzosen nachmachen. Sowohl Deutschland, wie auch Frankreich brauchen eine Revolution aus der Mitte der Gesellschaft.

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paris75001 02.02.2014, 21:50
4. Gar nichts können die Deutschen lernen

Zitat von Freischaerler
Schade, dass die Deutschen es in diesem Punkt nicht den Franzosen nachmachen. Sowohl Deutschland, wie auch Frankreich brauchen eine Revolution aus der Mitte der Gesellschaft.
Von den Franzosen etwas lernen? Sie kennen Frankreich noch nicht. Ich kann nur davor warnen. Bonjour de Paris!

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carioca2012 02.02.2014, 21:53
5. ganz billiger, polemischer Artikel

Bei der ganzen Homophilie (sie auch Hitzelsberger in Deutschland) ist es doch nicht so schlecht, mal drauf hinzuweisen, dass in vielen Lebensbereichen Homosexualität weit übertrieben (gemessen an der relativen Menge) als "normal" dargestellt wird. Kann ich also im Grunde verstehen.
Der Stil von dem Autor ist aber, auch wenn er anderer Meinung ist, unter aller Sau. Total intolerant und dogmatisch. Und dann wird von "Militanten" berichtet, ohne dies zu spezifizieren. SPIEGEL sollte seinem Ruf gerecht werden, und Praktikanten andere Jobs machen lassen, aber bitte keine Artikel schreiben.

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übel_ismir-schonlang 02.02.2014, 22:03
6. Ich find's toll ...

... Wenn nun "Gender-Studien" in Anführungszeichen geschrieben werden.
Noch toller finde ich es, wenn das Experiment offiziell als gescheitert erklärt wird und endgültig im Orkus verschwindet.

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fast_weise 02.02.2014, 22:05
7. in

Zitat von stacheldraht10
"Macht nichts. Hauptsache Stimmung schüren" Just dies habe ich gerade ueber diesen Artikel gedacht. Normalerweise haben Graswurzelbewegungen ja einen Sympathie-Bonus, da hier ja "das Volk spricht". Aber selbst dieser Bonus gilt nur so lange, wie man einer konformen Meinung ist mit den offziellen "Meinungsmachern" der Medien. Ansonsten kommen da ganz schnell Vokabeln wie "Wutbuerger", "rassistisch", "reaktionaer", "Hass" und Konsorten... .
der Tat, Sie haben es richtig analysiert. Man könnte fast geneigt sein auch zu sagen, Demokratie ist es nur, wenn SPON die Inhalte demokratischer Meinungsäußerung gefallen.

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NauMax 02.02.2014, 22:12
8. Von den Franzosen lernen?

Was denn? Wie man am öffentlichkeitswirksamsten fremdes Eigentum zerstört? Wie man mithilfe von Streiks einer Firma klarmacht, dass sie ihre zumindest ihre Administration, aber am besten gleich die Produktionsstätten mit ins Ausland verlegt? Wie man mithilfe dunkelroter Extrembesteuerung die Hauptsteuerzahler aus dem Land vertreibt, um anschließend dem Wahlvolk erklären zu müssen, dass man als nächstes nun ihnen die Steuern erhöhen müsse? "Trop bien parce que c'est la vie" oder wie soll unser Nationalmotto dann sein ;-)

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rkinfo 02.02.2014, 22:14
9. Es gilt nun mal die Gleichheit ...

Zitat von carioca2012
Bei der ganzen Homophilie (sie auch Hitzelsberger in Deutschland) ist es doch nicht so schlecht, mal drauf hinzuweisen, dass in vielen Lebensbereichen Homosexualität weit übertrieben (gemessen an der relativen Menge) als "normal" dargestellt wird. Kann ich also im Grunde verstehen. Der Stil von dem Autor ist aber, auch wenn er anderer Meinung ist, unter aller Sau. Total intolerant und dogmatisch. Und dann wird von "Militanten" berichtet, ohne dies zu spezifizieren. SPIEGEL sollte seinem Ruf gerecht werden, und Praktikanten andere Jobs machen lassen, aber bitte keine Artikel schreiben.
Die französische Regierung hat einfach ein Grundprinzip der Gleichheit 1:1 auf die Lebensgemeinschaften übertragen.

In Indien sind Lebensgemeinschaften jenseits der Kasten verfemt, bei uns war Heirat zwischen Bayer und Preußen undenkbar und bis vor wenigen Jahren waren noch die homosexuellen Partnerschaften rechtlich unzulässig.

Sicherlich ist es gesellschaftlich schwierig eine einfach Grundregel der Gleichheit auch so umzusetzen. Aber rein rechtlich ist alles andere dem 21. Jahrhundert nicht mehr würdig und stellt auch die alten Fragen wieder.
Mischehen zwischen Badensern und sonstigen Typen ... igit - oder ? Helau !!!

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