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Mein Leben als Apothekerin: Mein! Medikament! Jetzt! Sofort!
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Ein äußerst schwieriges Studium, erstaunlich viel Bürokratie und nur ein mittelmäßiges Gehalt: Eine Apothekerin berichtet - von "Dr. Google"-Erkenntnissen und Kunden, die Viagra ohne Rezept haben wollen.

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maizwilling 03.08.2017, 13:10
40. Was hat denn das mit dem Artikel zu tun??

Zitat von women_1900
zum betriebswirtschaftlichen Know- how gehört auch die Arzneimittel-Preisverordnung (AMPreisV) zu kennen. Aus der geht hervor, was Apotheken je Fertigarzneimittel abrechnen können. https://www.gkv-spitzenverband.de/presse/themen/apothekenhonorierung/thema_apothekenhonorierung_1.jsp
Diese Kalkulation gilt nur bei verschreibungspflichtigen Arzneimitteln, deren Preis bei allen deutschen Apotheken gleich ist. Die vom Foristen angesprochenen Preisunterschiede betreffen wohl ohne Rezept erhältliche Medikamente, die jeder Apothekenleiter selbst kalkulieren kann.

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hughw 03.08.2017, 13:13
41.

Zitat von Chrischn
Achso, wenn also ein viel zu hohe Dosis auf dem Rezept steht, sollte der Apotheker nichts sagen, da es ja Sache des behandelnden Arztes ist? Also ich bin froh, dass es dieses 4 Augen Prinzip gibt. Jeder .....
Sie sollten nicht nur "Stellen" raus suchen, die ihnen passen. Ich hatte geschrieben, dass die Ärzte untereinander kommunizieren. Es gibt da also ein Achtaugenprinzip. Plus meine zwei. Glauben Sie ich schlucke etwas ohne Erklärung durch den Doc? Es gibt keine Verschreibung, ohne dass mir erklärt wird warum und wieso, wie viel.
Ich schließe aus Ihrem Text, dass Sie das anders halten. Nicht mein Fehler.

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vollzeitpoltiker 03.08.2017, 13:15
42. Erwartungen

3300 ? Einstiegsgehalt und nach ein paar Jahren 4000 ? pro Monat ist doch eine Superbezahlung als Angestellte.
Sicherlich handelt es sich dabei um keinen einfachen Job und das Studium ist hart, aber im Vergleich zu vielen anderen ist das doch wohl wirklich nicht zu wenig angemessen

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victoreidelstedt 03.08.2017, 13:15
43. Mal wieder ein Artikel unter Niveau

Wieder einmal ist es dem Spiegel gelungen, eine extrem komplexe Problematik durch einen banalen Artikel für eine Forumsdiskussion zu öffnen in der sich kenntnislose Mitbürger endlich einmal wieder über Dinge auslassen können, von denen sie absolut nichts verstehen.
Es muss wohl immer wieder irgendeine dumme Sau durchs Dorf gejagt werden.

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woiza 03.08.2017, 13:16
44.

Zitat von fatherted98
...etwas übertrieben das Ganze. In der Apo bin ich noch nie beraten worden...sogar wenn die "nette" Dame die Einnahmemenge und Zeit .....
Dann sind sie eindeutig in der falschen Apotheke.

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cem_iker 03.08.2017, 13:18
45. Systemfehler

Apotheken und Arztpraxen/Kliniken sollten keine Unternehmen sein, sondern als gemeinnützige Institute ohne Gewinnabsicht geführt werden.
Dann könnten Apotheken auf reine Medikamentenausgabe, -herstellung und -Beratung reduziert werden und der ganze Drogerie-Kram und die Zuckerpillen könnten in den Supermarkt kommen, wo er eigentlich hingehört.

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maizwilling 03.08.2017, 13:22
46. Warum mehr bezahlen?

Zitat von !!!Fovea!!!
Frage: Warum kostet eine rezeptfreie Augensalbe in der Internetapotheke 10.-€ und in der niedergelassenen Apotheke 14.-€? Nennen Sie mir einen Grund, warum ich mir nicht rezeptfreie Medikamente portofrei für einen billigeren Preis, zusenden lassen soll? Warum soll ich satte 4.-€ mehr bezahlen, nur damit die Apotheke Personal u.a. bezahlen kann?! Daher: Preisunterschiede gibt es! Sie können sich also vorstellen, was ich daher von ihrem "BWL Know how" halte..... Sind doch BWL` er immer bemüßigt Kosten zu drücken, also müssten Sie eigentlich den Endverbraucher verstehen.
Die Antwort ist ganz einfach. Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der "Leben und leben lassen" praktiziert wird. Ich möchte nicht alles nur billig kaufen in dem Wissen, dass immer Menschen in die Altersarmut wandern, weil sie in Ihrem Arbeitsleben als Scheinselbständige unter Mindestlohn arbeiten. Ich kaufe weder bei einer Firma, die ihre Produkte durch Kinderarbeit herstellen lässt noch bei einem Unternehmen, dass regelmäßig Verluste macht und nur durch ausländische Kapitalgeber am Leben gehalten wird - in der Hoffnung, dass die Konkurrenz irgendwann verschwunden ist.
Aber das müssen Sie ja nicht so sehen.

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mrotz 03.08.2017, 13:23
47.

Zitat von cem_iker
Apotheken und Arztpraxen/Kliniken sollten keine Unternehmen sein, sondern als gemeinnützige Institute ohne Gewinnabsicht geführt werden. Dann könnten Apotheken auf reine Medikamentenausgabe, -herstellung und -Beratung reduziert werden und der ganze Drogerie-Kram und die Zuckerpillen könnten in den Supermarkt kommen, wo er eigentlich hingehört.
Die Medikamentenausgabe könnte sogar ein Automat machen....
Die Anmischung von Medikamenten macht doch kaum noch eine Apotheke...

mfg

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hughw 03.08.2017, 13:32
48.

Zitat von Chrischn
Achso, wenn also ein viel zu hohe Dosis auf dem Rezept steht, sollte der Apotheker nichts sagen, da es ja Sache des behandelnden Arztes ist? Also ich bin froh, dass es dieses 4 Augen Prinzip gibt. Jeder macht mal Fehler, auch ein Arzt kann sich vertun. Aber wenn sie dem Arzt so vertrauen, dann müssen sie ja nichts befürchten. Sie würden dem Apotheker sicherlich auch keine Vorwürfe machen, wenn er ihm eine viel zu Hohe (vom Arzt verordnete) Dosis zuteilt
und die Apothekenverkäuferin weiß das besser als der Arzt? Vielleicht brauche ich ja eine hohe Dosis. Das weiß der behandelnde Arzt, und seine Kollegen, die die Medikamentenliste per Fax bekommen, jedenfalls besser als die Dame hinter dem Tresen.

Hier ist sogar ein acht Augenprinzip wirksam. Plus meine zwei. Selbstverständlich hinterfrage ich jedes Rezept. Wie es jeder tun sollte! Halbgott in Weiß war gestern. Das gilt aber erst recht für die Apothekenverkäuferin, die über meine Krankheiten zumeist weniger weiß als ich selbst. Wenn mir ein bestimmtes Insulin in einer bestimmten Form verordnet wurde, dann möchte ich nicht hören, ich solle ein anderes nehmen oder eine andere Darreichungform, andere Menge. Das geht sie nichts an! und bei den anderen Medikamenten ist es genauso. Niemand hat sich in die Therapie einzumischen.

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hughw 03.08.2017, 13:36
49.

Zitat von maizwilling
Die Apotheke ist sogar verpflichtet, bei erkennbarer falscher Dosierung oder bedenklichen Interaktionen den Arzt zu konsultieren bzw. im Extremfall die Abgabe......
und die Verkäuferin hinter dem Tresen ist perfekt? Die weiß über meine Krankheiten i.d.R. weniger als ich selbst.

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