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Medizin: Kann falsche Ernährung bei Kindern zu Autismus führen?
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Falsche Ernährung kann krank machen - aber kann sie auch Autismus bei Kindern auslösen? Verblüffende Experimente zeigen, wie Darmbakterien das Verhalten beeinflussen.

spon_3607221 04.05.2017, 07:00
1. Krankheit?

Wenn ich schon am Anfang des Artikels lese, dass hier Autismus als "Krankheit" bezeichnet wird, dann zweifle ich schon an der fachlichen Kompetenz des Autors. Autismus ist eine seelische Behinderung. Ich finde es als grob herabwürdigend, Menschen mit Autismus als "krank" zu bezeichnen. Meine Frau und mein Sohn haben beide sog. "Asperger-Autismus". Ich empfinde sie nicht als krank. Sie denken eben anders, passen nicht in unsere gewohnten Denk- und Sozialverhaltensmuster und fallen daher auf und ecken an. Die im Artikel beschriebene Form des Autismus entspricht einer früher als Kanner-Autismus bekannten Form, alles zusammen wird heute als ASS - Autismus Spektrum Störung subsumiert. Leider differenziert der Artikel dies nicht.

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pebcak 04.05.2017, 08:13
2.

Ja, ist klar. Autismus ist die "Krankheit" für Blöde, die sich nicht richtig ernähren. Ist ja fast wie mit Übergewicht.

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fredberg 04.05.2017, 08:58
3. Ignoranz

@ #1 und #2:
Ist ja nicht zu glauben, was für unbegrenzte Ausmaße Ignoranz annehmen kann! Haben Sie überhaupt irgendwas aus dem Artikel gelesen? Das es da um interessante Heilungsansätze geht!!?
Wie kann man denn völlig unabhängig von dem Artikelinhalt einfach seinen Stuss da drunter kommentieren?!

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fx33 04.05.2017, 09:13
4. Die üblichen Beißreflexe...

Wenn, wie im Artikel beschrieben, Studien tatsächlich ergäben, dass eine unausgewogene Darmflora das Gehirn von Menschen "manipuliert", würde ich tatsächlich von einer Krankheit sprechen. Es gibt - das schrieb der erste Kommentator bereits - verschiedene Formen von Autismus. Manche sind im Gehirn des Betroffenene angelegte "Abweichungen von der Norm" (ich weiß nicht, wie ich das wirklich völlig neutral ausdrücken könnte), die als schlichter Ausdruck der Unterschiedlichkeit von Individuen zu akzeptieren sind. Um die geht es in diesem Artikel aber nicht. Dieser Artikel beschäftigt sich mit einer theoretischen Möglichkeit einer von "außen" (wenn man das Darminnere mal so bezeichnen will) induzierten und deshalb reversiblen Form.
Vielleicht sollte in dem Artikel auf diese Unterscheidung deutlich hingewiesen werden.

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zauberschlumpf 04.05.2017, 09:25
5.

Zitat von fx33
Wenn, wie im Artikel beschrieben, Studien tatsächlich ergäben, dass eine unausgewogene Darmflora das Gehirn von Menschen "manipuliert", würde ich tatsächlich von einer Krankheit sprechen. Es gibt - das schrieb der erste Kommentator bereits - verschiedene Formen von Autismus. Manche sind im Gehirn des Betroffenene angelegte "Abweichungen von der Norm" (ich weiß nicht, wie ich das wirklich .....
Ich kann Ihnen da nur zustimmen. Mehr Hintergrundinformationen über die verschiedenen Formen von Autismus, wären wünschenswert gewesen. Wobei wir ohnehin nie verhindern können, dass jetzt Menschen den Schluß ziehen "Autismus? Dann hast Du Dein Kind also mit Fastfood vollgestopft. Soll man nicht machen und solltest Du wissen."

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Jages-Klotzscher 04.05.2017, 10:18
6. Quark

Autismus ist eine Erbkrankheit.
Diabetes Mellitus erwerben Sie durch falsche Ernährung. Und Karies.

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keinname100 04.05.2017, 13:10
7.

Es ist nicht Absicht des Autors gewesen die verschiedenen Formen des Autismus zu beschreiben. Das ist doch sonnenklar. Im Übrigen ist der Artikel hochinteressant, weil die Wissenschaftler allmählich aufmerksam zu werden scheinen auf die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Krankheiten. Dafür ist es höchste Zeit. Welche Krankheit durch unsere falsche westliche Ernährung entsteht ist doch Zufall. Es ist mir egal, ob ich Autismus, und wenn ja, welche Art Autismus, Multiple Sklerose, Parkinson oder Rheuma bekomme. Es könnte nämlich alles von derselben Ursache kommen und darüber etwas herauszufinden wäre wichtig für die Menschheit. Das ist der Denkanstoß, den der Artikel vermittelt, finde ich.

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pebcak 04.05.2017, 20:42
8.

Eigentlich haben sich alle Eltern von Kindern mit Autismus, die ich kenne, mit diesem Thema beschäftigt, weil es in den USA das schon seit mehr als 10 Jahren betrachtet wird. Dieser Ansatz ist alles andere als neu. Ich kenne Familien, die haben Unsummen von Geld für importierte Zusatzenzyme ausgegeben, haben über Jahre glutenfrei, superlowcarb (in Deutschland übrigens fast ein Ding der Unmöglichkeit, wenn man nicht Wurst selbst herstellen will) und laktosefrei gelebt und es hat genau nix gebracht. Erstmal jedem der hier kommentiert Unwissen und Ignoranz unterstellen.

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