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Mein Leben als Apothekerin: Mein! Medikament! Jetzt! Sofort!
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Ein äußerst schwieriges Studium, erstaunlich viel Bürokratie und nur ein mittelmäßiges Gehalt: Eine Apothekerin berichtet - von "Dr. Google"-Erkenntnissen und Kunden, die Viagra ohne Rezept haben wollen.

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maizwilling 03.08.2017, 12:56
30. Auich Ärzte machen manchmal Fehler...

Zitat von hughw
Die Apotheke soll das Zeug besorgen, und gut ist. Würde meine Stammapotheke versuchen in die Therapie einzugreifen, hätten sie sofort einen Stammkunden weniger.
Die Apotheke ist sogar verpflichtet, bei erkennbarer falscher Dosierung oder bedenklichen Interaktionen den Arzt zu konsultieren bzw. im Extremfall die Abgabe zu verweigern. Letzten Endes ist das eine Version des Vier-Augen-Prinzips und wird öfter im Interesse der Patienten auch benötigt, als Sie vielleicht glauben. Es ist ja schön, wenn Sie absolutes Vertrauen in Ihre behandelnden Ärzte haben - aber "Nobody is perfect".

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gue_hammer 03.08.2017, 12:58
31. Schwierig? Mittelmäßiges Gehalt? Im Vergleich mit BWL vielleicht.

Ein äußerst schwieriges Studium? Nur ein mittelmäßiges Gehalt? Hahaha, es darf gelacht werden. Im Verhältnis zu BWL vielleicht.

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Nordstadtbewohner 03.08.2017, 12:58
32. Deregulierung des Apothekenmarktes ist dringend notwendig.

Zitat von voyager_2000
Durch den Einfluss der EU ist mit einer stärkeren Deregulierung des Apothekenmarktes ist auf absehbare Zeit zu rechnen. Dann werden die großen Ketten kommen (wie in den USA) und das Apothekensterben beginnt. Da ist mir der persönliche Service auf Kosten der Krankenkasse dann doch lieber. Heute wird auch .....
Wer persönlichen Service und ein kleines Schwätzchen mit der Apothekerin will, der sollte auch selbst dafür zahlen. Die EU hat das klar erkannt und wird in den nächsten Jahren das Apothekenmonopol schleifen. Der Verkauf von Medikamenten ist nichts Besonderes und kann eigentlich durch jedermann erfolgen, wenn die Höhe der Medikation usw. vom Arzt genau festgelegt wurde.

Beitrag zeigt, woran das gesetzliche Krankenversicherungssystem krankt: Wenige Einzahler, aber viele Leistungsempfänger mit überzogenen Ansprüchen. Es wird Zeit, dass jeder, der Medikamente benötigt, sie auch selbst bezahlt.

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!!!Fovea!!! 03.08.2017, 13:01
33.

Zitat von maizwilling
Mit etwas betriebswirtschaftlichen Know-how würde man schon wissen, dass die Preisunterschiede (wenn es sie .....
Frage:
Warum kostet eine rezeptfreie Augensalbe in der Internetapotheke 10.-€ und in der niedergelassenen Apotheke 14.-€?
Nennen Sie mir einen Grund, warum ich mir nicht rezeptfreie Medikamente portofrei für einen billigeren Preis, zusenden lassen soll?

Warum soll ich satte 4.-€ mehr bezahlen, nur damit die Apotheke Personal u.a. bezahlen kann?!
Daher: Preisunterschiede gibt es!
Sie können sich also vorstellen, was ich daher von ihrem "BWL Know how" halte.....
Sind doch BWL` er immer bemüßigt Kosten zu drücken, also müssten Sie eigentlich den Endverbraucher verstehen.

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Wofgang 03.08.2017, 13:02
34.

Gerade um Viagra wird ein Hype gemacht, unglaublich. Das Rezept bekomme ich bei jedem Arzt oder Urologen, ohne dass er mich an schaut. Dass mir dann die Apothekerin vor versammelter Kundschaft erklärt, dass die Dosis zu hoch ist, ohne zu verstehen, dass man die Dinger teilen kann ist noch der Hammer. Ich brauch keine Apothekerin, ein Ausgabeautomat wäre vollkommen ok.

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Trizi 03.08.2017, 13:02
35. ...etwas empfindlich, die Gute ...

zitat:
Ist im Verkaufsraum niemand zu sehen, plaudern wir bestimmt nicht in der Kaffeeküche. Trotzdem höre ich manchmal Sprüche wie "Haben Sie Ihren Kaffee genossen?" oder "Guten Appetit". Unverschämt.
zitatende

Also, eine Bemerkung wie "Guten Appetit" habe ich noch nie als Unverschämtheit empfunden - egal ob ich gerade tatsächlich was gegessen habe oder mein Gegenüber nur meinte, daß ich etwas esse.

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ansv 03.08.2017, 13:03
36.

Zitat von hughw
liest sich als würden wir die nicht mehr brauchen. Die Medikamente abzustimmen ist Sache des Arztes/der behandelnden Ärzte. Da hat die Apotheke .....
Jetzt ist halt glücklicherweise nicht jeder so krank, dass alle Präparate von Fachärzten verordnet und kombiniert werden. Ich bin froh, dass der Apotheker meines Vertrauens sogar dann an meine Codein-Unverträglichkeit denkt, wenn ich meinen Mann nach einem Hustenmittel schicke.

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Gian 03.08.2017, 13:04
37. ...

Da haben es wir schweizer Apotheker besser: Wir dürfen in begründeten Fällen rezeptpflichtige Medikamente abgeben. Teilweise müsen wir sogar - gemäss Bundesgericht.
Zur Zeit ist es aber so, dass die Apotheker/innen die Prügelknaben der Gesundheitsbranche sind. Deren Wert wird man wohl erst erkennen, wenn die letzte Apotheke dicht gemacht hat.

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lima12666 03.08.2017, 13:05
38.

Zitat von chb_74
Natürlich gibt es Apotheken, in denen nicht gut beraten wird. Es gibt auch schlechte Busfahrer und inkompetente Bankkaufleute, die ihre Kunden passiv oder gar aktiv schädigen. Aber warum bin es immer ......
Aber warum bin es immer ausgerechnet ich, der schlecht beraten wird, egal ob ich in einer Apotheke in Frankfurt am Main in Oberursel in Südbaden oder in Hamburg meine Medikamente meistens bestellen muss. Dann wird mir angeboten, sie zu liefern. Das heißt, ich muss anwesend sein, wenn der Apotheker es will. Es ist doch offensichtlich so, dass mit einer Apotheke gutes Geld zu verdienen ist. Ich zähle gerade nach - eine Kleinstadt mit 19.000 Einwohnern, kein Augenarzt, kein Gynäkologe aber 7 Apotheken aber nur 1 Metzger und 2 Bankfilialen!!

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touri 03.08.2017, 13:06
39.

Zitat von max-mustermann
Ach gottchen die armen armen Apotheker denen es ja so schlecht geht. Deswegen gibt es ja auch in jedem Kaff an jeder Ecke zig Apotheken, jedenfalls deutlich mehr als Bäcker und Metzger zusammen. Aber keine Sorge bald ist die FDP wieder im Bundestag und vielleicht sogar in der Regierung dann geht es wieder steil nach Oben.
Vielleicht weil in einer alternden Gesellschaft die Leute eher Medikamente als Brötchen oder Steaks brauchen?

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